Das Schweigen

 Schweden 1963

Tystnadep

Drama 95 min.
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Ingmar Bergman inszenierte ein Inferno der Angst, Verwirrung und Hilflosigkeit.

Zwei Schwestern, Ester und Anna, sind mit Annas Sohn Johan auf der Heimreise. Ester erkrankt während dieser Reise schwer, und sie müssen für einige Tage ihre Reise unterbrechen. In der Stadt Timoka bezieht die kleine Reisgruppe ein fast menschenleeres Hotel. Die Einwohner der Stadt irren wie schlafwandlerisch umher und sprechen eine Sprache, die es gar nicht gibt. Nur die sexuelle Begierde reißt die Menschen aus ihrer Trance. Anna verfällt einem Barkellner. Die lesbische Ester, begehrt ihre Schwester körperlich. Eifersüchtig und gedemütigt flüchtet sich Ester in Alkohol, Zigarettenkonsum und Masturbation. Zwischen den Schwestern entsteht eine Barriere aus Haß und Hoffnungslosigkeit. Auch ein Aussprache der beiden führt zu nichts.

"Das Schweigen" gehört zu Bergmans radikalsten Werken. In Deutschland wurde der Film zum Skandal und löste die Gründung der "Aktion saubere Leinwand" aus. 1964 kam "Das Schweigen" in die deutschen Kinos und wurde von zehneinhalb Millionen gesehen.

Länge: 95 Min.

Details

Ingrid Thulin, Birger Malmsten, Gunnel Lindblom
Ingmar Bergman
Sven Nykvist
Ingmar Bergman

Kritiken

Kinoprogramm

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