Das Biest muss sterben

 F/I 1969

Que La Bête Meure

Thriller 108 min.
film.at poster

Der 9-jährige Sohn von Kinderbuchautor Thénier wird bei einem Autounfall getötet. Der Täter begeht Fahrerflucht. Besessen davon, Vergeltung zu üben, macht er sich auf, den Fahrer des Wagens zu ermitteln und wird alsbald beim Unternehmer Decourt, einem Ekel von Mensch, fündig. Raffiniert schleicht er sich in dessen Familie ein und wartet geduldig ab. Doch Decourt weiß bereits alles ...

Details

Michel Duchaussoy, Jean Yanne, Caroline Cellier u.a.
Claude Chabrol

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Racheplan
    Nach über 40 Jahren hat der Krimi nichts von seiner Klasse verloren. Die Erzählweise ist wohl das ganz Besondere daran. An der Polizei vorbei - von der Chabrol ohnehin nicht viel hält - findet ein Vater den Mörder seines Sohnes. Und der (Jean Yanne) ist wirklich ein ausgemachtes Ekel; als Vater genauso wie als Ehemann. Ein Typ also, dem jeder gelinde gesagt die Pest an den Hals wünscht. Bis es zum überraschenden Ende kommt, gibt es die üblichen ironischen Seitenhiebe auf das spießige Bürgertum und eine vorgetäuschte Liebesaffäre. Die Beziehungen der Personen zu einander machen die Spannung aus. Hier herrschen Abscheu, hilflose Wut und Frust. In dieser Gemengelage braucht man das eigentliche Verbrechen gar nicht zu sehen, wenn der misshandelte Sohn den Sohn des potentiellen Mörders rächt. Der geplante Mord ist so offensichtlich, dass er schon wieder unwahrscheinlich zu sein scheint. Und wie steht es mit der moralischen Verantwortung? Die letzte Einstellung: einsames Segelboot auf weitem Meer…ein bleibender Eindruck. Einfach Klasse eben.

  • Racheplan
    Nach über 40 Jahren hat der Krimi nichts von seiner Klasse verloren. Die Erzählweise ist wohl das ganz Besondere daran. An der Polizei vorbei - von der Chabrol ohnehin nicht viel hält - findet ein Vater den Mörder seines Sohnes. Und der (Jean Yanne) ist wirklich ein ausgemachtes Ekel; als Vater genauso wie als Ehemann. Ein Typ also, dem jeder gelinde gesagt die Pest an den Hals wünscht. Bis es zum überraschenden Ende kommt, gibt es die üblichen ironischen Seitenhiebe auf das spießige Bürgertum und eine vorgetäuschte Liebesaffäre. Die Beziehungen der Personen zu einander machen die Spannung aus. Hier herrschen Abscheu, hilflose Wut und Frust. In dieser Gemengelage braucht man das eigentliche Verbrechen gar nicht zu sehen, wenn der misshandelte Sohn den Sohn des potentiellen Mörders rächt. Der geplante Mord ist so offensichtlich, dass er schon wieder unwahrscheinlich zu sein scheint. Und wie steht es mit der moralischen Verantwortung? Die letzte Einstellung: einsames Segelboot auf weitem Meer…ein bleibender Eindruck. Einfach Klasse eben.