Der Adler der neunten Legion

 USA/GB 2011

The Eagle

Kostümfilm 04.03.2011 ab 12 107 min.
6.20
Der Adler der neunten Legion

Das Historienepos aus der Zeit des Römischen Reichs greift die Legende von der verschwundenen Neunten Legion auf, erzählt anhand der Geschichte eines jungen Römer und seines Sklaven.

20 Jahre, nachdem die sagenumwobene neunte Legion unter dem Kommando von Flavius Aquila in Großbritannien spurlos vom Erdboden verschwunden ist, macht sich Flavius' Sohn Marcus auf die Suche nach dem goldenen Adler, der an der Spitze der Legion getragen wurde, um den Ruf des Vaters wiederherzustellen. Nur mit seinem Sklaven Esca an seiner Seite bricht er auf Richtung Norden nach Schottland. Als sie dem furchterregenden Robbenprinz und dessen Stamm gegenüberstehen, erweist sich Esca als Schlüssel zur Antwort aller Fragen.

Details

Channing Tatum, Jamie Bell, Donald Sutherland
Kevin Macdonald
Atli Örvarsson
Anthony Dod Mantle
Jeremy Brock
Constantin
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Herr & Skalve
    Der Film besticht durch zwei Dinge: eine ausgefeilte Technik und einen einleuchtenden Plot. Die exzellente Kamera setzt ein actionreiches Kampfgetümmel ins Bild, wobei Tempowechsel die Wirkung vertiefen und Nahaufnahmen mit Großeinstellungen wechseln. Es wird sogar verständlich, inwiefern die Taktik der Römer dem Feind fast immer überleben war. Die wilde Natur ist ein durchaus passendere Rahmen für die Handlung:
    Der römische Offizier Marcus Aquila (Channing Tatum) und sein Sklave Esca (Jamie Bell tanzt nicht mehr, er kämpft hier wie ein Mann!) versuchen das verlorengegangene Legionssymbol von jenseits des Hadrian Walls zurückzuholen. Der aus der Not geborene Rollentausch der beiden und die Doppelbödigkeit von Feindschaft und Freundschaft zwischen ihnen sorgen für spannungsreiche Unterhaltung. Die keltischen Gesänge passen stimmungsvoll zur Landschaft. Nur die Vertreter der Pikten vom ‘Seehundsclan‘ erinnern in Tracht und Habitus an gekalkte Irokesen. (Der einzige Wermutstropfen!) Der Kurzauftritt von ‘Onkel‘ Sutherland sorgt für Wohlbehagen. Der Hinweis auf Roms endlosen Expansionsdrang geht in diesem reinen Männerfilm fast ebenso unter wie die altrömischen Tugenden ‘Ehre, Treue, Vaterland, die für die damalige Zeit noch prägend waren. Spannende Unterhaltung über graue Vorzeit.

  • zu Kurz - 1
    Kevin Macdonald hat den Film gemacht, er ist ja der Regisseur von „Der letzte König von Schottland“ gewesen, Also da muss ja der Film gut werden oder? Wen Also die Serie von Rom interessiert, ich glaube die heißt eh nur Rom, ja der könnte an dem Film auch Gefallen finden, wieso auch nicht. Er hat ein Bisschen Gemetzel, ein paar Schlachten. Ja und eine Menge Pathos ist auch vorhanden, eh gut oder?

    Der Film ist nach dem Roman von Rosemarie Sutcliff verfilmt worden, und raus kam ein 110 Minuten Film, der von der Ausstattung her sehr gut gemacht worden ist. Wieso gerade Channing Tatum von G.I. Joe die Hauptrolle überlassen worden ist, der Typ sieht recht groß und hübsch aus weiß ich nicht, bei dem Casting nahm man sicher sich Zeit die Schauspieler auszusuchen. Nun ich hätte wohl einen anderen genommen, aber ich glaube der ist eh nicht so übel.

    Was gut in dem Film war, die herrlichen Landschaftsaufnahmen, die zwar nicht wirken wie ein Reisevideo den Film aber sehr gut unterstreichen, und die gute keltische Musik die mir gefällt, die zwar nicht oft vorhanden ist, sich aber in den Film gut einfügt. Was an dem Film auch so gut geworden ist, weil Kameramann Anthony Irgendwas aus dem Film vom „Slumdog Millionaire“ inszeniert hat. Was ich mir dachte, ich werde sicher bald nach Schottland fahren, dass ist ein schönes Land, einfach super da oben. Marcus Aquila ist deswegen gewählt, Glaube ich, weil der Name Aquila auf Deutsch Adler heißt, das ist Latein, was damals die Römer sprachen. Und im Englischen Original heißt ja der Film „The Eagle“.

    Ein guter Vorschlag war, dass sich der Regisseur dachte, man muss den Film original im Schottland drehen weil es sonst keine Orte gibt, die so sind wie eben in Schottland. Sehr viel wurde auch in Ungarn gedreht nachdem Locationscout von der Crew in Rumänien und England und Polen war. Gedreht wurde ja mit 2 Teams, und einer Menge von Mitarbeitern aus allen Ländern. Und zwar einen ungarischen Stunt Coordinator, einen schottischen Stylisten für Haare und Make-up, einen dänischen Oberbeleuchter, einen mexikanischen Regisseur für das 2.Aufnahmeteam, einen japanischen Chefkameramann für das 2.Aufnahmeteam und einen deutschen Assistenten des Kostümdesigners.

    Wem der Film wie eine Dokumentation vor kommt, ja der Regisseur hat früher Dokus gedreht. Ich Frage mich wie die Leute früher gelebt haben, ob das wirklich so schwierig war, ich habe dann mit meiner alten diskutiert was die Leute früher ohne Kino, Eis am Stiel und TV machten. Ach ja, wer sich jetzt denkt, er will jetzt so ne geile römische Finca wie im Film, gedreht wurde das im Original in Ungarn und zwar in Julia im ungarischen Adyligent, ist so ein Kaff, und das war dann die Festung in Isca Dumnoniorum, Übrigens diese Stadt hat überlebt und heißt heute Exeter in Südwestengland.

    Und in der Kampfszene waren 300 Statisten, 50 Stuntmänner und 12 Streitwagen dabei. Der See im Film ist der Valencei See, das ist ein Naturschutzgebiet, da Leben 28 Vogelarten. Übrigens dass Dorf vom Robbenvolk war in Ungarn gemacht, und man hat dass ganze dann auf einen 800 Meter hohen Hügel verfrachtet. Und zwar auf der Coigach Halbinsel. Wer sich jetzt wundert, wie ich, wieso die Typen tätowiert waren, ja das ist sogar geschichtlich nachgewiesen. Man weiß von römischen Aufzeichnungen über Körperbemalungen nordbritannischer Bewohner, und dass ist hier eben auch im Film zu sehen.

    nett - 3
    Die Musik wie gesagt ist sehr gut, aber kein Ohrwurm, ne sie fügt sich nur hübsch in das ganze Geschehen und ich fand das gut, und mir hat der Film eh gefallen, er hat aber einige Mankos wie gesagt, die Schauspielerische Leistung von Channing ist nett, ja so richtig Gutes Video Niveau, eh normal was der Film verlangt, die Story fand ich gut, aber weit entfernt von „Der 13. Krieger“ auch ein 96 % Film für mich, und man hätte ruhig mehr Spannung und Action und Blut rein bringen können, ich mag Schlachtsequenzen und oft stehe ich in der Fleischabteilung vom Supermarkt und fighte gegen imaginäre Terroristen oder sonstige Atomare Teilchen und dass fehlt im Film etwas.

    Sonst ist der Film gut. Er hat ja 25 Mille gekostet, eh billig, aber weltweit sagenhafte 20 Millionen eingespielt, super was?

    Handlung fehlt ja noch:

    Also die berühmte 9. Legion ist verschwunden, und das ganze ohne Ufos, und zwar im Norden Englands. MARCUS FLAVIUS AQUILA, ein junger römischer Centurio aus Britannien hatte einen Vater der ja der Führer der Legion war und den berühmten Römischen Goldenen Adler hatte, ein Sinnbild für Rom und Tapferkeit. Sehr wichtig für MARCUS. Er ist da eingesetzt, Kelten greifen an, er rettet ein ganzes Fort, wird gefeiert und später verletzt.

    Dann landet er beim Onkel in Südbritannien, hört von Gerüchten dass die Standarte von seinem PAPA im Norden Englands gesichtet wurde und überlegt sich he da möchte ich hin und den blöden Adler holen. Nur gibt es da ein Problem, nördlich des Hadrianswall im Gebiet der Pikten ist es sehr gefährlich und da war noch keiner. Und da trifft er im Norden auf einen brigantischen Häuptlingssohn namens ESCA.

    Der ist dem AQUILA dann bald verpflichtet weil der dem ESCA das Leben rettet in einer Arena. Und die 2 machen sich halt auf das Adler Symbol zu finden. Treffen dann bald auf GUERN der letzte Überlebende der 9. Legion, die sie ja alle suchen.

    Dieses Tier ist angeblich im Lager der Seehundmenschen, so eine Art Kannibalen die blau angemalt sind, und ESCA der sich als Chef von MARCUS ausgibt, der dann seinen Sklaven spielt, damit der Schein gewahrt wird, ist dann so zusagen das Sprachrohr für MARCUS und seine Mission. MARCUS wird misshandelt, landet im Lager, flieht mit ESCA, sucht den blöden Adler und entdeckt ihn in einer Höhle.

    Sie flüchten mit Pferden und werden bald vom ganzen Seehundvolk verfolgt, dass sind aber mächtige Krieger und schnelle Läufer und nun geht es um Leben oder Tod.

    Ja so ungefähr ist die Story, viel kann ich nicht erzählen, er ist nett der Film mir hat er gefallen, und ich vergebe 85 von 100 Punkten.

    kann man lassen - 2
    Inveruglas regnet es dauernd, ja aber es ging, es ist übrigens die 5. Regenreichste Region in England und Schottland. Übrigens 1954 hat die Schriftstellerin das Buch geschrieben dass dann 1977 im BBC Radio in 6 Folgen zu je 30 Minuten zu hören war. Der Regisseur wählte das Buch übrigens weil es für ihn eine kräftige Story war und in letzter Zeit geht ja alles wieder ins Altertum, Leute sehen sich gerne altertümliche Filme an, und stöbern auf Flohmärkten oder Schrottplätzen, und Serien über Schrottautos blühen, wieso dann nicht ein Film über ne Schrottzeit?



    So was kann man über den Film jetzt erzählen?:

    Na Ja ist schwer zu sagen aber eines ist sicher, einige Szenen haben nicht ganz zusammen gepasst. Nun da war so ne Szene wo Aquila einen Stab braucht, einen gerade Stab, war ne nette Szene. Er todmüde, er denkt an einen Stab, ja hat er gebraucht egal, und 5 Minuten später hat er einen schönen geraden Stecken mit 2 Meter Länge, der so aussah als wäre er aus der Gartenabteilung vom Bauhaus oder Obi Markt genommen, echt süß. Ja das sind so Szenen wo ich mir denke, he da passt was nicht zusammen.

    Dann so Szenen wie, es ist saukalt und die Seehund Typen laufen nackig rum denen ist nie kalt, die müssen nie aufs Klo, es sind 50 Leute oder was weiß ich und natürlich hat jeder Angst vor denen, die dürften halb Schottland beherrschen. Nun wenn 50 so viel Angst verbreiten was war dann damals als Braveheart gekommen ist? Der Film ist eh so ne Mischung zwischen „King Arthur“ und „Der letzte Mohikaner“, eh ganz gut, aber die 99 % vom Mohikaner, und die 100 % von „Braveheart“ erreicht er genauso wenig wie die 95 % von „King Arthur“. Eh klar aber er ist nicht schlecht der Film, er hat seine Qualitäten und ist gar nicht so übel, nur fehlt halt einiges wo man von einem Wow Effekt sprechen kann das fand ich halt etwas schade irgendwie.

    Sicher haben einige Dinge nicht so gut in die Story gepasst aber das macht ja nichts, ist ja nur ein Film und ich hätte ihn natürlich anders gemacht. Z.B. als Aquila verletzt im Lager ist, ein Römischer Medizinmann oder was das war kam und meint, dass er noch nie so einen Pfusch gesehen hat, weil ja er noch einen Splitter im linken Knie hatte, von seiner Verletzung, und das Beste ist, den Unfall den er hatte und die Verletzung, ne passt nicht zusammen, allerdings zur Verteidigung das hat man nicht gesehen genau. O.K. Der natürlich hat ihn behandelt, eh klar, aufgeschnitten, der Sklave den Jamie Bell ja spielt, übrigens echt ausgezeichnet, ich mag Jamie Bell, der hat ihn festgehalten, und wenn man sich denkt, wie das geht, keine Narkose und dann schneiden dir die Typen am Knie rum? Ne dass geht nicht.

    Donald Sutherland hatte ne nette Rolle am Anfang aber ein bisschen nicht so ganz sinnvoll, weil er zu wenig auftaucht und als Onkel vom Vater eigentlich keine tragende Rolle hatte, da hätte ich mir mehr erwartet von seiner Rolle aber macht nichts, Donald ist ja schon alt. Und dass Schlimmste am Film, da liegt Aquila und 2 Minuten später latscht er mit seinem Sklaven rum und dazwischen sind was weiß ich wie viele Tage vergangen. Also ich hoffe noch dass bei der Story eine 150 Minuten Version nachgereicht wird, dass braucht der Film. Auch bei der Suche, die Typen reiten durch Schottland, es ist kalt, angezogen sind die wenig, Ich kriege schon einen Schnupfen am Sack wenn ich nur hinsehe, meine Alte kriegt schon Grippe wenn sie dass Fenster öffnet und liegt 2 Wochen und die reiten bei 0 Grad oder was dass war so rum und ja kein Problem, kein Aspirin, kein Käsepappel Tee, keine Schüssler Haussalze, ja da fehlt einfach was und das sah für mich wie ein Manko vom Film aus.