Adam & Eva

 D 2003
Romanze, Komödie 99 min.
6.40
film.at poster

Das Traumpaar Adam & Eva erlebt nach vierjähriger Beziehung eine Krise von alttestamentarischen Ausmaßen.

Einst hat der Feuerwahrmann Adam die schöne Eva aus einem brennenden Haus gerettet und die beiden wurden ein Paar. Nach vier Jahren hat sich die Beziehung so ziemlich totgelaufen - Eva möchte ein Kind, Adam geht fremd, Evas Liebe aus Kindertagen taucht auf...

Nach vielerlei Komplikationen renkt sich durch eine unkonventionelle Lösung der Beziehungsprobleme wieder alles ein.

Details

Simon Schwarz, Marie Bäumer, Pierre Besson, Therasa Berlage, Anna Bertheau
Paul Harather
Ulrich Sinn
Carl-F. Koschnick
Ivo Schneider
Tobis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Fad und unlustig
    Adam & Eva



    Der Film fängt an als ADAM ( Simon Schwarz ) ein Feuerwehrmann, einer Frau, EVA ( Marie Bäumer ), aus einem Haus hilft, das meterhoch lichterloh brennt. Und er rettet sie, tragt sie auf den Händen raus, küsst sie, lässt sich von den anderen Kollegen feiern, und der Film ist aus, und der Abspann, 3 Minuten lange setzt ein, und jeder denkt, he was ist da los ? Aber der Film geht weiter, 4 Jahre später. In einer Wohnung.

    Das Leben mit ADAM und EVA und das nach der Heirat. Alles ist das selbe, jeder macht das gleiche, EVA, die Frau, ist natürlich wie viele in einigen Ehen. Sie redet das gleiche, schmiert die selbe Butter aufs Brot, ist genauso langweilig wie immer in der Frühe, hat genauso wenig Intelligenz wie ein Klodeckel, schlürft den Kaffee immer wie sonst auch, und ADAM, der Herr der Schöpfung, liest wie immer, und beschäftigt seine grauen Zellen wie jeder Mann. Er liest, lernt die Buchstaben zu lesen, und hofft das der Tag bald vorüber geht, und darum fragt ihn EVA, ob er sich scheiden lassen will. Klar das die Frau was dagegen machen muss, gegen Langeweile, also was macht man da ? Frau kriegt Kind, will eines, sagt den Wunsch, ADAM meint, später.

    Warum ? ERIK der ältere Bruder von ADAM, hat ne Taufe, von seinem Sohn, und EVA wird sentimental.
    Seine Frau Karin ist ne Legehenne, und darum hat sich ERIK sterilisieren lassen. Denn sie hat ihn belogen, sie weiß nichts von seiner Sterilisation, er weiß nicht das Ihre Verhütung einfach ein Pfefferminzdragee war.

    EVA trifft OLLIE, die Jugendliebe, der gesteht Ihr das auch, Ihr gefällt das. In der Zeit als OLLIE, die EVA ausführt, schmeißt sich das Kindermädchen BETTY an den Hals von ADAM, der sich nicht wehrt.
    Und zwar das von ERIK. Und EVA kriegt nen Job im Ausland, ADAM sagt sie soll ihn annehmen, so kann er länger bei EVA bleiben. Die alte Freundin von ADAM, die immer da ist, CHARLY, rät ihm, sich von BETTY fernzuhalten.

    Als EVA heimkommt, hat ADAM alles geputzt in der Wohnung um von der Untreue abzulenken, die EVA eh nicht merkt, da sie ja einen Strauß Rosen von OLLIE verstecken muss. EVA hat einen Vater, der ladet ADAM ein Weihnachtsmann zu spielen, für die Schwiegertochter EVA, dessen ungeborenen Sohn. Und in der Zwischenzeit hat er Telefonsex mit BETTY, der ADAM. So geil, das alle es zufällig mithören via Babyphon.
    Da ist natürlich alles aus, und er will bei BETTY übernachten die schon wen bei sich hat, und so läuft er zu CHARLY. ADAM will sich meucheln, EVA will ADAM, der will BETTY, CHARLY will ADAM, ADAM will keine CHARLY sondern BETTY und EVA, die wiederum will OLLIE und ADAM, aber nicht so ganz toll, denn BETTY mag ja ADAM, und alle kennen sich.

    Und das ganze geht 95 Minuten lange, ist ne deutsche Komödie, die ist streckenweise langatmig und furchtbar langweilig, und überhaupt nichts besonderes. Ein Film mit einigen neuen Wendungen, recht netten Schauspielerinnen, so richtig deutsch langweilig, und überhaupt nichts besonderes. Ein Film eigentlich zum vergesse, denn es gibt viel bessere deutsche Komödien. Sonst haben alle gut gespielt, der Ton, die Kamera, alles war wie bei einer Videoproduktion. Lustig war der Film nur in einigen Momenten, sehr wenigen, und zum empfehlen würde ich eher, Nein sagen. Ein Film für einsam verregnete deprimierte Sonnentage im Novemberfrühling.

    50,11 von 100