Chill out

 Deutschland 1999
Independent 
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Die Wege einer äusserst unabhängigen Frau, eines schwulen Betrügers und eines jungen Liebhabers kreuzen sich, es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung.

Anna beschäftigt sich mit der Geschichte fremder Familienlinien. Die Erbenermittlerin
kennt jedes Archiv in der Stadt. Sie lebt nach ihrem eigenen
Rhythmus und hat keine Lust auf einen festen Freund, ihr reichen flüchtige
one-night-stands völlig aus. Niemand ist in Sicht, der ihr genügen könnte,
das Leben zu teilen.

Johann ist schwul. Er hat Schulden, die er nie abarbeiten kann. So hat er sich
sein Leben als Dieb eingerichtet. Er lebt von fremden Kreditkarten - nach
seinem eigenen Gesetz. Und es macht ihm Spaß. Er zieht immer weiter, von
Hotel zu Hotel, von Stadt zu Stadt, von Land zu Land.

Als sich in Berlin die Wege der beiden Außenseiter kreuzen, verbindet sie
schnell ein ungewöhnliches Vertrauen. Mitten in der Nacht, mitten auf der
Straße sieht Anna Johann in eine Schlägerei verwickelt. Sie vertreibt den
Angreifer und bringt Johann in ein Krankenhaus. Dabei entdeckt sie seine
Sammlung fremder Kreditkarten. Aber er muß selber wissen, was er macht.
Und sie wird der erste Mensch, dem Johann von dem Feuerchen berichtet,
das ihn als Kind in einen endlosen Schuldenberg trieb, als er ein Warenlager
komplett abfackelte. Johann zieht zu Anna. Sie kochen und teilen den Alltag. Und dabei bleibt
jeder bei seinem eigensinnigen Leben.

Max ist Anfang 20, viel jünger als die beiden, und einer von Annas flüchtigen
Liebhabern. Als er eines Tages vor ihrer Tür steht und Johann ihn reinläßt,
kann sich Anna seinem Charme nicht entziehen. Er darf bleiben. Und
sie versuchen ein Leben zu dritt. Max schläft mit Anna. Und wenn sie nichts
von ihm wissen will, schläft er mit Johann. Instinkt und Anziehung. Offene
Sinne . . .

Doch Freunde können keine Liebhaber sein: Max kann die Freundschaft
von Anna und Johann nicht verstehen. Eine Freundschaft, eine feine Liebe,
die mit niemandem zu teilen ist . . .
Berlinale 2000

Anna investigates family trees. Her job is to try to establish the identity of
unknown heirs, which means that she knows every archive in the city. She
lives life at her own pace. Not bothered whether she has any friends or not,
she's quite content to have the odd transient one-night stand. Besides,
there's nobody around right now with whom she might consider sharing
her life.

Johann is gay. He's saddled with an impossible pile of debts that he'll never
be able to pay off. He makes a living as a thief, surviving on other people's
credit cards. He lives life according to his own rules. And that's the way he
likes it. He's constantly on the move, shifting from hotel to hotel, from state
to state.

The paths of these two drifters cross and they soon gain each others' trust.
One night Anna catches sight of Johann involved in a fight in the middle of
the road. She chases off his attackers and takes Johann to hospital where
she discovers his collection of stolen credit cards. That's his business, she
decides. Anna is the first person to whom Johann tells the story of the small
fire that burned a warehouse to the ground and left Johann with such vast
debts while still a child.
Johann moves in with Anna. They cook together and share their daily lives.
Nevertheless, each one still clings on resolutely to their own independent
way of life.

Max is in his early twenties and much younger than the other two. He is one
of Anna's fleeting lovers. When he turns up one day on her doorstep and
Johann lets him in, Anna finds it hard to resist his obvious charm. He stays.
They try out a life as a threesome. Max sleeps with Anna, and, when she
won't have anything to do with him, he sleeps with Johann instead.
Instincts, desires, the senses wide open . . .

But there's no way that friends can be lovers. Max is unable to understand
the relationship between Anna and Johann.Theirs is a special kind of friend-ship,
a subtle bond of love that cannot be shared with anyone else . . .

Berlinale 2000

Details

Sebastian Blomberg, Tatjana Blacher, Barnaby Metschurat, Werner Heinrichmöller, Daniel Ris, Hanna Sibliski, Rainer Winkelvoss, Vera von Wolffersdorff, Andreas Stadler, Horst Markgraf
Andreas Struck
Erlandas
Andreas Doub
Andreas Struck

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