Dämonisch

 USA 2001

Frailty

Thriller 100 min.
7.30
Dämonisch

Fenton Meeks meldet dem FBI, dass sein Bruder Adam vermutlich ein Serienmörder sei - eine gruselige Mission beginnt

Ein Serienmörder geht um. Er nennt sich selbst die «Hand Gottes». Bisher fand die Polizei nur eine Leiche und diverse Briefe. Eines Nachts betritt Fenton Meiks (Matthew McConaughey) das Büro des FBI-Agenten Wesley Doyle (Powers Boothe). Er sagt, er kenne die Identität des Serienmörders: es sei sein kürzlich verstorbener Bruder Adam. Doyle ist misstrauisch. In Rückblenden erfahren wir mehr über die Familie Meiks. Der Vater (Bill Paxton) ist Witwer und kümmert sich rührend um seine zwei Söhne. Eines Nachts im Jahr 1979 weckt er beide auf und erzählt ihnen von seiner Erleuchtung. Gott sei ihm erschienen und habe die Familie zu «Dämonenjägern» auserkoren. Der junge Adam glaubt seinem Vater, Fenton ist skeptisch. Der Vater erhält in Visionen von einem Engel eine Liste und eine Waffe. Von nun an tötet er alle Menschen auf der Liste, um «die Dämonen zu zerstören», wie er selbst sagt. Fenton weigert sich, ihm zu helfen, und versucht, mit seinem Bruder zu fliehen. Doch ist die Liebe zum Vater nicht doch stärkern als die Vernunft? Sagt sein Vater vielleicht doch die Wahrheit, oder ist er völlig durchgeknallt? Frailty wird die Fähigkeit, uns Gänsehaut zu verschaffen, von solchen Kapazundern wie Sam Raimi, James Cameron und Stephen King bescheinigt. Können Experten wie diese irren? Natürlich können sie, aber in diesem Fall tun sie es nicht. Das Furcht erregende Regiedebüt von Schauspielstar Bill Paxton ist ein sehr gut gemachter, verstörender Texas-Gothic-Thriller, ein total gruseliges Stück Arbeit, das einem unter die Haut geht und eine ganze Weile dort sitzen bleibt. (Kenneth Turan)

Details

Bill Paxton, Matthew McConaughe, Powers Boothe, Matt OLeary, Jeremy Sumpter, Luke Askew, u.a.
Bill Paxton
Brian Tyler
Bill Butler
Brent Hanley
Lions Gate 4553 Glencoe Avenue, Suite 200 Marina Del Rey, CA 90292, USA T 310 314 3089, sfriedenson@lgecorp.com

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • einfach ein sehr spannender und guter Film
    Dämonisch



    Kam mir so ungefähr vor wie ¿ Dämon ¿ mit einer Mischung von ¿ God´s Army ¿ und ¿ Shining ¿ daherkommt und mit seinen 99 Minuten eine sehr spannende Unterhaltung bietet. Der Hauptdarsteller Bill Paxton fungierte gleichzeitig als Regisseur. Das ganze noch dazu ein Vater Sohn Konflikt Drama, das auch eine Art Horrorfilm ist, und noch dazu sehr gut und spannend produziert wurde. Angefangen hat der Film sehr ruhig, in den Kindesschuhen, bis aus heiterem Himmel ein junger Mann namens FENTON MEIKS ( Matthew McConaughey ) in einer stürmischen, regendurchpeitschten Nacht im Büro des ermittelnden FBI-Agenten WESLEY DOYLE ( Powers Boothe ) auftaucht und behauptet, den God's-Hand-Killer zu kennen: Sein eigener Bruder ADAM soll der Serienmörder sein. DOYLE glaubt dem jungen Mann zunächst kein Wort doch er ist bereit, sich dessen Geschichte anzuhören. Und die ist noch dazu sehr spannend. Zeitweise sitzt du da im Kinosessel und rutscht hin und her, und fühlst dich wie auf einer 2 Km langen Bobbahn, auf der du am Hosenlatz hinunterrutscht. Der Sitz fängt an zu brennen, du stehst auf weil es langsam heiß wird, 1.000 Grad heiß erhitzter Stoff fängt an sich liebevoll wie Napalm um deinen Podex zu krümmen, und liebevoll pickt der ganze Dreck deine Arschspalte zusammen. Meine Freundin hat etwas die Nase gerümpft, aber der Film war eben sehr spannend, das ich nicht rauslaufen konnte, also habe ich die Chance genützt, und habe mir derweil Marschmellows gemacht. Es ist das Jahr 1979, alles ist ruhig, die Kleinstädte in Amerika sind so ungefähr wie die Eskimoiglus in der Tundra in Sibirien, einfach nett und einfühlsam ehrlich. Nach dem Tod der Mutter werden FENTON und sein jüngerer Bruder ADAM von ihrem liebenden, tief religiösen Vater ( Bill Paxton ) aufgezogen. Die Familienharmonie ist perfekt, Vater arbeitet schwer in einer Autowerkanstalt, seine Söhne kochen für ihn und alles ist ruhig und idyllisch, bis eines Nachts ihre idyllische Kindheit in große Gefahr gebracht wird. Ihr Vater weckt sie vom Schlaf hoch, und erzählt ihnen ganz aufgebracht dass er eine Nachricht Gottes erhalten habe. Ein Engel habe ihm spezielle Kräfte übertragen, die ihm helfen sollen, die Welt von Dämonen zu befreien, die sich als vermeintlich ganz normale Männer und Frauen unter die Menschen gemischt hätten. Ihre neue Lebensaufgabe sein nun, die Welt vor diesen Dämonen zu schützen und sie zu jagen und zu zerstören. Der 9 jährige ADAM ist natürlich sofort auf der Seite seines Vaters, nur FENTON nicht, er meint das er verrückt ist. Und da beginnt Dad auf einmal von einer Liste zu erzählen die er von einem Engel mitgeteilt bekommen hat. Da stehen 7 Namen drauf, und diese Leute müssen dran glauben. Nein er ist kein Mörder, er ist derjenige der im Auftrag Gottes die Dämonen in Menschengestalt töten muß. Und dafür erhält er 3 wichtige Dinge die dazu benötigt werden. FENTON hat sich geschworen er macht nicht mit, und als Dad seinen 1. Mord begeht, fühlt er geradezu die Sünden des Opfers.
    Vielleicht klingt der Film ziemlich krude, aber er ist sehr spannend, und vor allem sehr gut gemacht. Er hat nicht so viele grausliche Bluteffekte, man muß also seine weibliche Mitgeherin nicht wiederbeleben, nachdem sie in einen Komaschock gefallen ist. Ein Horrorfilm muß nicht unbedingt blutig sein, er sollte eher spannend, und leise sein, eher ein Film der fesselt als das man sich vor ihm graust und angeekelt nach Hause geht. In dem Film sieht man nicht unbedingt wie zerstückelt wird, eher gruselt man sich vor dem Film und man geht mit einem sehr gutem Gefühl wieder aus dem Kino, einen Film gesehen zu haben der wirklich spannend ist, sehr gut gemacht eine sehr gute Geschichte hat, und sehr gute Darsteller.

    Sehr zu empfehlen, einfach spannend, eine sehr gute Story, ein fantastischer Thriller, einer der guten die in den 80 er Jahren produziert worden ist, und die heute verge

    Re: einfach ein sehr spannender und guter Film
    Sehr zu empfehlen, einfach spannend, eine sehr gute Story, ein fantastischer Thriller, einer der guten die in den 80 er Jahren produziert worden ist, und die heute vergessen sind.

    90 von 100

  • Die Aussage mag ich nicht
    Ein an sich durchdachter Film, der jedoch nicht angenehm zum Ansehen ist. Das mag an den seltsamen Kindern liegen oder auch am Skript, das nicht wirklich mehr als eine ¿Twilight Zone¿ Episode ist. Konstruktionelle Ähnlichkeiten mit ¿The Usual Suspects¿ sind sehr wohl vorhanden. Bill Paxton zeigt in seinem Regiedebut deutlich, dass es von Hitchcock Filmen, ¿In Cold Blood¿, ¿The Night of the Hunter¿,... beeinflusst ist. Obwohl sich der Zuschauer an der düsteren Kamera erfreuen kann, ist Frailty eine triste Geschichte mit einigen Fehlschlägen. Doch der Film regt zum Nachdenken an und als Mystery/Horror Stück mit Niveau funktioniert er recht gut. Leider hat er sein Potential nicht ausgenützt.

  • Die Leute werden begeistert sein!
    Es braucht ja auch nicht mehr viel, um das gut vorbereitete und auf geistige Diät gesetzte Kinovolk zu unterhalten. Ein paar grausliche Szenen, ein vorsehbares "überraschendes" Ende, und fertig ist das Meisterwerk. Ja, gegraust hat es mich, und das wird für viele Grund genug sein, sich den Schrott tief reinzuziehen, und dann "Pfau, super!" zu sagen. Für mich wars jedenfalls die letzte Sneak.

    Re: Die Leute werden begeistert sein!
    Du sagst es, so etwas unsäglich Dummes, Niveauloses und schlecht Gespieltes habe ich lange nicht mehr gesehen. Ich war lange nicht in der Sneak gewesen und wollte es nochmals versuchen - das war jetzt eindeutig der Todesstoß. Wie jemand - wie der Poster weiter unten - so etwas Dilettantisches mit den "Usual Suspects" vergleichen kann, ist mir schleierhaft. Schrott wie dieser paßt bestenfalls in Vorabendserien wie den "X-Faktor" oder in einschlägige Videostores, hat aber auf der großen Leinwand meiner Meinung nach nichts zu suchen.

  • Viennale Part 1
    Ein bisschen erinnert Bill Paxton's Regie Erstling an "die Üblichen Verdächtigen", ein bisschen auch an die Horror Streifen von Sam Raimi - halt nicht ganz so gut.
    Leider klaut die visuelle Umsetzung "Frailty" einiges an Spannung. Man sieht Bill Paxton an, das er als Regisseur in Sachen Inszenierung(noch) nicht die Routine hat, aber zumindest nicht auf verlorenem Posten steht (Schauspielerisch geht das Werk in Ordnung).
    In jedem Fall hebt sich "Frailty" aber von der aktuellen US-Kinomasse ab und bietet dem Zuseher eine recht spassige Movie Alternative mit abgehobener Story.