Der Pferdeflüsterer

 USA 1998
Romanze 170 min.
6.50
Der Pferdeflüsterer

Grace und ihre Freundin werden mit ihrem Pferden in einen Autounfall verwickelt.
Die Freundin stirbt an den Folgen, Grace muß ein Bein amputiert werden,
ihr Pferd Pilgrim wandelt sich nach dem Reitunfall
zu einer gefährlichen und wilden Bestie.
Die Mutter Anni erkennt, daß das Schicksal ihrer Tochter und dasjenige ihres Pferdes
Pilgrim untrennbar miteinander verknüpft sind. Entgegen allen
Ratschlägen der Tierärzte läßt sie das Tier nicht einschläfern.
Stattdessen recherchiert sie sämtliche Informationen zu Pferden
und Pferdekrankheiten, wobei sie auf einen Artikel über
sogenannte "Pferdeflüsterer" und den Namen Tom Booker stößt.
Ihr Gefühl sagt ihr, daß nur Tom Booker (ROBERT REDFORD) in
der Lage ist, dem Pferd und damit ihrer Tochter zu helfen.

Details

Robert Redford, Kristin Scott Thomas, Sam Neill u.a.
Robert Redford
Eric Roth, Richard Lagravenese

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Redfords schönster
    Ein Muss für Pferdenarren.
    Ein Kann für nahe am Wasser gebaute Romantiker.
    Ein No-no für Freaks von einem zuckersüßen, konsequent vollendeten Happy End.
    Das ist wohl Robert Redfords schönster Film. Ein umwerfend sympathischer Tom Booker (Robert Redford) heilt Mensch und Tier vor atemberaubender Landschaftskulisse. Das mag manchem emotional etwas zu weit gehen, aber es ist in sich stimmig. Daneben gibt es noch viele Nebenhandlungen von einem überaus überzeugenden Ensemble dargeboten, die aber auch alle gut ins Bild passen, und das zentrale Problem mittragen. Zum Beispiel das Verhältnis der dominante Mutter Annie (Kristin Scott Thomas) und der körperlich und seelisch zutiefst verletzten Tochter Grace (Scarlett Johansson). Dann die neu aufgekommenen, latenten Eheprobleme von Annie mit dem verständnisvollen Mann Robert (Sam Neill). Beim Gegensatz Stadt- und Landleben geht es auch um Heimat und Zufriedenheit. Das Leben im ländlichen Montana ist natürlich viel attraktiver mit Lagerfeuer und echter Cowboyromantik ohne kitschig zu erscheinen. Ebenso wie der Gegensatz zwischen einer intakten, ortsgebundenen Familie und einem global vernetzten Ehepaar mit Tochter. Alle Probleme werden gelöst, nur nicht das schwierig-schöne von Tom und Annie. Zwischen ihnen knistert und funkt es zwar, aber es zündet nicht. (So sehr man es ihnen auch wünschen mag.) Das ist herzerwärmend gemacht. Wir erleben ein sentimentales, unglückliches Happy End, unterstützt von der tollen Musik, die vom ‘Rhythmus des Pferdes‘ erzählt.