Z32

IL, 2008

Dokumentation

Min.81

Ein ehemaliger israelischer Elitesoldat erzählt von einem Racheakt des Militärs, an dem er beteiligt war und dabei einen Menschen tötete. Sein Gesicht ist hinter einer digitalen Maske versteckt, die dennoch einen Teil seiner Mimik sichtbar macht. Das Publikum soll ihm in die Augen sehen können - und dabei auch sich selbst sehen. Mograbi selbst nimmt diesmal eine andere Position ein und rückt näher ans Theater. Er singt Lieder von Brecht/Weill und wird von einem kleinen Orchester begleitet, das wie ein griechischer Chor kommentiert und verfremdet. Nicht der Staat allein schürt den Konflikt weiter, sondern jede/r Einzelne ist beteiligt.

  • Regie:Avi Mograbi

  • Kamera:Philippe Bellaiche

  • Autor:Avi Mograbi, Noam Enbar

  • Musik:Noam Enbar mit Shredi Jabarin

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