Das Mädchen Marion

 BRD 1956
Drama 87 min.
4.80
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Eine verwitwete Gutsherrin ist mit ihrer Tochter und einem neugeborenen Fohlen auf der Flucht aus Ostpreußen.

Als das Gestüt Trakehnen im Kriegswinter 1944/45 evakuiert wird, suchen Oberbereiter Kalweit und seine Männer mit ihren wertvollen Stuten auf einem ostpreußischen Gut Zuflucht. Es gehört Vera von Hoff, deren Mann gefallen ist. Kalweit rät ihr dringend, mit ihrer Tochter Marion das Gut zu verlassen. Kurz darauf erliegt der alte Mann den Strapazen der Flucht, zuvor hat er der jungen Marion noch das neugeborene Fohlen Prusso, dessen Vater Wotan ein berühmtes Springpferd war, ans Herz gelegt.

Nach langer Fahrt gen Westen finden Vera von Hoff und ihre Tochter bei der niedersächsischen Bäuerin Frau Buddensiek einen Platz, wo sie bleiben können. Prusso hat die Flucht ebenfalls gut überstanden; er entwickelt sich zu einem prächtigen Pferd, das einige Ganoven gewaltsam an sich bringen wollen. Als der couragierte Tierarzt Dr. Peter Meining das verhindert, ist Marion überglücklich und verliebt sich schwärmerisch in den stattlichen Mann. Dr. Meining wiederum möchte Marions Mutter für sich gewinnen; diese erwidert seine Gefühle, hält sich jedoch ihrer Tochter wegen zurück.

Eines Tages erfährt Marion dennoch unter dramatischen Umständen, wie es zwischen Dr. Meining und ihrer Mutter steht, und reagiert verzweifelt. Fortan hängt sie noch mehr an Prusso. Als das Pferd durch Dr. Meinings Vermittlung in die Nationalmannschaft aufgenommen wird, reist Marion mit Prusso ins Trainingslager der Springreiter. Dort passt es ihr zunächst gar nicht, wie der junge Springreiter Günther Legier mit Prusso umgeht, aber dann ändert sie ihre Meinung über Legier. Mit Recht, wie sich zeigt, als dieser auf Prusso im Preis der Nationen startet.

Details

Winnie Markus, Carl Raddatz, Brigitte Grothum, Dietmar Schönherr, u.a.
Wolfgang Schleif
Mark Lothar
Igor Oberberg
Felix Lützkendorf

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