All Is Lost

 USA 2013
Drama, Abenteuer, Action 10.01.2014 106 min.
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6.90
All Is Lost

Ein Überlebens-Thriller auf hoher See mit Robert Redford als einzigem Protagonisten, der von Wind und Wellen abhängig ist.

Mitten auf dem indischen Ozean wird ein Mann (Robert Redford) jäh aus dem Schlaf gerissen. Seine zwölf Meter lange Segelyacht hat einen im offenen Meer treibenden Schiffscontainer gerammt. Sein Navigations-Equipment und sein Funkgerät versagen in der Folge den Dienst und er treibt mitten in einen gewaltigen Sturm hinein. In letzter Minute gelingt es dem Mann, das Leck in seinem Boot notdürftig zu flicken. Er überlebt den Sturm dank seiner seemännischen Intuition und Erfahrung mit knapper Not. Praktisch manövrierunfähig treibt der Mann auf offener See. Seine letzte Hoffnung ist es, von der Strömung in eine der großen Schiffahrtsstrecken getrieben zu werden. Unter der unerbittlich sengenden Sonne, sieht sich der sonst so selbstbewusste und erfahrene Segler mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert und kämpft einen verzweifelten Kampf ums Überleben....

Details

Robert Redford
J.C. Chandor
Alex Ebert
Frank G. DeMarco
J.C. Chandor
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • interessanter Film - 1
    In dem Film den J. C. Chandor mit ROBERT Redford in der Hauptrolle drehte, 105 Minuten dauert der Film wenn ich mich nicht irre, kommen sehr wenige Dialoge vor. 30 Seiten hatte das Drehbuch, und ich glaube 3 Worte hat Redford im Film gesprochen. Fuck war ein Wort davon. Übrigens, auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, am 8. Oktober 2013, und auch auf dem New York Film Festival und am 12. Oktober 2013 auf dem London Film Festival wurde der Film uraufgeführt.

    Der Film erinnert mich irgendwie an „Life of Pi“, mein Lieblings Schiffbruchfilm. Der 77 Jährige Redford hat viel Spaß an den Dreharbeiten gehabt, denn der Film wurde gar nicht in Amerika gedreht sondern auf den Bahamas, in Kalifornien und in Mexiko, und da ist es sicher sehr schön.

    Wenn man sich die Kritiken durchliest wird man entdecken dass der Film entweder sehr gut sein muss, oder sehr langweilig oder uninteressant. Ich zähle mich zur Ersten Gruppe und liefe den Film, der mich auch an „Der alte Mann und das Meer“ erinnert. Ich verstehe nicht viel vom Segeln und von dem ganzen Wasser Zeug, aber ich weiß eines, ich wäre kein guter Segler gewesen, denn länger als 2 Tage am Wasser, ich frage mich wirklich wie man das aushält.

    Im Film kommt wie gesagt wenig vor, ein Mann hat einen Unfall mit seinem Boot, irgendwo 1.600 Seemeilen westlich von Sumatra oder so und muss ums Überleben kämpfen. Es geht ja darum dass ein halbversunkener ISO-Container im Meer langsam herumtreibt und auf das Schiff stößt. Redford der auf dem 39 Fuß langen Segler Virgin Jean herumtuckert, wird unsanft aus dem Schlaf geweckt als Wasser ins Boot strömt.

    Er hat dass alles mit Harz und Leim repariert, aber da fing das ganze erst an, das Unglück. Am 2. Tag kommt ein Sturm auf, der Mast bricht, das Schiff säuft sich wieder mit Wasser voll und Redford der im Film keinen Namen hat, muss das ganze mit einer Hand-Lenzpumpe auspumpen. Ist so eine Spezialpumpe für Boote, die wenig Druck hat aber viel Wasser pumpen kann.

    Bei einem Unfall stößt er mit dem Kopf im Schiff unten in der Kajüte an, wird ohnmächtig und schläft durch bis am nächsten Tag wo der Sturm der gekommen ist, viel schlimmer ist. Mit einem Sextanten und einem Rettungsboot verlässt er das sinkende Schiff, dazu ein bisschen was zu Essen und ein Trinkwassercontainer. Leider ist da Salzwasser drinnen. Er ist halb am verdursten als ein Container Schiff kommt aber ihn nicht bemerkt obwohl er so Leuchtraketen hat die bald alle sind.

    1 Tag später, gerade noch am Leben will er angeln, leider frisst ihm ein Hai die Beute weg und ja es kommt noch schlimmer.

    Der Film ist ein Drama ohnegleichen. Warum Redford am Schiff ist, warum er da unten ist, schätze weil er Urlaub machen will, was er macht, ja dass weiß keiner, er redet auch fast nichts. Er hat auch keinen Namen. Es ist ein Kammerspiel mit einer Person. Eine sehr gute Story, super gespielt, gut gemacht, der Film ist richtig beeindruckend, er ist gut gemacht, er ist gut gedreht, alleine schon der ganze Überlebenskampf, herrlich, wie sie das drehten, echt super, die Landschaft, fast nur Wasser, super, aber andererseits, es fehlt die Spannung, der Film ist einseitig, er hat keine Tiere oder Menschen, er ist depressiv, und düster irgendwie, er ist super gemacht gut gespielt, aber irgendwie frage ich mich, he wieso passiert da so viel?

    Scheiß Meer - 2
    Der Film wirkt irgendwie hypnotisierend, er ist sehr einfach gemacht, der Film ist eine Art Reduktion des Filmes, es gibt nur einen Darsteller und ein Boot, einen Sturm und einen Kampf, aus fertig. Der Film ist für das Drehbuch nominiert worden, also für den Oscar, hat 3 Preise von 20 gewonnen und ist sicher einer der Filme die man so lange nicht vergessen kann, allerdings muss ich sagen, für mich war etwas zu langweilig. Was mir so gefallen hat an Redford im Film, ja er ist ruhig, er ist routiniert, er ist überlegt, er ist nicht hektisch, er ist intelligent, er weiß was er macht und er macht aus wenig viel. Der Film ist echt atemberaubend. Ich kann den Film empfehlen aber mehr als 88 Punkte kann ich ihm nicht geben.