Bübchen

 Deutschland 1968
Drama 86 min.
7.10
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Aus Langeweile tötet Achim seine kleine Schwester und läßt die Leiche verschwinden. Als nach dem Mädchen gesucht wird, schöpft nur der Vater Verdacht.

Achim ist fad. Die Eltern sind auf der Firmen­feier, während Nachbarstochter Monika, die sich mit ihm beschäftigen soll, Besuch hat von Otto, ihrem Liebsten. Da spielt Achim halt mit seiner kleinen Schwester Katrin, so wie andere mit Puppen oder Playmobil, und tötet sie: Plastiktüte über den Kopf und zack; weg mit den stillen Resten. Bald beginnt die Suche nach dem Mädchen, allgemeine Ratlosigkeit herrscht, allein Achims Vater ahnt etwas. Er wird alles tun, um seinen Sohn zu schützen...

Wirtschaftswunderlandschaft mit konsumwaidwunden Seelen: So war das damals in den BRD-1960ern, so sah das aus im Kleinbürgertum, so fühlte sich der neue Wohlstand der Arbeiter und Angestellten an - zum Schneiden, Angreifen, fast Riechen und Schmecken gegenwärtig: die Tapetenfarben, Möbelgestaltung, Gesichter zwischen Ausgelaugt- und Verhärmtheit, darin letzte Spuren der Mangelernährung. Vorarlberg's finest: Sieghardt Rupp, in der Rolle seines Lebens: als Vater, der seinen Sohn liebt. (R.H.) (filmmuseum)

Details

Elisabeth Ackermann, Ulrich Beiger, Jürgen Jung, Gerda-Maria Jürgens, Hans Kahlert, u.a.
Roland Klick
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Robert van Ackeren
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