Der Super-Guru

 GB/USA 2002

The Guru

Komödie 94 min.
5.40
Der Super-Guru

Eigentlich wollte Ramu nur der arrangierten Ehe und den ärmlichen Verhältnissen zu Hause in Indien entfliehen und endet unverhofft als heissverehrter Sex-Guru in Amerika...

Unverhofft kommt oft: Eigentlich wollte Ramu (Jimi Mistry) nur der arrangierten Ehe und den ärmlichen Verhältnissen zu Hause in Indien entfliehen, aber in Amerika angekommen, packt ihn doch der Ehrgeiz - Schauspieler möchte er werden oder wenigstens Restaurantbesitzer. Nach einer Reihe komischster Verwicklungen und Verwechslungen findet er sich tatsächlich umringt von Anhängerinnen, die ihn als Sex-Guru verehren.Nichts ist ganz so, wie es scheint, und hinter jeder Ecke wartet eine kleine Überraschung in dieser entzückenden multikulturellen Komödie über ein heilsames Liebesdurcheinander.

Details

Heather Graham, Jimi Mistry, Marisa Tomei, Michael McKean, Christine Baranski, u.a.
Daisy von Scherler Mayer
John de Borman
Tracey Jackson
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Orginalversion!
    If you wanna watch this movie you gotta watch it in the original version since the english and the voices is half of the movie. I don't know why they even have dubbed it in German. Great one!

  • naja es geht
    Nun haben wir wieder eine 90 Minuten Komödie. Der Film fängt eigentlich so richtig Indisch an, weil der Newcomer, der Hauptdarsteller ein Bombay Inder ist. Der ist ganz nett. Der heißt RAMU, und ist ein Indischer Schauspieler, und irgendwie kommt er ja aus New Delhi, aber das ist egal, die 2 Dörfer sind eh gleich nebeneinander. Der hat eine Familie, eine Mutter, und ne Schwester, und sonst irgendwo versteckt soviel Geschwister das man ein Waisenhaus füllen könnte. Nun hat der einen Freund der heißt DWAIN. Der ist in New York, und schreibt RAMU, und der träumt von seinem Mercedes Cabrio, und will auch nach New York, am liebsten will er gleich Schauspieler werden, denn im Indischen Pendant zu Hollywood, Bollywood, werden so viel Filme gedreht, das eigentlich die Hälfte der Inder im Filmbusiness sind. Also überlegt er sich¿s nicht 2 x und fährt einfach nach New York, mit dem letzten Geld das er hat. Und da trifft er auf DWAIN, der ihm seinen Cabrio vorstellt, der in Wirklichkeit in Taxi ist, denn er ist Taxifahrer, und im Laufe des Filmes hat er gelogen der DWAIN, und er entschuldigt sich. RAMU zieht zu ihm, und seinen Freunden, und die leben alle in der Bruchbude, und RAMU ist sauer, und er isst etwas, wie alle Menschen die sauer sind. Kein Ruhm und kein Reichtum, kein schnelles Geld, und seine Träume zerplatzen, und er muss einen Job als Kellner annehmen, den er bald aber aufgibt, da er ihm nicht gefällt, der Job, und der Chef schmeißt ihn raus, wegen Unhöflichkeit zu blöden Kunden. Auf der Job Suche wälzt er Zeitungen, und findet ein Vorsprechcasting, und da landet er in einem Pornoinstitut, wo er dann eine Filmrolle kriegt, er glaubt die ganze Zeit er ist bei einem Vortanzfilm.
    Er trifft dort die Blondine SHARONNA ( Heather Graham ), und plaudert mit Ihr über Philosophie beim Sex, wie die Hälfte der Menschheit. In die verliebt er sich langsam aber sicher. Das Problem ist, das er auch Aufmerksamkeit an sich zieht, als er seinen alten Job wieder haben will. Er wird nämlich von seinem Chef koch Chef, engagiert, einen gerade umgefallenen Guru zu ersetzen, der besoffen niederfiel, weil er zu viel Alkohol trank, und war gerade auf ner Geburtstagsparty von LEXI ( Marisa Tomei ), die sich in ihn verliebt. RAMU will nicht mit einer Frau in einem Pornofilm Sex haben, da ihm zu viele Leute zu sehen, und so entschließt er sich den umgefallenen Guru zu ersetzen und die ganze Meute mit Gesprächen über Sex zu schocken, und zum Macarena Tanz einzuladen, und alle shaken mit.
    Das ganze ist so ne Mischung zwischen ¿ Notting Hill ¿ meets ¿ Vier Hochzeiten und ein Todesfall ¿.
    Alles sind Briten in diesem Film, und man lernt unheimlich viel über die Seele der Frau, die ist nämlich menschlich, zerbrechlich, und blond. Der Film ist ja anfangs ganz lustig, aber irgendwie ist er es nachher nicht mehr, und er ist irgendwie langweilig eigentlich und doch nicht so gut wie man glaubt. Ich habe schon lustigere Filme gesehen, und irgendwie ist das ganze etwas langweilig. Der kleine Schwan der auszog um ein großes schönes Entchen zu werden, oder so, wäre die Geschichte dann als Märchen geschrieben worden.
    So was wie die Männliche Version von ¿ Coyote Ugly ¿ Meine Freundin schlief inzwischen während ich auch ein kurzes Nickerchen zwischen der 28. und der 29. Minute machte. Was für ein Fauxpas. Der Kindlich naive RAMU schlägt auch romantische Töne an, und der Film ist so gesehen ganz süß. Der Film ist so richtig schön naiv, und kann auch unterhalten. Aber das nur für kurze Zeit. Denn nach kurzer Zeit ist er nicht mehr so kurzweilig wie vorhin, sondern eher langweilig, und man möchte einfach mehr, aber man kriegt nicht mehr. Weder Spaß, noch Romantik, noch Abenteuer. Das ist schade. Die Inder haben eine ungewöhnliche Lebensfreude, und wieder ist ein Urlaub fällig, dieses Mal nach Indien. Leider will meine Alte nicht zahlen, was ich Ihr nicht übel nehmen kan

    Re: naja es geht
    übel nehmen kann, dafür koche ich Ihr keine 3 Spiegeleier am Sonntag in der Frühe. Rache ist süß, und aus Strafe ging ich aufs Klo. Im Kino. Wie gut das ich immer eine leere Flasche irgendwo finde. Brauch ich nicht so weit herumzulaufen. Blöd ist es wenn die Flasche einem Baby gehört, und das Baby King Kong, und der gehört dem weiblichen Conan, und das ist eine böse Frau gewesen. Na ja Milch mit Natursekt, mal was anderes.
    So viel Unterhaltung, hätte mehr sein können was man aus dem Film rausholen hätte können.

    60 von 100

  • EIN INDISCHES MÄRCHEN
    Ein kleiner Junge stiehlt sich von der Seite seiner Eltern aus dem Kinosaal in einen anderen Film hinein. Fasziniert starrt er auf die Leinwand, und in seinen Augen beginnt ein Traum zu leuchten. Ein Traum, den jeder von uns irgendwann, irgendwo, in irgendwelcher Form einmal träumt: den amerikanischen Traum.

    Im Kindesalter konfrontieren wir unsere Eltern manchmal mit den skurilsten Wünschen: Raumfahrer, Prinzessin oder etwas noch Ausgefalleneres zu werden. Meist bleibt es bei den Träumen daran. Nicht so im entfernten Indien, wo der allseits beliebte Tanzlehrer Rammy nur ein Ziel für sein weiteres Leben sieht: dem Schauspielengagement im entfernten Amerika. Dort ist nämlich alles möglich ¿ zumindest glaubt er fest daran; hat es doch ein Freund zu einem roten Mercedes und einem Penthouse gebracht.
    Doch das der American Dream von vielen geträumt wird und eigentlich als ausgelutschtes Symbol für nichts steht, merkt er erst, als er seinen Freund in New York wiedertrifft. Von nun an jagt Rammy seinem Lebensziel hinterher, muss Tiefschläge einstecken ¿ vorerst nur sexueller Natur.

    Was in den 90 Minuten an lustigen Szenen, völkerverbindenden Lebensweisheiten und indischem Talent gezeigt wird, übertrifft in weiten Teilen den Ton, den man ansonsten von gängigen Hollywoodproduktionen gewohnt ist. Dabei lässt einmal mehr die britische Filmschmiede "Working Title" von sich aufhorchen und beweist ihren Hang zu großartigen Stoffen. Nämlich, dass auch Filme mit orientalischem Flair problemlos unterhalten können.

    An vorderster Stelle genannt gehört meiner Meinung nach der unbekannte Rammy-Darsteller Jimi Mistry, sozusagen ein indischer Nicolas Cage (und nicht nur, weil mich sein Aussehen daran erinnert hat). Er spielt seine Rolle als "Hans im Glück" mit kindlicher Naivität eines Hinterländlers.
    Das auch die kleinste Nebenrolle auftrumpfen kann, liegt am Zusammenspiel mit dem Hauptdarsteller, ob er nun das Ensemble tanzen oder singen lässt.

    Der Film ist eine Komödie, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man wird durch die gute Laune der Darsteller über weite Strecken gut unterhalten. Das gegen Ende dann eine romantische Beziehung zu einer Amerikanerin in Rammys Leben tritt, wirkt dann schon eher vorhersehbar. Da wird dann auch der Witz der ersten Stunde um eine Stufe zurückgeschaltet.

    Wenn Rammy gegen Ende des Films in der Wohnung sitzt und auf DVD genau jenen Film sieht, aus dem der Junge zu Beginn in eine aufregendere Welt geflüchtet war, merkt man ihm ein wenig das Heimweh an. Denn so hat er sich den Traum des Berühmtseins nicht vorgestellt. In einer Verpflichtung eingezwängt zu sein. Die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen. So erfolgreich er auch ist, er ist nicht der berühmteste Inder in Amerika. Das ist nämlich immer noch der Typ bei den Simpsons.