Being Julia

 CAN/H/GB/USA 2004
Romanze, Tragikomödie 104 min.
7.10
Being Julia

Annette Bening wurde für ihre Leistung mit dem Golden Globe 2005 bedacht.

Im London der 30er Jahre muss die Bühnenschauspielerin Julia Lambert mit der Enttäuschung über ihre abklingende Karriere und der Frustration in der Ehe mit Michael Gosselyn leben. Als sie eines Tages den jungen Darsteller Tom Fennel kennen lernt und mit ihm eine Affäre beginnt, scheint ihre Krise mit einem Mal überwunden. Doch dann muss sie erkennen, dass sie von Tom nur als Karrieresprungbrett missbraucht wurde.

Für ihre Rolle in Being Julia hat Annette Bening den 'Golden Globe' als beste Hauptdarstellerin erhalten. Zudem war sie in der Kategorie 'Beste Hauptdarstellerin'
den 'Oscar' 2005 nominiert.

Details

Annette Bening, Jeremy Irons, Bruce Greenwood, Miriam Margolyes, u.a.
István Szabó
Ronald Harwood nach W. Somerset Maugham
Concorde/Constantin Filmverleih

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Göttliche
    Der Film ist eine einzige Hommage an Annette Bening. Sie brilliert und dominiert das Geschehen von der ersten bis zur letzten Einstellung. Geistreich und voller Leichtigkeit bei hohem Tempo agiert hier eine Schar von Promis: Miriam Margolyes, Juliet Stevenson, Rita Tushingham u.a. Alle dienen nur einem Ziel: der Vergötterung dieser unwiderstehlich charmanten Julia. Die ist auch im Privatleben eine glänzende Schauspielerin. Hier verwendet sie die gleichen Textpassagen mehrmals. Der einzige, der ihrem Talent gerecht werden kann, ist ihr Ehemann Jeremy Irons. Er hält sie an der ganz langen Leine und umgekehrt, er toleriert ihren Seitensprung und sie den seinen und beide können sich am Ende ganz fest umarmen. Diese unerschütterliche Liebe ist wohl der Fels in der Brandung des Theatermilieus. Ihre Streit- und Versöhnungsszenen sind ein Highlight des Films. Genauso sehenswert ist Julias Rache an Blondchen Avis (Lucy Punch) auf der Bühne. Sie zwingt das unerfahrene Hühnchen zu improvisieren. Gnadenlos stößt sie Avis über den Rand der Lächerlichkeit. Die verbalen ‘ Schläge‘ sitzen. Aber trotz aller Erfolge ist sie, so wie sie lebt, nicht glücklich. Istvan Szabo zeigt sie zerrissen, chaotisch, unheimlich agil, stets das Wasser an der Oberkante Unterlippe. Am Ende speist sie allein. Da bringt Michael Gambon als fiktives Alter Ego zusätzliche amüsante Aspekte mit ein. Er ist so eine Mischung aus Schutzengel, Gewissen und altruistischem Freund. Dies ist ein etwas anderer Szabo. Gute, leicht provokante Hausmannskost.

  • Unbedingt anschauen!
    Die Inhaltsangabe klingt nach Langeweile, aber der Film (gestern in der sneak) ist unterhaltsam, amüsant - vor allem dank der grandiosen Darstellung von Annette Bening! Unbedingt anschauen!

    Bedingt empfehlenswert
    Auch ich hab den Film vor ein paar Wochen im Kino gesehen, ebenfalls eine Sneak Preview, aber ich möchte den Leuten nur bedingt raten den Film anzusehen. Anette Bening ist zwar ein sehr gute Schauspielerin aber in diesem Film meiner Meinung nach von "grandios" meilenweit entfernt. Einige amüsante Szenen heben den ansonsten doch eher schwachen Film nicht unbedingt um Klassen.