Ben Hur (1959)

 USA 1959

Ben-Hur

Drama, Romanze, Kultfilme, Abenteuer, Action 205 min.
8.10
Ben Hur (1959)

Erzählt werden die Qualen des Judah Ben Hur, dessen bester Freund Messala dem römischen Imperium dient und so zu seinem erbittersten Feind wird.

Palästina, zur Zeit der römischen Besatzung: Der junge Ben Hur (Charlton Heston) wird Zeuge einer wechselhaften Epoche. Sein Jugendfreund Messala (Stephen Boyd) ist Legionskommandant bei den Römern; nicht weit entfernt lebt ein Mann namens Jesus von Nazareth. Ein Unglück macht Ben Hur zum lebenslangen Galeerensträfling, doch als er einem römischen Flottenkommandanten (Jack Hawkins) das Leben rettet, kommt er frei. Er sinnt auf Rache an Messala, der ihn und seine Familie verurteilte. Ein Wagenrennen in der Arena von Jerusalem soll ihren Zwist entscheiden. Messala verunglückt tödlich.

Kurz darauf wird Christus auf Golgatha gekreuzigt. Als Mutter (Martha Scott) und Schwester (Cathy O'Donnell) auf wundersame Weise geheilt werden, beschließt Ben Hur, sein Leben in den Dienst der christlichen Religion zu stellen.

Charlton Heston gewann für seine Rolle in diesem Monumental-Klassiker den Oscar - und das war nur einer von elf, die auf Ben Hur entfielen.

Details

Charlton Heston, Jack Hawkins, Stephen Boyd, Haya Harareet, Hugh Griffith, Martha Scott, u.a.
William Wyler
Miklos Rosza
Robert Surtees
Karl Tunberg u.a., nach dem gleichnamigen Roman von Lew Wallace

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Anlässlich
    In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten ’Sandalenfilme’ Konjunktur. In der Masse der Produktionen fallen sechs besonders auf, weil sie sich qualitativ von den übrigen deutlich abheben. Außerdem haben sie noch einige Gemeinsamkeiten:
    Sie thematisieren ganz oder teilweise Bereiche des klassischen Altertums. Nennen wir sie ’Klassische Sandalenfilme’. Dann solche, die sich ganz oder teilweise mit Stoffen aus dem Alten Testament beschäftigen. Nennen wir sie ’Biblische Sandalenfilme’. Beide Kategorien haben viele Gemeinsamkeiten: sie sind oftmals oscarmässig gut unterwegs, haben zahlreichen Stars als Trittbrett für späteren Weltruhm gedient und haben in der Regel häufig muntere Geschichtsklitterung betrieben.
    Wenn ich das alles bedenke, möchte ich wie gesagt sechs nennen: der erste war ’Quo vadis’ (1951). Das geübte Auge erkennt spätere Weltstars in kleinen Nebenrollen (z.B. Elizabeth Taylor, Bud Spencer). Dann folgen ’Das Gewand’ und der 2. Teil ’Die Gladiatoren’. Drittens ’Ben Hur’. Wohl wegen des spektakulären Wagenrennens. Schließlich noch ’Spartakus’ mit dem zahlenmäßig größten Aufgebot an Weltstars. Den Abschluss bildet bezeichnenderweise ’Der Untergang des Römischen Reiches’, düster, schwermütig, ein Abgesang.
    Alle haben sie unsere Fantasien angeregt, uns für Stunden in versunkene Welten entführt und mit großem Interesse haben wir das Geschehen verfolgt, egal ob wahr oder nicht. Diese beeindruckenden Impressionen konnte nur der Film liefern. Den Gebrüdern Lumière sei Dank.

  • ben hur
    Dieser Film gehört für mich unter die Rubrik KULT.
    Habe ihn schon sehr oft angeschaut. Er erfreut besonders zur
    Osterzeit. Der Film ist in keiner Sequenz langweilig.
    Das Wagenrennen gehört zu den Highligths.
    Wer ihn noch nicht kennt - unbedingt anschauen.