A Physical Ring

 Finnland 2002
Musikfilm / Musical, Dokumentation 5 min.
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Eine pulsierende found-footage Bearbeitung einer unbekannten physikalischen Versuchsanordnung zur Musik der finnischen Elektronik-Formation Pan Sonic.

Der finnische Künstler Mika Taanila (*1965) bewegt sich auf dem Terrain zwischen Dokumentarfilm und visueller Kunst. In seinen dokumentarischen Arbeiten - die vielbeachtet auf internationalen Festivals laufen und von denen hier erstmals zwei in Österreich zu sehen sind - beschäftigt sich Taanila auf künsterischer Weise mit wichtigen und beunruhigenden Problemen der Gen- und Humantechnologie sowie der künstlichen urbanen Lebensräume. Sein Fokus ist dabei oft auf futuristische Ideen und Utopien zeitgenössischer Architektur oder Naturwissenschaften gerichtet. Geschickt verwendet Taanila dabei historische Archivaufnahmen und anderes "gefundenes" Filmmaterial, wodurch seine Filme zu unterhaltsamen und visuell vielschichtigen Darstellungen des von ihm Portraitierten werden.

Neben seinen Dokumentarfilmen produziert Mika Taanila immer wieder auch Musikvideos oder kürzere experimentelle Arbeiten, die auch im Kunstkontext auf grossere Resonanz stossen. In diesem Umfeld entstand A Physical Ring, eine pulsierende found-footage Bearbeitung einer unbekannten physikalischen Versuchsanordnung zur Musik der finnischen Elektronik-Formation Pan Sonic. Der Film erhielt unter anderem eine lobende Erwähnung beim Prix Ars Electronica in Linz (2002).

Ausgangsmaterial dieses Expermintalfilms sind Bildaufzeichnungen eines anonymen physikalischen Experiments aus den 40er Jahren, dessen Zweck bis heute unklar ist. Mit Hilfe des akribischen Schnittes werden die Forschungsaufnahmen zu einer beunruhigenden kinematografischen Fantasie. Die rhythmische Kombination der Bilder mi der Musik von Pan Sonic erzeugt dabei eine eindringliche, soghafte und hypnotische Wirkung.

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Mika Taanila

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