Aprilkinder

 D 1998
Drama 85 min.
7.00
Aprilkinder

Regisseur Yavuz ließ sich für seinen Film von seinem Vater inspirieren, der seit vielen Jahren als Gastarbeiter in Deutschland lebte.

Mit türkischer Abstammung wie seine Regiekollegen Fatih Akin oder Thomas Arslan gehört Yüksel Yavuz zu der Generation deutsch-türkischer Filmemacher, die stolz auf ihre kulturellen Wurzeln sind und sich dennoch in Deutschland sehr zu Hause fühlen. Ende der 1990er-Jahre entstanden unter ihrer Regie eine Reihe von Filmen, die sich um die schizophrene Welt der Immigranten drehen: der Heimat Türkei entwurzelt und der neuen Heimat Deutschland nicht ausreichend angepasst. Ihre Arbeiten spiegeln die Widersprüche dieses Lebens mit einem beinahe dokumentarischen Blick wider.

Regisseur Yavuz ließ sich für seinen Film APRILKINDER von seinem Vater inspirieren, der seit vielen Jahren als sogenannter Gastarbeiter in Deutschland lebte und nur im Juli auf »Heimaturlaub« in die Türkei kam. Die zu der Zeit gezeugten Kinder kommen rein rechnerisch im April zur Welt. Chem, Mehmet und Dilan, die Hauptfiguren des Films, sind drei in Deutschland aufgewachsene Geschwister und »Aprilkinder«. Der Familienvater wird von Yavuz' wirklichem Vater gespielt. (ls) (Text: Filmarchiv Austria)

Details

Erdal Yildiz, Bülent Sharif, Senem Tepe, Serif Sezer, Inga Busch, u.a.
Yüksel Yavuz
Yüksel Yavuz, Britta Ohm, Henner Winckler

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