Zeitgeist: Moving Forward

 USA 2011
Dokumentation 
8.30
Zeitgeist: Moving Forward

Details

Adrian Bowyer, Colin Campbell, Jacque Fresco
Peter Joseph
Peter Joseph

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • die Revolution passiert im Kop
    Stell dir vor, du bekommen einen menschenleeren Planeten, der in etwa genauso beschaffen ist, wie unsere Erde und deine Aufgabe ist es, ein System vom Grund auf zu gestallten um 7 Milliarden Menschen ein friedliches erfülltes Leben zu ermöglichen. Wie sieht deine Lösung aus?

    Für mich ist „Zeitgeist: Moving Forward“ eine Einladung sich mit dieser Frage zu beschäftigen.
    Kann man diese Frage mit einem einzigen Dokumentarfilm für alle ausreichend beantworten? Ich denke nicht. Wir sind es gewohnt in bestimmten Mustern und innerhalb bestimmter Grenzen zu denken. Viele Alarm-Sirenen und widerstrebende Reaktionen werden automatisch ausgelöst (NWO, Kommunismus, Technokratie, um nur einige zu nennen) und verhindern oft eine sinnvolle Kommunikation und gemeinsames Betrachten der Probleme.

     Ich muss an die Leute denken, die darauf bestanden haben, dass die Erde eine flache Scheibe ist; oder die gesagt haben, dass der Mensch niemals fliegen würde. Die Mehrheit – die Normalen - haben die paar Wenigen für verrückt erklärt. Heutzutage fliegen wir in ein paar Stunden um die Welt. Das hindert uns nicht daran in die selbe Falle wie damals zu tappen.  

    Wir stehen heute vor einer ähnlichen Situation. Menschen haben die Vision einer in Frieden vereinten Welt: Eine Welt, die ohne Geld oder Tauschhandel auskommt; eine Welt in der jeder versteht, dass er Teil einer großen Familie ist; eine Welt in der jeder versteht, dass er nicht unabhängig von Umwelt existiert und was das für Folgen für ihn und seine Mitmenschen hat. In so einer Welt bemüht man sich um Automatisation von sich wiederholender Arbeit – die Menschen werden inspiriert neugierig zu sein, Fragen zu stellen und kreativ zu sein. Im Mittelpunkt steht Nachhaltigkeit. Hunger/Krieg/Umweltverschmutzung haben ein Ende. Das alles klingt verrückt (können wir überhaupt von so einer Welt träumen?) aber es ist möglich.  

    Jacque Fresco hat praktisch sein gesamtes Leben damit verbracht sinnvolle Lösungsansätze für die gemeinsamen Probleme zu finden. Diese Lösungsansätze dürfen von uns aufgegriffen und weitergedacht werden.
    Wie wir von A nach B kommen, können wir manchmal nicht sagen, weil zu viele Variablen mitspielen. Aber zumindest wissen wir, dass wir nach B kommen wollen. Lasst uns gemeinsam sinnvolle nachhaltige Wege finden.  
    Sagst du: „Das ist nicht möglich“ oder fragst du: „Wie können wir das gemeinsame Ziel erreichen?“
    Das Konzept einer „Resource Based Economy“ (Ressourcenbasierten Wirtschaft) steht im Mittelpunkt der Lösung und gehört neben dem Auflösen verschiedener Mythen und dem Hinterfragen unserer Werte, zu den wichtigsten Denkanstößen.
     Ich persönlich habe beschlossen nicht mehr ruhig mitanzusehen wie täglich zwischen 15000 und 30000 Kinder auf unserer gemeinsamen Welt verhungern. Ich kann so ein System nicht mehr unterstützen – es ist unmenschlich.
     Ich freue mich auf den Tag, wo keiner mehr Hunger leiden muss; auf den Tag an dem wir keine Waffen mehr produzieren, um uns gegenseitig umzubringen; auf den Tag an dem die Nachrichten davon berichten, wie sich unser Planet erholt, wie unsere Luft und unser Wasser wieder sauber werden; auf den Tag an dem wir kein Gifte mehr mit unserer Nahrung aufnehmen müssen; auf den Tag wo Kinder die wunderbaren Wesen werden dürfen, die sie sind.