Der Ja-Sager

 USA/Australien 2008

Yes Man

Komödie 20.02.2009 104 min.
6.80
Der Ja-Sager

Dank eines Selbsthilfeprogramms lernt Carl (Jim Carrey), prinzipiell zu allem und jedem "Ja" zu sagen.

Carl Allen (Jim Carrey) verweigert sich allem, was das Leben ihm bietet - beruflich
wie auch privat. Das führt ihn in eine existenzielle Krise.

Doch dank eines Selbsthilfeprogramms lernt Carl, prinzipiell zu allem und jedem
"Ja" zu sagen. Dadurch aktiviert er plötzlich ganz erstaunliche Ressourcen, die sein Leben
völlig auf den Kopf stellen - er wird nicht nur befördert, sondern findet auch eine neue
Liebe. Doch bald merkt der "Ja-Sager", dass die Flut ungeahnter Möglichkeiten nicht nur
Vorteile bietet...

Details

Jim Carrey, Zoe Deschanel, Bradley Cooper, John Michael Higgins, Rhys Darby, u.a.
Peyton Reed
Robert D. Yeoman
Nicholas Stoller
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Zu viele Grimassen - Teil 1
    In dem Film geht´s darum dass dir als im Leben gelangweilter Zuseher vermittelt werden sollte, dass du alles machen sollst was es gibt. Du sollst als Erdenbürger dich nicht wegen jeder Kleinigkeit anscheißen, du sollst nicht immer Nein sagen, du weißt ja nicht was wie gut ist, außerdem solltest du eher ein Mensch sein der locker ist, der dann glücklich wird weil er ein breites Ausprobier Spektrum hat, und wenn du halt mit einer 70 Jährigen Frau Oralsex hast na meine Güte ist ja nicht so schlimm. Ich finde der Film hat den Vorteil weil man sich gut vorstellen kann was passiert wenn die Politiker alle Ja Sager wären und den Kurs mit machen würden den man im Film sieht. Sie würden demokratisch handeln und endlich würde Angela Merkel nackt rumlaufen zur Mittagszeit im Hauptprogramm von RTL und eine Menge Leute mit Durchfallproblemen, und starker Übelkeit würden endlich alles rauslassen was flüssig und unnötig ist.

    Ich glaube in Amerika sind Komödien mit und ohne Fäkalgarantie sehr erfolgreich was mir natürlich auch gefällt, doch hier ist der Fäkalhumor bei 2 von 10 und der Intelligenz und Anspruchsfaktor auch ungefähr so in der Höhe, dafür ist der Langeweile und Unlogik Faktor bei 5 – 6 von 10. Komisch der Film könnte die direkte Fortsetzung zum Film „Der Dummschwätzer“ sein. Wieso eigentlich sagt Carl im Film dauernd Ja, nur wegen dem Kurs? Er sagt Ja zu einem Obdachlosen der mit genommen werden will, gibt ihm sein ganzes Geld und lässt ihn auf seinem Handy telefonieren bis der Akku leer ist. Nun ja das finde ich unrealistisch auch wenn der Film dadurch Realität versprühen soll.

    Ja man kann also sagen - Der anarchische und überdrehte Humor aus "Ace Ventura"-Zeiten ist lange passé und der älter und reifer gewordene Jim Carrey lässt es dafür jetzt mehr menscheln, legt den Schwerpunkt folgerichtig lieber auf die Liebesgeschichte. Na ja klar wenn so ne Elfengleiche süße Zooey Deschanel, mitspielt und das Paar gewinnt recht mühelos die Sympathien des Publikums doch ist es leider fernab der Komödie angesiedelt, der ganze Film, so irgendwie, leider. Macht aber nichts, mal was anderes nur finde ich den Film ein bisschen langweilig, denn gerade wo der Film das Potential hätte lustig und ulkig zu sein, wird er ernst und umgekehrt, der Film nutzt sein Potential nicht gut aus.

    Was ich wieder gut finde, Jim Carrey bewilligt alle Kredite im Film weil er ja dauernd Ja sagt. Endlich gibt es Banken und Mitarbeiter die Kredite bewilligen für Leute die blöde Dinge vorhaben. Ja das finde ich gut, denn die Banken haben eh eine Menge gut zu machen. Vielleicht wird ja mein Kredit bewilligt für den elektrisch Kondomaufblaser mit Solarenergie für Taubstumme Kriegshinterbliebene.

    Was gut ist in dem Film, es gibt keine einfachen Kalauer, keine Schenkelklopfer die unter die Gürtellinie zielen, der Film ist eher im Intelligenterem Komödienfach angesiedelt, und als Jim Carrey dann Ja zum Koreanisch Kurs sagt ja da kann er die Fähigkeit irgendwann nutzen und ich finde das gut, man sollte einfach wirklich zu allem Ja sagen allerdings Frage ich mich, wie in 30 Minuten Jim Carrey Koreanisch lernt und akzentfrei sprechen kann, das finde ich unfair. Denn die meisten Leute können nicht mal gut Deutsch. Der Film versprüht Harmlosigkeit und Effizient ist er auch. Was ich schade fand an dem Film ist dass er nie das ausführt wo er gerade angefangen hat. Die Musik in dem Film ist nicht das meine, etwas Heavy Metal würde passen. Natürlich geht immer alles gut was ich auch nicht so ganz gut finde.

    Und als dann Jim Carrey singend auf Gitarre nach dem Gitarrekurs einen Selbstmörder abhalten will vor dem Springen bin ich drauf und dran einen Gitarrekurs zu machen und den 2. Teil in der Hauptrolle zu spielen, ich würde sicher selber singen, schließlich habe ich einen Ipod und summe immer mit in leeren U Bahn Garnituren zu Mitternacht und um 5 Uhr Frühe beim Duschen im Wald beim Bach.

    Zu wenig Komödie - Teil 3
    Als die Beziehung von CARL und ALLISON gedeiht, treffen sich die beiden auf dem Flughafen zu einem spontanen Wochenendausflug. Dabei fragt ALLISON CARL, ob er bei ihr einziehen will. CARL zögert, sagt schließlich doch zu. Als CARL für den Rückflug einchecken will, wird er von FBI-Agenten verhaftet. Diese haben den Verdacht, dass CARL ein Terrorist sei, da er Flugstunden genommen habe, Koreanisch lernt, einen Kredit für eine Düngemittelfirma zugesagt hat und spontan Flugtickets irgendwohin gekauft hat.

    Ja wie gesagt ich hätte mich auf eine Komödie eingestellt, das wäre mir lieber gewesen. Sonst ist es ein eher Mittelmäßiger Film, 70 Mille gekostet, 100 Mille eingespielt. Ich vergebe mal 72 von 100 Punkten.

    Viel Jim Carrey - Teil 2
    Was mir auch gut gefallen hat ist die Romantik denn als Zooey im Film auftaucht ist der Film romantisch, wo er zuvor noch witzig war, dazwischen ist er lustig, und man merkt so richtig wie Carl von einem unbefriedigten Menschen mit hang zur Naivität und Selbstzerfleischung zu einem normalen Menschen wird der selbstzufrieden ist und niemandem mehr was Böses antun will, am wenigsten sich selber. Man kann ihn am Anfang verstehen, ja wenn deine Ex Alte einen anderen hat, und du dauernd einsam bist ja ein Scheiß Leben. Was ich interessant fand ein Telefoniermuseum ja da erfährt man dass die ersten Kopfhörer der ersten Telefonistinnen 4,5 Kg gewogen haben sollen ja da Frage ich mich wirklich haben Frauen früher so dicke Hälse gehabt?

    Schön fand ich es nach dem Regen als Jim Carrey und Zooey in einer Scheune waren sich geflüchtet haben und sie erklärt ihm dass sie ihn liebt, weil sie sich dazu entschieden hat und sie will mit ihm zusammen ziehen ja da kommt Romantik auf. Und ja Terence Stamp taucht im Film auf als Ja Sager Typ, ja der den Kurs macht, und so eine ähnliche Rolle hatte Jim Carrey in „Bowfingers große Nummer“. In einer kurzen Szene ist Jim Carrey in einer Videothek zu sehen und man sieht den Film „Transformers“ den er sich ausborgt und auch den Film „Nummer 23“. Wo er ja mit spielt.

    Und wenn wir jetzt noch eine Handlung brauchen:

    CARL ist ein geschiedener Mann mittleren Alters, der in Los Angeles lebt und sein Geld als Kreditberater verdient. Er vermeidet soziale Kontakte, um seiner Exfrau STEPHANIE mit ihrem neuen Freund nicht zu begegnen und ignoriert dabei auch die Anrufe seiner Freunde. Er vergisst dabei die Verlobungsfeier seines Freundes PETER. Kurz danach trifft CARL auf NICK, einen früheren Kollegen, der sich anscheinend komplett geändert hat. Dieser empfiehlt Carl ein Motivationsseminar, bei dem Carl öffentlich auf seine Probleme von dem Guru TERRENCE BUNDLEY angesprochen wird. Eingeschüchtert schwört er sich, dass er nicht mehr „Nein“ sagen will und nur noch „Ja“ sagen wird.

    Nach dem Seminar fragt ihn ein Obdachloser, ob CARL ihn mitnehmen könnte. CARLS Instinkt will „Nein“ sagen, aber NICK erinnert ihn, dass die richtige Antwort „Ja“ ist. Am Ziel angekommen, fragt der Obdachlose nach dem Geld in Carls Brieftasche, das Carl ihm widerwillig gibt. Als CARL daraufhin feststellt, dass er keinen Sprit mehr im Tank hat, läuft er zu einer Tankstelle, an der er ALLISON trifft. Sie hat Mitleid mit ihm und fährt ihn mit ihrem Motorroller zu seinem Wagen zurück.

    Ermutigt von ihrer Spontaneität und seinem neugefundenem Sinn für Möglichkeiten, fragt CARL sie rhetorisch, ob sie rumknutschen wollen, da er denkt, dass sie nein sagen wird, jedoch küsst sie ihn. Nach diesem Erlebnis sagt CARL zu allem und jedem „Ja“. Als er eine Beförderung im Job bekommt, als er zustimmt, auch Samstags zu arbeiten, geht er mit seinen Freunden feiern. Als CARL dann noch zusagt, seiner älteren Nachbarin zu helfen, die ihm verspricht, ihn dafür sexuell zu entlohnen, bricht er seinen Schwur und sagt „Nein". Daraufhin passieren ihm zahlreiche Missgeschicke, so dass er zur Nachbarin zurückkehrt und sein „Nein" zurücknimmt.

    Er nutzt daraufhin dann jede Gelegenheit, „Ja“ zu sagen und nimmt dabei Flugstunden, lernt koreanisch und auch Gitarre spielen. Das „Ja“-Sagen funktioniert dabei immer zu CARLS Vorteil. Erstmalig geht er auf ein Konzert, zu dem er Einladungen zuvor immer abgelehnt hat. Es stellt sich heraus, dass ALLISON die Lead-Sängerin ist. Obwohl die Band sonderbar klingt und das Publikum doch spärlich ist, so ist CARL doch von Allisons Spontaneität und ihren Eigenarten angetan. ALLISON und CARL fangen daraufhin an, sich zu treffen.

    In der Bank stimmt CARL jedem Kredit zu, der auf seinen Tisch kommt. Diese scheinbar gewagte Herangehensweise beim Verleihen von Geld bringt ihm eine Beförderung als Vorstand im Gebiet der Mikrokreditvergabe. CARL nutzt sein Talent aber auch, um einen Mann vom Selbstmord abzuhalten.

  • Guter Film ...
    Habe den Film vor kurzem gesehen und muss sagen er hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem kann man sich oft mit dem Protagonisten Carl (Jim Carrey) gut identifizieren, wenn man wie ich meistens gleich "nein" sagt und dankend ablehnt. Das Ende ist zwar ein wenig lahm, da es zu erwarten ist aber sonst ist es ein muss für alle Jim Carrey Anhänger und für alle die es noch werden wollen.

    4 von 5 Sterne von mir.