Angel Heart

 USA/CAN/GB 1987
Horror, Thriller 113 min.
7.30
film.at poster

Ein teuflischer Auftraggeber, eine schöne Frau, Voodoo-Kult und mysteriöse Morde. Mysterythriller mit Robert De Niro und Mickey Rourke.

New York 1955: Der heruntergekommene Privatdetektiv Harry Angel (Mickey Rourke), der sich mühsam mit Scheidungsfällen und der Aufklärung von Versicherungsbetrug über Wasser hält, wird von einem mysteriösen Klienten namens Louis Cyphre engagiert, um den Swing-Band-Sänger Johnny Favorite aufzuspüren. Vor zwölf Jahren hatte Louis Cyphre dem damals erfolglosen Sänger teuflische Starthilfe gegeben - unter der Bedingung, dass er im Falle seines irdischen Todes "abkassieren" werde. Nun fehlt von dem Schuldner scheinbar jede Spur...

Details

Mickey Rourke, Robert De Niro, Lisa Bonet, Charlotte Rampling, u.a.
Alan Parker
Trevor Jones
Michael Seresin
William Hjortsberg, Alan Parker

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Komplexe Spannung
    Dass Alan Parker in vielen, ganz unterschiedlichen Genres zu Hause ist, hat er mehrfach bewiesen. Hier vereint er nun meisterlich einige zu einer spannenden Mischung von Film Noir, Voodoo, Jazz und Mystery. Er verwendet die bekannten Zutaten aus Mord als Schocker, Verfolgung, Prügelei und Sex. Dabei pflastern Leichen den Weg des Schnüfflers Harry Angel (unglaublich präsent Mickey Rouke). Der gibt buchstäblich mehrfach sein Letztes. Und als diabolischer Gegenspieler Louis Cyphre (Wortspiel: Luzifer!) Robert De Niro, der mysteriös, distinguiert die Fäden zieht. Die Story ist so gut gemacht, dass es der Spannung keinen Abbruch tut, auch wenn man schon mal unterwegs den Überblick verliert. Beim Finale ist man wieder dabei und reibt sich mehrmals erstaunt die Augen. Da weht ein Hauch von Satanismus durchs Bild. Es geht abwärts: in die Hölle. Und das so schnell, dass man den Schuss Selbsterkenntnis oder den Inzest erst beim wiederholten Schauen mitbekommt oder der schnelle Schnitt von parallelen blutdurchtränkten Szenen überfordert den Zuschauer. Da fallen dann auch unverhofft surreal anmutende Bilder auf und bis in kleine Nebenrollen besetzte Promis wie Charlotte Rampling oder Pruit Taylor Vince.