Willkommen bei den Rileys

 USA/GB 2010

Welcome to the Rileys

Drama 110 min.
7.00
film.at poster

Ein Geschäftsmann will eine junge Tänzerin als Ersatztochter annehmen, weil er sein eigenes Kind vor Jahren verloren hat.

Auf einer Geschäftsreise trifft Doug (James Gandolfini, "The Sopranos") in einem Club auf die junge Tänzerin Mallory (Kristen Stewart, "Twilight Saga"). Die trotzige Ausreisserin sieht in ihm nichts mehr als einen Freier. Doug hingegen fühlt sich auf schmerzliche Weise an seine Tochter erinnert, die vor Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Ein Verlust, mit dem weder er noch seine Frau Lois je richtig fertig geworden sind. Doug beschliesst, sich der jungen Frau anzunehmen. Ein Entscheid, der auch für seine Ehe nicht ohne Folgen bleibt.

Details

James Gandolfini, Kristen Stewart, Melissa Leo, Joe Chrest, Ally Sheedy
Jake Scott
Marc Streitenfeld
Christopher Soos
Ken Hixon
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Sugar Daddy unglaublich
    Soviel Altruismus ist schier unerträglich. An sich ist es ja schön, wenn es so etwas noch geben würde, aber die Realität sieht nun mal anders aus.
    Der etwas problematisch verheiratete Doug (James Gandolfini) in seiner Lieblingsrolle als Knuddelbär hilft völlig selbstlos der Nachwuchsnutte Mallory (Kristen Stewart). Er versucht sogar sie zu erziehen, ihr Ordnung beizubringen und ihr das Fluchen abzugewöhnen. Ganz ohne die übliche Gegenleistung aus dem horizontalen Gewerbe.
    Dann taucht seine etwas sonderbare Ehefrau Lois (großartig Melissa Leo) auf. Beide einigen sich und sehen in ihr einen Ersatz für ihre bei einem Unfall umgekommene Tochter. Das ist ja noch verständlich. Klar werden sie enttäuscht, denn Mallory will natürlich keine Ersatztochter sein.
    Es fällt einem schwer zu glauben, was man da sieht. Wunschdenken oder Realitätsferne. Fast den ganzen Film über beschäftigt den Zuschauer die Frage ‘WARUM?‘, wenn man mal von dem Tochtersyndrom absieht. Es gibt keinen Grund und selbst Doug weiß keinen. Alle Figuren quellen nur so über vor Verständnis und Hilfsbereitschaft. Es sind engelgleiche Wesen, die niemanden Vorwürfe machen, außer eventuell sich selbst. Über diesen Gutmenschen schwebt der Heiligenschein. Die Darsteller sind OK, aber die Message ist aus dem Jenseits.. Willkommen im Himmel.