Die Mothman Prophezeiungen

 USA 2002

The Mothman Prophecies

Fantasy, Thriller 26.04.2002 ab 12 119 min.
6.50
Die Mothman Prophezeiungen

Ein verwitweter Journalist wird von einer unheimlichen Erscheinung aus dem Jenseits heimgesucht

Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Topjournalist John Klein (Richard Gere) seine Ehefrau Mary (Debra Messing) nach einem tragischen Unfall verloren hat. Noch immer wird er verfolgt von der Erinnerung an die unheimlichen Zeichnungen einer makabren Kreatur mit stechend roten Augen, die Mary auf dem Totenbett angefertigt hatte. Jetzt wird John von der Vergangenheit eingeholt: Auf dem Weg zu einem Auftrag verschlägt es ihn in die entlegene Kleinstadt Point Pleasant, ohne dass er sich erklären kann, wie er dort hingelangt ist. Doch das ist erst der Beginn einer Kette mysteriöser Ereignisse: Immer mehr Dorfbewohner berichten, von einer finsteren Erscheinung mit gewaltigen Schwingen und stechend roten Augen heimgesucht worden zu sein. John gelangt zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mothman will direkt zu ihm sprechen - aber was will ihm der Botschafter des Todes sagen ...

Details

Richard Gere, Laura Linney, Will Patton, Debra Messing, Shane Callahan
Mark Pellington
Fred Murphy
Richard Hatem, John A. Keel
Constantin
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Botschaften aus dem Jenseits
    Beruhend auf Tatsachen und unterstützt von Zeugenaussagen spielt dieser mysteriöse Horrorfilm auf eine nachvollziehbare Art und Weise mit irgendwie bekannten Gedankenvorgängen aus der Parapsychologie. Als Erklärung fallen Sätze wie ‘Die Motte ist die Personifizierung der Seele‘ oder ‘wir finden entsprechende Darstellungen schon in der Höhlenmalerei‘. Hier ist es Professor Leek (Alan Bates) der teilweise enträtselt aber auch zugleich weitere Rätsel aufgibt. Nur sensible Menschen erkennen diese überhaupt.
    Es geschehen ständig unerklärbare Dinge und wenn es darauf ankommt unterstützt ein Soundtrack bestehend aus Rauschen, Brummen und Pfeiftönen die Ereignisse. Dabei nähert sich die Handlung wohl dosiert und überraschend behutsam dem Psi-Phänomen durch zutreffende Vorhersagen von einem anscheinend alles wissenden Wesen. Wiederholte Andeutungen oder Bilder aus der Vergangenheit halten die Spannung in mehrfacher Hinsicht hoch. Das Finale ist ein Höhepunkt wie in einem echten Katastrophenfilm.
    Ganz nebenbei hat sich noch eine Lovestory zwischen John (Richard Gere) und der Dorfpolizistin Connie (Laura Linney) entwickelt, die angenehm in die Länge gezogen wird.
    Egal, ob man den Mottenmann in eine Schublade mit den OFOs steckt oder nicht, es geht hier ja nicht ums Glauben sondern um gut gemachte, spannende Unterhaltung, bei der man nicht wie so oft für dumm verkauft wird. Außerdem hat dieser Horror auch angenehme Facetten und ein sanftes, wohltuendes Ende.

  • Könnte spannender und besser sein
    The Mothman Prophecies ¿ Tödliche Visionen


    117 Min. Ähnlichkeit mit ¿ Der Schrecken der Medusa ¿ oder ¿ Die Akte ¿ und auch ein bisschen ¿ Die Unbestechlichen ¿. Dazu ein Mix aus einer ¿ Akte X ¿ Folge, aufgeblasen auf Spielfilmlänge.
    Und so einfach die Geschichte klingt, so kompliziert ist sie eigentlich. JOHN KLEIN ( Richard Gere ) ist ein ziemlich berühmter Star Reporter bei der Tageszeitung, Washington Post. Seine Frau MARY hat sich mit Ihm entschieden endlich in den Vororten von Washington ein Haus zu kaufen. Sie werden beide das Leben lang zusammen verbringen. Es ist ein wunderschöner Abend. Ein Abend der sich ihm ins Hirn einbrennen wird.
    Dann passiert es, eine Windböe, ein Schatten den MARY am Steuer sieht, und schon haben beide einen Unfall. MARY hat zwar nichts abbekommen, aber die CT Untersuchung stellt bei Ihr einen sehr seltenen Gehirntumor fest, der irreparabel ist. JOHN kann mit keinem Geld der Welt was machen, MARY wird sterben, und noch am Totenbett fragt sie ihn ein letztesmal ob er was gesehen hat, als sie einen Unfall hatten, denn MARY war fest der Überzeugung das sie was sah, und das hat sie auch aufgezeichnet. Ein eigenartig aussehendes dunkles böses Wesen, auf das sich JOHN keinen Reim machen kann. Das ganze Notizbuch ist voll von diesem Wesen, mit stechenden Augen. JOHN verbringt die nächsten 2 Jahre in Arbeit und versucht zu flüchten. Er hat kürzlich einen Auftrag bekommen, um über die Präsidentschaftskandidur zu schreiben, und soll sich auf dem Weg nach Richmond in den Süden machen, und hofft mal wieder seine Tote Frau zu vergessen. Er fährt mit dem Auto die Landstraße entlange, und bleibt auf einmal stehen, unfreiwillig, weil das Auto den Geist aufgegeben hat.
    Er macht sich auf den Weg zum nächsten Farmhaus und trifft auf GORDON SMALLWOOD ( Will Patton ) der ihn mit einem Gewehr bedroht, es ist 2:30 in der Frühe, und was faselt das er ihn schon einige Male gesehen hat, und das er nächtens die Ruhe stört. JOHN ist mehr als verdattert, auch die sofort herbeieilende, Kaff bekannte Polizistin CONNIE PARKER weiß sich keinen Reim bei dem sonst so netten GORDON zu machen. Sie nimmt ihn in ein Motel mit. Am nächsten Tag erst erfährt er wo JOHN sich befindet. Er ist zwar nur 1,5 Std. gefahren, aber er ist 600 KM von zu Hause weg, in dem Kaff Point Pleasant. Ein sehr ruhiges Städtchen, an der Westseite von Virginia. CONNIE kennt JOHN vom TV, und verspricht ihn, im zu helfen, und langsam kommen beide ins Gespräch das hier in der Kleinstadt irgendwas nicht stimmen kann. Eigenartige Geräusche am Telefon, die per Band überprüft werden, von JOHN in den darauffolgenden Tagen, Eigenartige Zeugenaussagen, von einem großen Wesen mit stechenden Augen, das sehr groß ist, und fliegen kann, und nun fällt es ihm von den Schuppen, das gleiche hat doch damals MARY gesehen und auch gezeichnet. JOHN sagt den Auftrag in Richmond ab und bleibt hier, und es wird ihm immer deutlicher das da ein Zusammenhang besteht. Zwischen damals und heute. Die Tage vergehen und er hat Freundschaft mit GORDON beschlossen, der ihn eines Tages die Geschichte vom Mottenmann erzählt. Eine sehr schaurige Geschichte, und das Grauen beginnt.
    So ungefähr ist die Inhaltsangabe. Richard Gere spielt nicht übel, aber es hätte auch jeder andere Schauspieler sein können. Er spielt ein bisschen ruhig, und monoton. Die Polizistin, von der man sich mehr erwartet hätte, vielleicht mit ner Liebesbeziehung zu JOHN, die passt zwar ganz gut rein, aber nur als Irgendeine Schauspielerin, die auch sehr ruhig ist. Alles in Allem ist das ganze ruhig, der ganze Film, und nach einiger Zeit ist das ganze auch wieder langweilig geworden. Die ständigen Kamerawechsel, Schnittfolgen, und Nachtsequenzen machen anfangs Spaß, und mögen ein gewisses Quantum an Spannung aufbringen, wird aber nach einiger Zeit ungefähr so interessant wie das Paarungsverhalten von einer Marill

    Re: Könnte spannender und besser sein
    nach einiger Zeit ungefähr so interessant wie das Paarungsverhalten von einer Marillenknödelschachtel, und einer Wrigley´s Kaugummi Großpackung, und der Geburtenrate von Ostsiamesischen Komodwaranen im Whiskeyrausch. Leider kam mir immer vor als ob zwischen den ganzen Kurzen Akte X ähnlichen Sequenzen immer ein paar Szenen fehlen dürften, da sie zu kurz waren. Kurze Augeblicke, kurze Schrecksekunden, kurz anhaltende Farbeffekte, einen sehr ruhigen Richard Gere, das alles ist eigentlich der ganze Film. Am Ende die Spannung, aber das ist bei anderen auch gewesen. Und zwar von der Ähnlichkeit her mit ¿ Unzerbrechlich ¿.
    Die hätten so viel mehr aus der Geschichte machen können, und sie hätten nicht sich an den ganzen Serien ein Beispiel nehmen sollen, den eine aufgeblasene Serienfolge, die es schon mal gab, als Spielfilm funktioniert nur dann wenn ein bisschen mehr Action darinnen vorkommt. Der Anfang war zu kurz, die Erklärung des Wesens war auch viel zu kurz und die ganze Zeit kam nicht so richtig Spannung auf, als würden die Akteure einfach im LSD Rausch Danebenhehr ein bisschen versuchen zu schauspielern, weil sie gerade ein bisschen Geld brauchen. So das war der negative Aspekt, der positive ist, das der Film einfach ne gute Geschichte hat, das er spannend ist, das er düster und mystisch ist, aber das er eher mehr was für Film und Videoabende zu Hause, unter der Freundin ist, wo man sich dann gegenseitig Gruselkuscheln kann mit anschließenden Leckereien und Schleckereien.
    Ein bisschen zu wenig ist in dem Film gezeigt worden, das Wesen kam fast nicht vor, und den Rest sollte man sich einfach im Kino ansehen wenn man auf ein bisschen Mystik mit bekannten Darstellern steht.

    Zu kurz spannend, zu wenig mystisch, aber sonst ganz OK.

    71,22 von 100

  • schade um die Zeit
    wer das spannend findet der muss schon sehr schreckhaft sein und ist bei Britney S oder den Teletubbies besser aufgehoben.

  • Mühsam, das ganze
    Wirre Story, die zu 2/3 des Filmes nachts oder im halbdunkel spielt (wahrscheinlich, um von der unlogischen, nicht zusammenhängenden Handlung abzulenken).
    Erster Gedanke nach Verlassen des Kinos: "Was hab ich mir dabei nur gedacht, diesen Film auszuwählen?"

    ...aber die Kameraführung ist definitiv aussergewöhnlich und somit positiv erwähnenswert - mehr Positives fällt mir allerdings auch bei längerem Nachdenken nicht ein.

  • Kameraführung +++ !
    Wie schon in einigen anderen Kommentaren hier angesprochen unterscheidet der Film sich in der reinen Story nicht sehr von einer Akte-X Folge - ABER: es kommt auch darauf an, wie man eine Geschichte verfilmt, oder?

    Naja, und das ist hier recht gut gelungen und zwar aus einem Grund: die Optik des Filmes, d.h. die Kameraführung. Diese Geschichte hätte durchaus sehr langweilig daherkommen können, aber - so seltsam das vielleicht klingen mag - die Kamera ist einfach ein Wahnsinn. Damit meine ich keine 08/15 Actionszenen - nichts dergleichen. Action spielt in diesem Film so gut wie gar keine Rolle.
    Aber die SPANNUNG, die spielt eine Rolle. Man wartet die ganze Zeit darauf, was denn als nächstes passiert, welche neuen Aspekte auftauchen...

    Kein Spitzenklassefilm, aber durchaus interessant und sehenswert.

  • Mystery Mainstream
    Man nehme eine mäßig spannende/interessante Akte-X Folge, blase diese zeitlich auf 2 Stunden auf und ersetze die (Gesichter der) Hauptdarsteller. Wie von jemand anderem schon vorhin erwähnt kommt es einem so vor, als versuche man, Mystery-Schreckmomente in inhaltlich kaum zusammengehörigen Szenen auf den Zuseher abzufeuern, um ihn/sie daran zu hindern, vollends in der Zähheit der Handlung zu versumpfen (na, war das ein Satz?! :-). Was bleibt sind ein paar nette optisch-ästhetische Visualisierungen und Schauspieler, die ihre Sache ganz gut machen, aber durchwegs ersetzbar wirken.

    Meiner Meinung nach lohnt es sich nicht, diesen Film wegen ein paar Schreckmomenten und eingestreuten Mystery-Szenen (im Kino) zu sehen. Am besten auf die Fernsehausstrahlung warten.

    (Meine Wertung: 5.5 von 10 Punkte)

  • Exzellent!
    An Richard Gere ist mir noch nie etwas gelegen. An Gruselschockern mit potentiell vorhersehbaren Herzkasperlmomenten ebensowenig. Aber bei diesem Film fügt sich alles irgendwie zu einem harmonischen Ganzen zusammen und obwohl der Film vermutlich nicht in die Geschichte eingehen wird, war er definitiv eine der positiven Überraschungen der letzten Monate,die mit überdurchschnittlich guten Filme nicht unbedingt gesegnet waren. Der Film ist langsam, aber er zieht sich keinen Moment lang. Er ist toll gefilmt und geschnitten, aber stirbt nicht in Schönheit, wie das oft bei mystisch anmutenden Filmen der Fall ist. Der Filmschnitt, die Detailaufnahmen, die Symbolik gefielen mir unheimlich gut. Ich war in gewisser Weise 2 Stunden lang in permanenter, subtiler Panik, obwohl es bald klar war, daß es keine blutrünstige Geschichte werden würde. Aber gerade diese minimalistischen Horrorelemente, dieser Parapsychologie-Touch in X-Files Manier machten den Reiz des Films aus. Ästhetik gepaart mit unterschwelligem Gruseln - eine optimale Kombination!

  • buh!
    Es ist ein ziemlich seltsames Gefühl, dass dieser Film beim Zuschauer auslöst: Eine Art 'schockierte Langeweile'... einerseits ist die Handlung recht schnell absehbar, Prophezeiungen werden 'empfangen', Prophezeiungen werden wahr - kann der tapfere Hauptdarsteller das Schicksal verändern und eine der angekündigten Katastrophen verhindern? So sitzt man also da und wartet ungeduldig auf den unvermeidlichen Showdown. In der Zwischenzeit wird man mit allen erdenklichen 'Schockeffekten' an der Stange gehalten, Stimmen aus dem Nichts, Bilder im Spiegel, visionäre Träume, gesichtete Tote, Menschen tauchen an mehreren Orten glz. auf, Kapitel für Kapitel werden hier alle Phänomene aus diverser Parapsychologieliteratur zur filmischen 'Wirklichkeit'.

    Da aber der Film nicht einmal ansatzweise versucht irgendetwas zu erklären, bleibt er eine 120-minütige Geisterbahnfahrt, ohne weiteren Eindruck zu hinterlassen. Die Geister sind da, weil sie da sind, die Katastrophen treten ein, weil sie eintreten, Punkt. Das das ganze als 'true story' verkauft wird, spielt eigentlich keine Rolle (der Film weicht auch in allen wesentlichen Punkten vom Buch ab).

    Fazit: eher entbehrlich, besser 'Das siebte Siegel' aus der Videothek ausleihen - oder 'Das siebte Zeichen', wenns Mainstream sein soll.

    Re: buh!
    Ein bissl naiv, am Ende alle er- und geklärt haben zu wollen, nicht? Ich bin diesmal überrascht über solch außergewöhnliche Hollywood-Meterware, die einmal nicht den Anspruch des ultimativen Kinoerlebnisses hat. Auch das kann einen Film bemerkenswert machen. Besonders einen aus der Filmschmalzfabrik.