An einem Tag wie jeder andere

 USA 1955

The Desperate Hours

Drama, Thriller 112 min.
7.60
An einem Tag wie jeder andere

Drei aus dem Zuchthaus ausgebrochene Verbrecher dringen mit rücksichtsloser Gewalt in das Haus einer amerikanischen Kleinbürgerfamilie ein und terrorisieren die als Geiseln genommenen Familienmitglieder.

Details

Humphrey Bogart, Fredric March, Martha Scott, Mary Murphy, Richard Eyer, u.a.
William Wyler
Joseph Hayes

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Stunden der Verzweifelung
    Ein etwas angestaubter Klassiker, dessen Spannungsaufbau immer noch verfängt. Drei entlaufene Sträflinge nehmen eine Familie als Geiseln. Besonders die Ausgewogenheit zwischen der Dramatik innerhalb des Hauses und die Verbindungen nach außen schaffen ein spannungsgeladenes Netz mit vielen Fäden. Sowohl hier als auch da ergeben ich immer wieder neue Konstellationen. Die Front der Gangster bröckelt und dezimiert sich und die Familie bringt immer wieder neue kleine Heldentaten. Ganz nebenbei ergibt sich im Vater-Sohn Verhältnis, was Mut und Männlichkeit bedeuten. Vater Dan (Frederic March) steht im Zentrum des familiären Widerstanden. Sein Gegenüber ist Glenn (Humphrey Bogart), der Kopf der Bande. Auch die sind keine homogene Gruppe. Glenn entgleitet immer mehr die Macht über seine Kumpels und Dan organisiert den Zusammenhalt seiner Familie immer besser. Die Handlung kommt ohne größere Gewaltanwendung aus. Die Szenerie wird von Angst und Drohungen bestimmt, von Rücksichtnahme auf andere Betroffene. Ein spannendes Finale hat selbst noch Überraschungen in petto. Letztlich bleibt es ein Loblied auf den familiären Zusammenhalt, der über kriminelle Machenschaften triumphiert. Humphrey wird immer mehr zum ‘armen Würstchen‘ und Frederic March zum Helden. Auch das sieht man so nicht oft. Zeitlose Spannung bietet gute Unterhaltung.