Carlas Lied

 GB/D 1996

Carla's Song

Drama 
film.at poster

Der Busfahrer George trifft Carla, die als Flüchtling in Glasgow ein unglückliches Dasein fristet. Er fährt mit ihr nach Nicaragua, um ihren Freund und ihre Familie zu suchen. Sie geraten mitten in den schmutzigen Krieg, den die regierungsfeindlichen Contras gegen die Zivilbevölkerung führen.
Text: Filmarchiv Austria

Details

Robert Karlyle Oyanka Cabezas, Scott Glenn
Ken Loach
George Fenton
Barry Ackroyd
Paul Laverty

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Wunderbar - ein cineastischer Höhepunkt
    Auf sehr berührende Weise erleben wir die sich anbahnende Liebensgeschichte zwischen George und Carla mit, die im kühlen Galsgow der 80 er Jahre ihren Anfang nimmt, mit. Noch weiß George nichts über die junge Frau und über deren traumtische Erlebnisse während des Krieges in Nicaragua; ja er weiß noch nicht mal woher die Frau, an der er solchen Gefallen findet überhaupt stammt. Nach der Zeit des ersten Kennenlernens erklärt sich George bereit mit Carla in Nicaragua nach deren Familie und Lebensgefährten zu suchen; von Letzterem fehlt nach einem Überfall durch die Contras jegliche Spur. Sehr berührend sind die Szenen, denen man ausgeliefert ist und denen man nicht mehr auskann. Untermalt wird die Geschichte durch typische Klänge Mittelamerikas und nicht zuletzt durch - Carlas Lied - welches man noch beim Einschlafen zu Hause summt. Eine Ode an ein wunderbares Land und an das unsagbare Leid der dortigen Menschen, die jedoch nichts an Lebensfreude und Herzlichkeit eingebüßt haben. Einmal mehr zeigt sich auch, dass wahre Liebe darin besteht, einen geliebten Menschen gehen lassen zu können - auch wenn es uns tränenüberströmt - zumindest im Kino - zurückläßt.