Die Brautjungfer

 F 2004

La Demoiselle d'honneur

Thriller 28.01.2005 110 min.
6.70
Die Brautjungfer

Mysteriöser Liebesthriller nach der Krimi-Bestsellervorlage von Ruth Rendell alias Barbara Vine: die Brautjungfer Senta will ihren Geliebten zum Mord anstiften.

Auf der Hochzeit seiner Schwester verliebt sich der 25-jährige Philippe in eine ihrer Brautjungfern, Senta.

Senta und Philippe beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Bis er erkennt, dass seine Herzdame offensichtlich in einer gefährlichen Scheinwelt lebt. Allerdings werden ihm die Konsequenzen dessen erst klar, als sie nach einem Streit einen verhängnisvollen Liebesbeweis von Philippe fordert: Er soll jemanden töten.

Details

Benoît Magimel, Laura Smet, Aurore Clément, Bernard Le Coq , u.a.
Claude Chabrol
Matthieu Chabrol
Eduardo Serra
Claude Chabrol nach Ruth Rendell
Concorde Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Femme fatale
    Anders als F. unten sagte mir Chabrols neuer Film ziemlich zu. Er ist präzise, gnadenlos in der Beobachtung und voller Verachtung für das Spießertum. Gut, das kennt man von Chabrol. Aber er kann es noch immer.
    Wunderbar zeigt LA DEMOISELLE D'HONNEUR die Beziehung zwischen einem Normalo (voller Ängste und Komplexe und zugleich voller Sehnsucht nach dem Ausbruch aus der Alltäglichkeit) und einer Frau, die man nur ansehen muss, um zu wissen: Sie ist sein Schicksal. Seine Femme fatale. Er wird in ihr versinken wie in einem Morast. Weil er ihr nicht gewachsen ist. Wenn er sich auf sie einlässt, öffnet er die Büchse der Pandora.
    Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Hat Senta tatsächlich mit John Malkovich gefilmt? Es gibt keine Antworten, keine Eindeutigkeiten. Nur viele Möglichkeiten.
    Die Bildsprache der Kamera von Eduardo Serra passt sich in ihrer Zurückhaltung und ihrer Genauigkeit sowie in ihrer Vielschichigkeit dem Erzählstil des Regisseurs hervorragend an.
    Die Schauspieler, vor allem Benoit Magimel und Laura Smet, agieren fantastisch.
    Und der Schluss: voller Lakonie, knapp und kalt. Mehr eine Andeutung, die keine Hoffnung lässt.
    Wirklich empfehlenswert.

  • gerade noch annehmbar
    Ein etwas eigenartiger Film, nicht gerade das beste Drehbuch und nicht der beste Chabrol. Aus der Geschichte wäre mehr Mysteriöses herauszuholen gewesen.