Amarcord

 I 1974
Komödie 127 min.
8.00
Amarcord

Fellinis Rückschau auf seine Jugend in Rimini: Das Kaleidoskop einer von Käuzen, Originalen und einfachen Menschen belebten Provinzlandschaft.

Fellini erinnert sich an seine Jugendzeit in Fimini und zeichnet eine von einfachen Menschen, Käuzen und Originalen belebte Provinzlandschaft, wobei er auch psychische und politische Bedingtheiten der 30er Jahre einbezieht. Der Film ist kein objektiver Bericht, sondern ein durch Erinnerungen verändertes und verwandeltes Zeitbild, in dem der Satiriker Fellini seiner Phantasie und Vorliebe fürs Groteske freien Lauf läßt - eine bildmächtige Schau des vielfältigen, abgrundtief häßlichen wie unendlich schönen Lebens.

Schikaneder Kino

Details

Pupella Maggio, Armando Brancia, Magali Noel, Ciccio Ingrassia, Nando Orfei, Luigi Rossi, Bruno Zanin, Gianfilippo Carcano
Federico Fellini
Nino Rota
Giuseppe Rotunno
Federico Fellini, Tonino Guerra

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Jugenderinnerungen
    Federico Fellini erinnert sich (mi ricordo) und entwirft dabei ein liebevolles Portrait einer italienischen Kleinstadt (Rimini) der 30er Jahre. Wir sehen ein Kaleidoskop von skurrilen Typen und schrägen Käuzen, die das italienische Lebensgefühl zum Ausdruck bringen. Die Schule, die Beichte, ein zwergenhafter Emir mit 30 Haremsdamen, ein Familienausflug mit dem irren Onkel etc. sind nur einige der amüsanten Farbtupfer der Palette. Im Wesentlichen kreist die Geschichte um eine Großfamilie mit Opa und Onkel, daneben erleben wir die Streiche einer Gruppe pubertierender Buben und schließlich noch die Karikatur des italienischen Faschismus. Traumsequenzen und Wunschträume runden das lebhafte Bild ab. Es gelingt nur einem Könner, diese Themenvielfalt in einer Komödie zu vereinen, die knapp hinter Billy Wilders Supercomedy anzusiedeln ist. Unbedingt sehenswert.

  • Jugenderinnerungen
    Federico Fellini erinnert sich (mi ricordo) und entwirft dabei ein liebevolles Portrait einer italienischen Kleinstadt (Rimini) der 30er Jahre. Wir sehen ein Kaleidoskop von skurrilen Typen und schrägen Käuzen, die das italienische Lebensgefühl zum Ausdruck bringen. Die Schule, die Beichte, ein zwergenhafter Emir mit 30 Haremsdamen, ein Familienausflug mit dem irren Onkel etc. sind nur einige der amüsanten Farbtupfer der Palette. Im Wesentlichen kreist die Geschichte um eine Großfamilie mit Opa und Onkel, daneben erleben wir die Streiche einer Gruppe pubertierender Buben und schließlich noch die Karikatur des italienischen Faschismus. Traumsequenzen und Wunschträume runden das lebhafte Bild ab. Es gelingt nur einem Könner, diese Themenvielfalt in einer Komödie zu vereinen, die knapp hinter Billy Wilders Supercomedy anzusiedeln ist. Unbedingt sehenswert.