Anna Karenina (1967)

 UdSSR 1967
Drama, Romanze, Literaturverfilmung 145 min.
7.10
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Anna Karenina verliebt sich Hals über Kopf in den Grafen Vronsky. Einziges Problem dabei: Sie ist mit dem angesehenen Politiker Karenin verheiratet. Die Affäre zwischen ihr und dem Grafen wird bald zum Stadtgespräch. Als Anna dann auch noch von ihm schwanger wird, brodelt die Gerüchteküche förmlich über. Ihr Mann möchte sich von ihr scheiden lassen, entscheidet sich dann aber doch anders, als er vom labilen Gesundheitszustand seiner Frau erfährt. Diese hat nämlich geträumt, dass sie im Kindbett sterben wird. Die Wirklichkeit sieht zum Glück aber anders aus. Anna überlebt die Geburt, und ihr Mann kümmert sich um den Sohn, während sie mit Vronsky durch die Welt reist. Die beiden Liebenden entfernen sich jedoch immer mehr voneinander. Annas Unglücklichsein steigt ins Unermessliche, bis sie nicht mehr weiter weiß. Mit der Verfilmung der Buchvorlage von Leo Tolstoi schuf Aleksandr Zarkhi 1967 ein sehr werktreues Filmdrama, das die Zuschauer in seinen Bann zieht und förmlich Teil der russischen Gesellschaft werden lässt. Der in dunklen und gedämpften Farbtönen gehaltene Film entwickelt sich langsam, kommt ganz ohne künstliche Schnörkel aus und erweist sich als großes Drama, das durch schauspielerische Glanzleistungen und atemberaubende Bilder einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Details

Tatjana Samoilowa, Nikolai Grizenko, Wassili Lanowoi, Juri Jakowlew, Boris Goldaje, u.a.
Aleksandr Zarkhi
Vasily Katanyan, Aleksandr Zarkhi

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