Attack the Block

 GB 2011
Komödie, Science Fiction, Action 23.09.2011 88 min.
6.60
Attack the Block

Inner City vs. Outer Space: eine Südlondoner Teen-Gang tritt zum Kampf gegen eine übermächtige Invasion Außerirdischer an. Ein Wohnblock wird zur belagerten Festung, Straßenkids werden zu Helden.

Der neue Film von den Machern von "Shaun of the Dead" bietet ein ebenso furioses wie augenzwinkerndes Actionspektakel, das zeigt, was alles passieren kann, wenn blutrünstige Aliens ausgerechnet einen städtischen Wohnblock in London als Ziel ihrer Invasion wählen. ATTACK THE BLOCK ist junges und wildes britisches Genrekino der Sonderklasse, rasend schnelles und überwältigendes Entertainment, das in Großbritannien bereits als eines der Filmereignisse des Jahres gefeiert wird.

KURZKRITIK

Man stelle sich vor, Aliens würden auf die unkluge Idee verfallen, ihre Invasion unseres Planeten ausgerechnet in der Großfeldsiedlung oder der Wohnhausanlage Am Schöpfwerk beginnen zu wollen. Das Unternehmen wäre bereits im Ansatz gescheitert. Das kommt davon, wenn man als Ortsfremder keine Reiseführer konsultiert!
Auch über London haben sich die Besucher aus dem All nicht hinreichend informiert und so machen die schwarzzotteligen hundeartigen Wesen mit phosphoreszierenden Raubtiergebissen eine unliebsame Überraschung nach der anderen, sobald sie in einem südlondoner Wohnblock Bodenkontakt hergestellt haben. Die dortigen Einwohner, in einem repräsentativen Querschnitt durch Angehörige einer Jugendbande sowie eine Krankenschwester vertreten, zeigen den bissigen Fremden, wer hier nach wie vor das Sagen hat.
Ohne viel Blut und Splattereien geht das freilich nicht ab und auch der sozialkritische Humor kommt nicht zu kurz, wie nicht anders zu erwarten in einem Werk, bei dem Nick Frost mitwirkt und das wir den Produzenten von "Shaun of the Dead" zu verdanken haben.
Moses (John Boyega), der farbige Anführer jener kleinkriminellen Nachwuchsgangster, zieht das Unglück förmlich an, weil sich alle Aliens in der atemlos wilden Verfolgungsjagt durchs nächtliche Hochhaus auf seine Spuren heften und bekommt dadurch eine Gelegenheit, vom Egoisten, der nur das eigene Durchkommen im Sinn hat, zu einem selbstlosen Helden aufzusteigen, den begeisterte Sprechchöre feiern. So macht Resozialisation wirklich Spaß.
Unterlegt wird der vom britischen Comedain Joe Cornish ins (Erstings)Werk gesetzte Glücksfall einer kreativen Horror-Sci Fi-Komödie von pulsierender Synthesizermusik, die natürlich vorsätzlich an Carpenter erinnert .

franco schedl

Details

Jodie Whittaker, Luke Treadaway, Nick Frost, John Boyega
Joe Cornish
Steven Price
Thomas Townend
Joe Cornish
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Geheimtip - 1
    Anfangs dachte ich als ich den Titel las und mich über den Film ausnahmsweise nicht erkundigt habe, was ich sonst mache, dass es ein Boygroup Film ist, da er mich an New Kids on the Block erinnert. Irgend so ein blöder Teenager Tanzfilm wird das schon sein, einer von den unsäglichen blöden Filmen wo junge Leute herumtanzen, Drogen nehmen, sich intelligent fühlen, irgendwelche irre die gerne an Alkoholflaschen nuckeln, 15 Jahre alt sind, oder vielleicht irgendwelche Legal Highs nehmen, Legale Drogen wie Badesalz oder Deospray mit Müllsäcken um sich einen kurzen aber gefährlichen Kick zu holen.

    Nichts von all dem, mein neuer Lieblingsfilm heißt „Attack the Block“. Ja leck mich, er fängt an wie „Vigilante“ ein herrlicher 80 er Jahre politisch nicht korrekter Film, einfach herrlich und geht weiter mit einem Mix aus „Das Ding aus einer anderen Welt“ mit einem Schuss „Gremlins“ und einer Portion Endzeit Szenario.

    Die Action Science Fiction Horror Mystery Story ist der 1. Film von Joe Cornish. Ein 84 Minütiger Film mit Nick Frost in einer kleinen Rolle den man Vielleicht noch aus dem Film „Paul, ein Alien aus der Flucht“ kennt.

    Während London die Guy Fawkes Nacht feiert, anfangs erinnert mich das irgendwie an Silvester, passiert es. Aliens fallen vom Himmel.

    Tja, dass ist eigentlich die Handlung, Aliens fallen runter, man wehrt sich, man stirbt, man killt, ja ein herrlicher Film. Wenig Handlung, viel Action, eine Menge Spannung, und man kann in dem Film wirklich mit leben.

    Guy Fawkes war ein Sprengstoffexperte, der wollte damals am 5. 11.1605 den protestantischen König von England, Jakob I., seine Familie, die Regierung und alle Parlamentarier einfach umbringen, und hat so eine Maske getragen so eine Spitzmaske, die wir aus dem Film „V wie Vendetta“ kennen.

    Und da passiert es eben in dieser Nacht. In diesem Film geht es hauptsächlich um eine Gang. MOSES der Anführer der paar Jungs, er sieht jünger aus als er ist, überfällt SAM die Krankenschwester als sie von der Arbeit heimgeht, sie flüchtet und kommt mit dem Leben davon. Doch dann passiert es, ein Alien fällt von oben in ein Auto herab und zerstört die Karre von BREWIS.

    Die paar Jungs rund um MOSES, PEST, DENNIS, JEROME und BIGGZ, versuchen in den folgenden 60 Minuten den Kampf gegen die Aliens aufzunehmen.

    Die sind total schwarz, schwarzes Fell, keine Augen keine Ohren, und ein verdammt guter Geruchssinn, gegen diese Überwesen aus Muskeln und Fleisch versuchen die Jungs mit Schwertern und Baseballschlägern anzukommen.

    DENNIS und JEROME werden getötet und die paar Überlebenden rund um den 9 Jährigen GAVIN mit seinem gleichaltrigen Freund REGINALD flüchten in den 19. Stock in die Grasbude, in ein Marihuana Labor. Die gehört einem Irren Typen der Drogenhändler ist, bei dem lebt RON, der so was wie Drogengeldsortierer ist.

    Jedenfalls versuchen die Jungs zu überleben aber da gibt es ein Problem, dadurch dass MOSES im Affekt das Monster getötet hat, sind die anderen hinter ihm her, denn er hat dessen Duftstoffe am Körper und alle Leute die mit ihm zu tu hatten ebenfalls. Nun ist guter Rat teuer.

    Recht innovativ - 2
    Mehr Handlung gibt es in dem neuen Science Fiction Fantasy Filmfestival Film nicht.

    Ich las dass der Film eine Actionkomödie ist, wo er lustig ist, keine Ahnung. Egal, der Film ist super, ich hatte total was anderes erwartet. Der Film der so daherkommt wie „District 9“, absolut 'ne Neuigkeit, ist dieser Film hier auch mehr oder weniger. Herrlich animierte Figuren sind es nicht, sondern einfach so richtige 80 er Jahre einfache Gummimonster mit Fell aber echt sehr gut aussehend. Einfach super.

    Neonfarbene Zähne, die im Dunkeln leuchten, und ein Fell dass so schwarz ist wie man es sich nur vorstellen kann.

    Keiner weiß woher die Monster kommen, keiner weiß was sie hier machen, wie sie wieder weg kommen, wieso kein nationaler Notstand ausgerufen wurde, keine Ahnung ,das sind so Fragen die einen beschäftigen, egal mir hat der Film trotzdem gefallen.

    Im Film kommen eine Menge englischer Namen vor, die Gegenden bezeichnen hier in Süd London, in den englischen Bronx wo die Gesetzlosigkeit herrscht. Dass ist echt super, die Idee halt, denn die ganzen Straßennamen und Plätze rühren von Science Fiction Autoren her und sind nicht real. Da gibt es Wundsam Tower (John Wundsam); Moore Court (Alan Moore); Huxley Court (Aldous Huxley); Wells Court (H.G. Wells); Clarke Court (Arthur C. Clarke); Ballard Street (J.G. Ballard); Adams Street (Douglas Adams); Clayton Street dann ein Clayton Estate (Jo Clayton); und zu guter Letzt einen Herbert Way (Frank Herbert).

    Die 13 Millionen US $ Budget sind natürlich nicht in den USA eingespielt worden, in England glaube ich schon.

    Nun die Story ist nicht neu, Ghettokids hat man schon oft gesehen, Fuck und Nigger öfters hören können, und Komödie ist im Film nicht dabei, die Typen sind etwas stereotyp, Klischees werden hier oft gespielt und die schauspielerische Leistung ist nicht übel.

    Was den Film gut macht, er ist verdammt spannend, Anfangs als MOSES die SAM überfällt, dachte ich mir, wieso habe ich jetzt keine Kettensäge und könnte ihm einen Scheitel schneidern.

    Der Plot, das Drehbuch ist sehr einfach, die Handlung ist nicht gerade besonders, der Film ist spannen, die Szenen sind super, die Goreeffekte sind echt nett, nicht so super brutal, man sieht andeutungsweise was, und eine Menge Gangsta Typen.

    Und die Leben wie gesagt im Block, dass ist so ein Sozialbau, so wie ein Plattenbau in Berlin früher, ein Anhalts und Anlaufpunkt für Großstadtproleten und Idioten. Die Geschlechterrollen werden im Film nicht aufgedrängt, im Vordergrund steht die Flucht und das Heldentum. Was wirklich im Film gut kommt ist dass die Jungs, alle unter 20, einfach ausziehen um die Aliens zu killen, das ist echt super, da merkt man so richtig, he die Jungstars haben Ahnung von dem was sie tun, sie sind in Wirklichkeit auch brutale, tätowierte Drogenkuriere, einfach widerliche Leute, aber im Film passen sie hervorragend.

    Was ich mir mehr gewünscht hätte ist ein größerer Blick in das Soziale Spektrum der untersten Schichten, und die jeweiligen Probleme, das war zu wenig, was man kurz sah ist wie diese Typen alle so Leben, Anspruch entsteht ansatzweise im Film aber das ist auch nicht dass Hauptthema gewesen.

    Was gut ist im Film, die zuvor ausgeraubte Samantha muss sich mit den Jung Gangstas zusammentun um zu überleben und sie muss sogar ein Held sein. Aber das verrate ich nicht.

    Mir gefiel der Film ich fand ihn gut und spannend, alles was Anspruch ist, vergiss es. Sonst ist er super. 88 von100 Punkten.

  • super
    sehr unterhaltsam und intelligent, um Klassen besser als - mit ähnlichem Thema - "Super 8". Glaubwürdie Figuren, spannende story..