Bliss

USA, 2019

DramaHorror

Eine Malerin mit Kreativblockade verliert sich nach Drogenkonsum in einem psychedelischen Alptraum.

Min.80

Die Malerin Dezzy Donahue (Dora Madison) säuft, raucht und flucht, was das Zeug hält. Aber das ändert nichts daran, dass sie in einem kreativen Tief steckt. Trotzdem stürzt sie sich ohne Rücksicht auf Verluste ins Nachtleben von Los Angeles. Doch der psychedelische Drogentrip wird immer mehr zum Horrortrip als sie die neue Droge Bliss in ihre Blutbahn lässt. Zwar sprudelt Dezzy wieder über vor Kreativität, aber sie entwickelt auch ein unwiderstehliches Verlangen nach Blut. 

 

Regisseur Joe Begos ("The Mind's Eye") inszeniert einen psychedelischen Albtraum, der Vampirismus ähnlich wie bei Abel Ferraras "The Addiction" als Metapher für Drogensucht verwendet. Die Umsetzung erinnert jedoch an "Climax" von den Gaspar Noé.

 

Zu sehen ist der Film demnächst im Rahmen des /slash Filmfestivals in Wien von 19. bis 29. September 2019, wo der Film so beschrieben wird:

Joe Begos’ Psychotronik-Albtraum BLISS kennt nur Vollgas, evoziert vermittels Reizüberflutung einen sensorischen Kollaps beim Zuschauer und setzt auch hinsichtlich Körperflüssigkeitsvolumen das Programm des irren und irre talentierten US-Regisseurs fort. Eine maximal unverdauliche Angelegenheit im DIY-Punk-Spirit, nach der man jedenfalls duschen und vermutlich auch trinken und rauchen möchte.

 

IMDb: 7.3

  • Schauspieler:Dora Madison, Tru Collins, Rhys Wakefield

  • Regie:Joe Begos

  • Kamera:Mike Testin

  • Autor:Joe Begos

  • Musik:Steve Moore

9:00 PM (OV (Slash Filmfestival))