Ulrich Beiger

Zwanzig Mädchen und die Pauker: Heute steht die Penne kopf

— Zwanzig Mädchen und die Pauker: Heute steht die Penne kopf

Die Gymnasiastin Trixie will am liebsten Schauspielerin werden. Da ihr die Zeit bis zum Abitur entschieden zu lange dauert, unternimmt sie alles, um so schnell wie möglich von der Schule zu fliegen. Nachdem sie das Schlüsselloch des Lehrerzimmers zementiert hat und der Lehrkörper von der Feuerwehr befreit werden muss, folgt der bereits dritte Rausschmiss. Aber die ersehnte Schauspielkarriere bei Theaterdirektor Klobaster muss abermals auf sich warten. Trixie wird nämlich von ihrem strengen Vater kurzerhand in die Obhut ihres Onkels Theobald, Oberstudiendirektor in Rothenburg ob der Tauber, gegeben. Aber dessen vermeintlich sittenstrenge Schwester, Tante Adele, in dessen Schülerpension Trixie untergebracht wird, erweist sich als ausgezeichnete Ideengeberin für neue Schülerstreiche.

Eva, die sich ihr Geld als Nummerngirl verdient, erfährt, daß sie das Palast-Hotel in St. Wolfgang geerbt hat. Sie kündigt sofort und fährt mit ihrer Freundin Maxie an den Wolfgangsee. Doch gleich nach ihrer Ankunft erleben sie eine böse Überraschung: das Gebäude ist ein alter baufälliger Kasten mit einem Berg voll Schulden. Was nun? Da erhalten die beiden hübschen Mädchen unerwartete Hilfe von sechs Studenten, die auf der Hotelwiese zelten. Gemeinsam und mit Lappen und Besen verwandeln sie das alte Palast-Hotel in das "Schwarze Rössl". Aber im Ort ist die Konkurrenz, die bekanntlich nie schläft, in Form des renommierten Hotels "Weißes Rössl"...

Der bisher völlig unbekannte, 37 Minuten lange Film zeigt einen Heinz Erhardt in Hochform. Der Hauptdarsteller, Vogelsand-Vertreter Zatke, reiht sich neben große Figuren wie Willi Winzig ein, den gutwilligen Finanzbeamten, der sich regelmäßig in den Mehrdeutigkeiten seiner Sprache verheddert.

Im weißen Rössl: Verfilmung des populären Singspiels über die Liebeswirren in einem Hotel am Wolfgangsee. Josepha, die ledige Wirtin des Hotels “Zum weißen Rössl” am österreichischen Wolfgangsee, ist in den Stammgast Dr. Siedler verliebt. Siedler hingegen hat ein Auge auf die Fabrikantentochter Ottilie geworfen, deren Vater sie jedoch mit Sigismund Sülzheimer, dem Sohn seines Konkurrenten, verheiraten möchte. Sigismund wiederum hat sich bei der Anreise in seine Zugbekanntschaft Klärchen verliebt. Doch für die größte Aufregung sorgt der eifersüchtige Oberkellner Leopold, der seine Chefin Josepha liebt. Glücklicherweise hat sich ein weiterer Gast angekündigt, der alles ins Reine bringen wird: Kaiser Franz Joseph I.

Försterstochter Christl nimmt im Wald einen jungen Jäger fest und lässt ihn erst nach Zahlung einer kleinen Geldstrafe ziehen. Als Christl kurz darauf aber beim Kaiser für ihren Liebsten, einen in Ungnade gefallenen ungarischen Offizier, bitten will, traut sie ihren Augen kaum: Der junge Jäger war der Kaiser.

Der Schäfer vom Trutzberg

— Der Schäfer vom Trutzberg

Trutzberg offenbart sein hinterlistiges Wesen, indem er alles dafür tut, um die nicht standesgemäße Romanze zwischen Edelfräulein Hilda und Schäfer Lienhard zu verhindern. Trutzberg ist sich auch nicht zu schade, einen Knecht einzuspannen, der Lienhard ermorden soll. Dessen treuer Hund Bully verhindert das jedoch.

Fred Berghoff ist Reporter beim Abend-Express. Am Tag seiner Heirat verweigert er seiner angetrauten das Ja-Wort. Dabei lässt er seine entsetzte Verlobte Pia einfach stehen und geht. Der Grund ist einzig ökonomischer Natur, denn Pias Tante Olga Vogelsang will im Falle seiner Heirat mit Pia dem Abend-Express den Geldhahn zuzudrehen, denn die Vogelsang-Werke sind zu fünfzig Prozent an der Zeitung beteiligt. Pia ist die einzige Erbin der Vogelsang-Werke und sie soll, dem Wunsch ihrer Familie entsprechend, einen Mann heiraten der später einmal die Vogelsang-Werke übernehmen kann. Olga traut dies Fred nicht zu, in dem sie nur einen kleinen, nicht besonders intelligenten, Schreiberling sieht, der selbst nur in den Tag hineinlebt und keine Verantwortung übernehmen will.