Der Knochenjäger

 USA 1999

The Bone Collector

Thriller 118 min.
6.60
Der Knochenjäger

Denzel Washington jagt vom Krankenbett aus einen Serienkiller - unterstützt von Angelina Jolie.

Bis vor vier Jahren war Lincoln Rhyme (Denzel Washington) als Experte für Spurensicherung das Superhirn des New Yorker Morddezernats. Doch dann machte ihn ein schwerer Arbeitsunfall zu einem körperlichen und seelischen Wrack. Rhyme, der im blutigen Wahnsinn des New Yorker Polizeialltags immer als unerschütterlicher Fels bewundert wurde, wird körperlich und seelisch gebrochen.
Mit Ausnahme von Gesicht und Zeigefinger bewegungsunfähig ans Bett gefesselt, hat Rhyme jeden Lebensmut verloren. Lediglich durch seine selbstbewusste, loyale Pflegerin Thelma (Queen Latifah) und seinen Computer, den er über seinen bewegungsfähig gebliebenen Zeigefinger steuern kann, hält er eine Verbindung zur Aussenwelt aufrecht.

Bis die junge Streifenpolizistin Amelia (Angelina Jolie) durch ihre Entschlossenheit am Tatort eines brutalen, rätselhaften Mordes seine Leidenschaft für den Beruf wiedererweckt. Durch einen Zufall ist die mit Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein in eine Männerdomäne eingebrochene Streifenpolizistin zuerst am Tatort und sichert wertvolle Beweise.Lincoln Rhyme, der von seinen ratlosen Ex-Kollegen um Mithilfe in der Klärung des Mordes gebeten wird, holt Amelia in sein Team. Inspiriert von ihrer Entschlossenheit, ihrem offensichtlich ähnlich arbeitenden Verstand und motiviert von der Aussicht, mit Amelias Hilfe wieder Tatorte unverfälscht erforschen zu können, gewinnt Rhyme Lebensmut zurück. Er lässt sich ein auf die Jagd nach dem Killer, dessen Tatortarrangements ganz bewußt verschlüsselte Hinweise auf sein nächstes Verbrechen geben.

Während der sadistische Serienmörder immer grausamere Szenarien für seine Opfer entwirft, gelingt es Rhyme mit Hilfe von Amelia, die ihm in der Aussenwelt bald Augen, Ohren und Beine ersetzt, entscheidende Spuren zu entdecken und die mysteriösen Hinweise des Killers zu deuten. Jeder weitere Mord führt das Duo näher an die Pläne des intelligenten Psychopathen heran. Doch keiner von beiden ahnt das eigentliche Ziel seines diabolischen Machtspiels...

Details

Denzel Washington, Angelina Jolie, Queen Latifah, Michael Rooker, Mike McGlone u.a.
Phillip Noyce
Jeffery Deaver, Jeremy Iacone

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Seicht
    Eigentlich ein seichter Schmarren. Trotzdem hat´s mir irgendwie gefallen. Der Film versucht wenigstens nicht, das Publikum zu belehren.

  • Naja...
    Ein Film, den man nicht gesehen haben muß.
    Wie ein warmer Kaugummi zieht sich die Handlung bis zu einem typischen Hollywood Ende indem die Frage: "Warum Du?" natürlich nicht fehlen darf.
    Ein Kampf auf Leben und Tod und ein Happy End der "Extraklasse" => Weihnachtsüberraschung...
    Schade eigentlich

  • einfach mies
    der film zeichnet sich durch eine ausserordentliche tranparenz aus, vorallem was die handlung betrifft.
    wenn nach fuenf minuten eine person die buehne betritt, die absolut nichts zur handlung beitragen kann, wer wird dann wohl der boese sein, hmmm?
    jede agathe christie verfilmung ist spannender und spart dafuer die ganzen unnoetigen grauslichkeiten aus, oder haette das ein splatter movie sein sollen?
    das ende schlaegt dem fass dann noch den boden aus. fehlt nur noch das er wieder gehen kann, mit der familie seiner schwester zusammenzieht, die andere Superpolizistin heiratet, mit ihr elf kinder und 54 enkelkinder hat, und mit Al Bundy eine homosexuelle beziehung nebenbei unterhaelt.
    was solls, nicht jeder film ist so spannend wie der 6.sinn und so unterhaltend wie american beauty, leider.

  • URSCHEISS
    Das ist ein richtiger Drecksfilm..uuuurrfad..langweilig, schlechte schauspieler, ein schiacher Denzel Washington, der mörder ist der beste..hätt ich mir lieber einen PORNO ansehen sollen..hätte mehr handlung gehabt

  • Der Knochenjäger
    Einer der besten Hollywood-Produktionen der letzten 10 Jahre. Total spannend - die 125 Minuten vergehen so rasch wie bei kaum einen anderen Film.
    Die unzensurierte Darstellung von verkohlten, verstümmelten oder angeknabberten Laichen gibt dem Film einen leicht gruseligen Touch.

    Besonders interressant fand ich die Szenen mit dem Greifvogel auf Lincolns Fensterbrett. Von meiner Warte aus betrachtet sollte dieser den Tod darstellen (Ähnlichkeit mit "Ghost Dog").
    Denzel Washington brilliert, wie in allen seinen Filmen, als Schauspieler.

    Kurz: Obwohl der Film sicher nicht an seine Vorbilder "Seven" und "Schweigen der Lämmer" herankommt ist er durchaus sehenswert.

  • Fernseh-Krimi
    Der Film selbst sehr unterhaltsam, teilweise widerliche Effekte (in-den-Hals-beißen, ...) - leider aber ein Schluß Marke Billigstdorfer, Marke Fernsehkrimi.
    Trotzdem - dafür, die unfaßbaren Lippen von ANGELINA JOLIE für zwei Stunden gesehen haben zu dürfen, das allein hätte den dreifachen Eintrittspreis gerechtfertigt! ;-)
    Was für eine schöne Frau ... (als Schauspielerin Mittelklasse)

  • Fader Film
    Ich habe den Film recht fad empfunden. Wenig Spannung und ein kein sehr aufregender Schluß.
    Hätte lieber auf die meisten Kritiken hören sollen, und um das Geld ein paar Bier trinken sollen.

    Re:Von wegen fader Film!!!
    Der Film ist unheimlich spannend gemacht. Obwohl er nicht an seine Vorbilder "Seven" und "Schweigen der Lämmer" herankommt durchaus sehenswert.

  • Der Knochenjäger....
    ist ein ziemlich spannender Film muss ich zugeben!
    ich kann die Meinung der vielen negativen Kritiker nicht vertreten ,denn mir hat dieser Film wirklich gut gefallen! Die Schauspieler Denzel Washington& CO. find ich echt toll!
    Sicher wenn jemand Spannung gewohnt ist wie z.b von Scream oder Psycho- diese jenigen wird dieser Film nicht wirklich schocken! Es ist eben ein unterhaltsamer, längerer( ca. 2std)und auch meiner Meinung nach mit einer gruseligen Geschichte hinterlegt! Ein Mörder der nach einem bestimmten Motiv verfährt! Das ist etwas was mich wirklich immer aufs neue fesselt!!
    Tja jeder hat seine eigene meinung!!!
    Abschlussresume: Abgesehen vom etwas seltsamen kurzem Ende: 7 von 10 Movie-stars!!!!

  • Nicht wirklich spannend.
    Ich weiß nicht wer auf die Idee gekommen ist diesen Film mit "Sieben" oder noch schlimmer mit "Das Schweigen der Lämmer" zu vergleichen, aber dieser Vergleich ist nicht einmal annähernd gut.
    Man muß "Knochenjäger" wirklich nicht gesehen haben. Zeit und Geld kann man da sicherlich besser investieren.

  • Knochen-trocken
    Es gibt Filme, die in ihrem Verlauf immer spannender, und solche, die immer langweiliger, weil vorhersehbar, werden. In die letztere Kategorie fällt "Der Knochenjäger", ein Machwerk, welchem das Prädikat "der Mörder ist immer der Gärtner" gut anstünde. Ein bischen "das Fenster zum Hof" gemischt mit "Kettensägenmassaker". Und wenn zu guter letzt die schöne Edel-Fee den vom Hals an abwärts gelähmten Krüppel-Cop freit, weiß man, hier hat Hollywood wieder einmal in haarsträubender Weise dem Guten zum Sieg verholfen. Besonders feinsinnige Geister werden es zu schätzen wissen, wie hier mit der simulierten Genialität des Protagonisten aus spurentechnischen Brosamen das Täter/Tatort-Profil rekonstruiert wird, und wenn sich schlußendlich der Vorhang zum letzten Showdown hebt, ist klar: hier hat eine gequälte Seele, von des Schicksal dunklen Mächten zu Unrecht benachteiligt, ein böses Rache-Stück geliefert, dessen Niedertracht in einem unangenehm peinlichen Mißverhältnis zur erlittenen Kränkung steht. Freilich: was wäre ein echter amerikanischer Bösling, wenn er zu den verübten Missetaten nicht gleich auch den Schlüssel zu deren Enthüllung mitliefern würde? Um der abstrusen Dimension des Verabscheuungswürdigen wenigstens sensorisch den Stempel des Bedeutsamen aufzudrücken, wird nicht mit den Möglichkeiten des Mehrkanal-Stereotons gespart,allein, eine Fahrt mit der Achterbahn ist billiger, und, gottseidank, auch kürzer. Das Böse in Gestalt eines Wurschtels, dessen Glaubwürdigkeit in etwa so intensiv ist, als hätte man Woody Allen die Rolle von Anthony Perkins in "Psycho" spielen lassen, tut ein übriges, der pathosschwangeren Kryptik des Geschehens wohlfeil beizupflichten. Am Ende: Alles Wonne, Waschtrog. Das Gute hat gesiegt, Hollywood hat gesiegt, nur wir haben wieder einmal verloren: 80 Schilling.

    Re:Knochen-trocken
    Danke. Steht alles drin, was mir auch mißfallen hat. Erspart mir eine eigene Kritik. Außerdem: Guter Schreibstil!

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