Walden - Diaries, Notes and Sketches

 USA 1969
Dokumentation 175 min.
7.90
film.at poster

„I make home movies - therefore I live, I live - therefore I make home movies“, heißt es einmal in Walden, Jonas Mekas’ höchst ­privater Aufarbeitung der Jahre 1964-1969: Seine Tagebuchfilme sind ein gewaltiges Kino-Universum für sich, beziehen ihre einzigartige Intensität aus dem abrupten, anarchischen Rhythmus, mit dem Aufnahmen von Gesichtern, Figuren, Details in Jump Cuts oder mit überraschenden Ortswechseln hintereinander gereiht werden. Mekas: „Wenn man Tagebuch schreibt, ist das ein retrospektiver Prozess: Man setzt sich hin, blickt auf den Tag zurück und schreibt alles nieder. Ein Filmtagebuch zu schreiben, heißt mit der Kamera sofort zu reagieren, jetzt, in dieser Sekunde. Entweder hat man es gleich oder nie. Die Bolex-Kamera muss die Wirklichkeit aufzeichnen, auf die ich reagiere, gleichzeitig den Gefühlszustand (und alle meine Erinnerungen), während ich reagiere. Was auch heißt, dass ich alles in der Kamera, während des Filmens, strukturieren (schneiden) musste.“ (C.H.)

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Jonas Mekas
Jonas Mekas

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