Wild About Harry - Ein Koch spielt verrückt

 GB/Irland 2000
Romanze, Tragikomödie 91 min.
6.00
Wild About Harry -  Ein Koch spielt verrückt

Declan Lowneys Komödie karikiert mit viel schwarzem Humor den britischen Medienbetrieb.

Der Fernsehkoch Harry McKee ist nicht nur wegen seiner Kochshows bekannt, sondern auch wegen zahlreicher Affären - sehr zum Leidwesen seiner Frau Ruth. Irgendwann hat Ruth genug und fordert die Scheidung.

Dazu kommt es allerdings nicht, denn Harry fällt nach einem Überfall in ein Koma. Erst 25 Jahre später erwacht er wieder - allerdings ohne Erinnerung an sein früheres Ich. Nun findet er seine alten Fernsehauftritte abscheulich, kümmert sich rührend um seine Familie und wirkt grundsätzlich wie ein guter Kerl. Obendrein verliebt er sich neu in seine Frau. Ruth zweifelt zunächst an der Wandlung des notorischen Schwerenöters. Doch dann bekommt ein alter Widersacher Wind von Harrys Genesung ...

Details

Brendan Gleeson, Amanda Donohoe, Adrian Dunbar, James Nesbitt u.a.
Declan Lowney
Murray Gold
Ron Fortunato
Colin Bateman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der zahme Harry
    Ein nettes Filmchen mit nicht gerade neuen Ideen: TV Koch (Brendan Gleeson) verliert Gedächtnis und fällt ins Koma. Vorher war ein Kotzbrocken in der Familie und im Beruf, aber jetzt ist er die Liebenswürdigkeit in Person. Seine Frau Ruth (Amanda Donohoe) will es nicht so recht glauben. Der Zuschauer auch nicht. Als es nach der Beischlafpause wieder mal zwischen den beiden geklappt hat, fragt Ruth ihn ‘Glaubst du ein kleines Nümmerchen könnte alles verändern?‘ und fügt selbst hinzu ‘Nein, aber vielleicht zwei!‘ Rums, Rolle rückwärts.
    Auf dem Niveau mit voller Vorhersehbarkeit agieren die beiden. Sie scheuen auch nicht vor der Tränendrüse zurück, obwohl die Szene zum Ganzen Tenor des Films passt wie Sonne und Sonnenöl. Allenfalls die soapmäßigen Szenen im Kochstudio können bestenfalls als Groteske durchgehen – aber nur als superflache. Meistens plätschert der Film so seicht dahin. Vom britischen Humor ist nicht viel auszumachen und die aufgesetzte Dramatik mit Killerabsichten eines verarschten Zuschauers (James Nesbitt) ist nur peinlich. Die Darsteller sind alle samt unterfordert. Das Ganze ist übertrieben einfach. Und das macht mich wild!