Der Liebhaber

 F/E 1991

L' Amant

Drama, Erotik 109 min.
6.90
film.at poster

"Der Liebhaber" ist eine bildmächtige und einfühlsame Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marguerite Duras.

Ein französisches Schulmädchen, das mit seiner Familie während der 20er Jahre in Vietnam lebt, lernt einen reichen, jungen Chinesen kennen und wird seine Geliebte. Während er auf diskrete Weise ihre verschuldete Familie finanziell unterstützt, gibt sie vor, nur des Geldes wegen mit ihm zusammen zu sein, bis sie nach ihrer Abreise erkennt, dass sie wirklich in ihn verliebt ist.

Details

Jane March, Tony Leung, Frédérique Meininger, Arnaud Giovaninetti, u.a.
Jean-Jacques Annaud
Gabriel Yared
Robert Fraisse
Jean-Jacques Annaud, Gérard Brach

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Ewige Liebe
    Wenn man mal von den wunderschönen, sehr erotischen Liebesszenen absieht, die sehr realistisch und mit langen Einstellungen gefilmt wurden, bei denen Regisseur Annaud die junge Jane March gekonnt einsetzt, entdeckt man ein koloniales Familiendrama, in dem Wohlstand und Rassismus, Drogen und Prostitution eine wichtige Rolle spielen. So zerfällt der Film in zwei Teile, die eng miteinander verbunden sind. In dem einen wird das Auseinanderfallen einer Familie geschildert, in dem anderen der Niedergang einer Liebesbeziehung mit all den damit verbundenen Gefühlen im Auf und Ab, in der Vergänglichkeit und in der Permanenz. Der begleitende Kommentar aus dem Off verbürgt die Werktreue zum autobiographischen Roman von Marguerite Duras, der als Vorlage diente und erhöht außerdem die literarische Qualität. Schön und gut.

  • Ewige Liebe
    Wenn man mal von den wunderschönen, sehr erotischen Liebesszenen absieht, die sehr realistisch und mit langen Einstellungen gefilmt wurden, bei denen Regisseur Annaud die junge Jane March gekonnt einsetzt, entdeckt man ein koloniales Familiendrama, in dem Wohlstand und Rassismus, Drogen und Prostitution eine wichtige Rolle spielen. So zerfällt der Film in zwei Teile, die eng miteinander verbunden sind. In dem einen wird das Auseinanderfallen einer Familie geschildert, in dem anderen der Niedergang einer Liebesbeziehung mit all den damit verbundenen Gefühlen im Auf und Ab, in der Vergänglichkeit und in der Permanenz. Der begleitende Kommentar aus dem Off verbürgt die Werktreue zum autobiographischen Roman von Marguerite Duras, der als Vorlage diente und erhöht außerdem die literarische Qualität. Schön und gut.