Zurück im Sommer

 USA 2008

Fireflies in the Garden

Drama 19.09.2008 ab 10 120 min.
6.60
Zurück im Sommer

Durch einen Unfall brechen alte Familienkonflikte wieder auf und Erinnerungen an einen verhängnisvollen Sommer kommen hoch.

Ein Sommer. Nach langer Zeit kehrt der erfolgreiche Schriftsteller Michael Taylor (Ryan Reynolds) anlässlich einer Familienfeier in die amerikanische Kleinstadt zurück, in der er aufgewachsen ist. Doch bevor er dort eintrifft, wird seine Mutter Lisa (Julia Roberts) in einen Unfall verwickelt. Durch die Tragödie brechen alte Familienkonflikte wieder auf und Erinnerungen kommen hoch an einen Sommer, der noch immer seinen dunklen Schatten wirft. An den Sommer, als Michaels Tante Jane (Hayden Panettiere/ Emily Watson) eine Zeit lang bei ihnen lebte und ein Geheimnis mit zu ihnen brachte. Erinnerungen an seinen scheinbar übermächtigen Vater (Willem Dafoe), der voller Ungerechtigkeit war, und an eine Zeit, in der seine Mutter fast die Familie verlassen hätte...

Details

Julia Roberts, Ryan Reynolds, Willem Dafoe, Emily Watson, Carrie-Anne Moss u.a.
Dennis Lee
Javier Navarrete
Daniel Moder
Dennis Lee
Senator Film
ab 10

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Ein netter Originaltitel, eine hochkarätige Besetzung und eine Ankündigung in der Tradition der großen Familienepen. Doch dieser Film springt als Tiger los und endet als Bettvorleger. Der deutsche Titel erinnert allerdings eher an Schwejks Redewendung ‘Nach dem Krieg um sechs‘.
    Dabei gibt es genug Probleme: Vater – Sohn Quälereien. Willem Dafoe kommt als Verfechter der streng konservativen Pädagogik daher, Jane (Emily Watson) hat sowohl Probleme mit ihrem Bruder Michael (Ryan Reynolds) als auch mit ihrem Sohn. Michael treibt es hörbar mit seiner Ex im ersten Stock, während unten Freunde und Verwandte beim Leichenschmaus sitzen. Die Handlung um dieses anfangs verwirrende Familientreffen anlässlich von Mutters Tod (Julia Roberts) läuft Im Zickzackkurs immer so weiter. Doch statt Spannung zu begegnen, ist man beschäftigt, die einzelnen Personen in der Fülle von Namen einzuordnen und ihre Aktivitäten nachzuvollziehen. Wer ist wessen Bruder oder Schwester, ehemaliger Liebhaber oder Tante? Das wird erschwert, weil alle Personen ständig die Zeitebenen wechseln. Vor allem die tote Mutter Julia Roberts bewegt sich munter zwischen den Lebenden mit vielen eingeblendeten Retros. Manche Streitereien wirken irgendwie übertrieben. Manche Episode wirkt etwas aufgebauscht, andere schon mal unverständlich. So irrlichtert überflüssigerweise der sympathische Waliser Ion Gruffudd als ehemaliger Liebhaber der Mutter durch die Dialoge. Dann kommt noch als geistiger Überbau die Problematik von Schuld und Verantwortung hinzu. Diese Komplexität der Beziehungen erschwert den Durchblick und verhindert gleichzeitig einen möglichen Tiefgang. Schade beim dem Potential.