Der Kuss vor dem Tode

 USA 1991

A Kiss Before Dying

Drama, Thriller 94 min.
5.70
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Jonathan Corliss scheint ein überaus attraktiver und charmanter junger Mann zu sein. Dass da noch eine andere, dunkle Seite lauert, merkt seine Frischangetraute leider zu spät...

Jonathan Corliss (Matt Dillon) scheint ein überaus attraktiver und charmanter junger Mann zu sein. In Wirklichkeit jedoch ist er seit seiner Kindheit nur von einem einzigen Wunsch besessen: Er will reich, berühmt und mächtig werden.

Als Vorbild gilt ihm der einflussreiche Kupferhüttenbesitzer Thor Carlsson (Max von Sydow), dessen zwei Töchter, die Zwillinge Dorothy und Ellen (Sean Young in einer Doppelrolle), für Jonathan den Weg nach oben bedeuten. Während die intelligente Dorothy auf Grund ihres Misstrauens das erste Opfer seines rücksichtslosen Aufstiegswillens wird, erliegt die scheue Ellen dem smarten jungen Mann rückhaltlos. Mit der Heirat scheint für Jonathan der Weg in die Machtzentren der Geschäftsleitung zum Greifen nah.

Doch dann beginnt auch Ellen an ihrem Ehemann zu zweifeln, als sie auf Zwielichtigkeiten in dessen Vergangenheit stößt. Bei dem Versuch, Klarheit zu gewinnen, gerät ihr Leben in Gefahr.

Details

Matt Dillon, Sean Young, Max von Sydow, Diane Ladd, James Russo, u.a.
James Dearden
Howard Shore
Mike Southon
James Dearden, nach einem Roman von Ira Levin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Matt als Mörder
    Schon der Roman von Ira Levin war hanebüchen und völlig daneben, voller Ungereimtheiten und absolut spannungsfrei, von der moralischen Warte aus betrachtet eher fragwürdig. Es war vielleicht in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Markt für so eine Geschichte vorhanden: sozialer Aufstieg durch mehrere Morde und Robert Wagner war damals als Frauenmörder wirklich klasse, aber wieso James Dearden den jetzt nochmals verfilmt hat, weiß der Himmel. Matt Dillon spielt den Sozialkiller emotions- und lustlos. Nur ganz kurz wird die Spannung zwischen ihm und der einen noch lebenden Carlsson-Tochter mal erahnbar, versinkt aber schon bald in unlogischen Situationen, die wohl für Überraschung sorgen sollten. Selbst der große Max von Sydow als Großunternehmer Thor Carlsson wirkt wie eine aufgezogene Marionette: stocksteif, ein lebender Untoter. Besonders das sich entscheidend ändernde Verhalten der einen noch lebenden Zwillingsschwester (farblos Sean Young) löst Kopfschütteln aus. Und bei dem Schluss kann man höchstens noch über den Güterzug als Mörder, der die Aufschrift Carlsson trägt schmunzeln. Ein Remake, das die Welt nicht braucht. K.V.