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06/17/2022

"Boo, Bitch"-Trailer: Lana Condor als pubertierender Geist

Nur weil man tot ist, heißt das noch lange nicht, dass man das Leben nicht mehr genießen kann.

von Manuel Simbürger

Die Hälfte des Jahres ist (ungefähr) um und wir sind der Meinung, dass wir schon jetzt den besten Filmtitel von 2022 gefunden haben: "Boo, Bitch"! Dabei handelt es sich um eine überdrehte Coming-of-Age-Comedy-Serie mit übernatürlichen Elementen, zu sehen ab 8. Juli bei Netflix, (was bei dem Titel wenig überraschend ist). Genauso cool wie der Titel ist die Hauptdarstellerin – nämlich Lana Condor aus "To All the Boys I've Loved Before"

Hier könnt ihr euch schon jetzt den Trailer ansehen:

Darum geht's in "Boo, Bitch!"

Im Laufe einer Nacht packt Highschool-Schülerin Erica (Condor), die bisher nie auffällig geworden und eigentlich eine Brave ist, die Gelegenheit beim Schopfe, um sich neu zu erfinden und von nun an ein durch und durch legendäres Leben zu leben. Das kriegt sie sogar schneller hin als erhofft – aber auch ganz anders als gedacht: Nach ihrer ersten (durchaus gelungenen!) Partynacht wird sie von einem Bus angefahren und stirbt.

War's das also mit ihrem löblichen Vorhaben, auf den Putz zu hauen und das Leben in vollen Zügen auszukosten? Ganz und gar nicht – denn am nächsten Morgen wacht Erica auf und muss feststellen, dass sie nun ein Geist ist. Schnell findet sie heraus, dass sie nur dann weiterhin auf Erden wandeln kann, wenn sie beliebter wird, als sie es zu Lebzeiten war. Das Chaos beginnt ...

 

Campy, selbstbewusst, ironisch

"Boo, Bitch" ist eine filmische Pubertätshölle der etwas anderen Art, dabei herrlich campy und sehr, sehr selbstbewusst. Es geht natürlich um altbekannte Themen wie Liebe, Mobbing und Freundschaft, aber erfrischend kunterbunt und vor allem selbstironisch inszeniert. Vor allem die Gen-Z kriegt hier ihr Fett ab, was sowohl beim jungen als auch etwas älteren Publikum für einige Lacher sorgen dürfte.

Existenzieller und tiefgründiger Humor sieht zwar anders aus, aber gute Laune scheint "Boo, Bitch" auf jeden Fall zu machen. Mehr braucht es manchmal auch nicht. 

Die Serie besteht aus acht Episoden zu je 30 Minuten und lässt sich somit an einem Wochenende bequem wegbingen. Los geht's am 8. Juli auf Netflix. 

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