Breaking & Entering - Einbruch & Diebstahl

 GB/USA 2006

Breaking and Entering

Drama, Romanze, Krimi 120 min.
6.60
Breaking & Entering - Einbruch & Diebstahl

In diesem hochkarätig besetzten Drama wird die Geschichte einer ungleichen Gruppe von alteingesessenen Londonern und Neuankömmlingen erzählt.

Als das Büro eines Landschaftsarchitekten in einem heruntergekommenen Stadtteil mehrmals ausgeraubt wird, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Erkundigungen führen ihn aus der Sicherheit seiner vertrauten Umgebung in eine neue, ihm unbekannte Welt.

Details

Jude Law, Juliette Binoche, Martin Freeman, Robin Wright Penn u.a.
Anthony Minghella
Gabriel Yared
Benoît Delhomme
Anthony Minghella
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken


  • Der Film ist eine Mischung, die in ganz unterschiedliche Kapitel eingeteilt werden kann. Und jedes Element gehört einem anderen Genre an. Es beginnt mit einer Feld- Wald- und Wiesenstory aus dem Familienleben. Es plätschert so tra-la-la-mäßig vor sich hin. Vater (Jude Law) bekommt ebenso wenig Profil wie Mutter (Robin Wright Penn). Und von der angeblich autistischen Tochter ist so gut wie nichts zu sehen, was auf diese Krankheit hinweist. Schlagartig geht es in Richtung Krimi, was den Titel rechtfertigt. Und ab der Hälfte wird’s richtig gut: ein Problemfilm tut sich auf, mit Emigrantenschicksal und Mutter-Sohn Konflikt. Auch die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge durch parallele Schnitte ist durchaus gelungen. Dann entwickelt sich eine seltsame Liebesgeschichte, in der Juliette Binoche für die Tränen zuständig ist. Die Wendung: Erpressung mit Fotos gegen Rückzug der Anzeige überrascht. Die Dialoge bewegen sich auf gehobenen Niveau: ‘Die Polizei hat angerufen. Es war der reinste Kafka‘ oder ‘Hast du geweint?‘ – ‘Nein, nur mit der falschen Seite gelacht.‘ Vera Farmiga sorgt in einer eindrucksvollen Nebenrolle als Prostituierte für gute Laune. Aber dann: Das Finale ist einer Seifenoper würdig. So viel Friede, Freude, Eierkuchen (FFE) in geballter Form sind kaum auszuhalten. Das wird ganz offensichtlich durch Lug und Trug so hingebogen. Gute alte Tradition der Traumfabrik. Diese letzte Viertelstunde ist nur peinlich und zerschlägt das bis dahin heilgebliebene Porzellan.