Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

 USA 2009

The Taking of Pelham 1 2 3

Thriller, Krimi, Action 25.09.2009 ab 14 121 min.
6.40
Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Ein unberechenbarer Killer. Ein U-Bahn-Zug voller Geiseln. Zehn Millionen Dollar Lösegeld in nur einer Stunde. Und die Uhr tickt ...

Unter den Straßen von New York herrscht nackte Angst. Der skrupellose, hitzköpfige Gangster Ryder (JOHN TRAVOLTA) hat zusammen mit seinen Komplizen die U-Bahn Pelham 123 entführt. Dutzende von Fahrgästen sind in dem weitverzweigten unterirdischen Tunnelsystem in Ryders Gewalt. Der Entführer fordert zehn Millionen Dollar, zahlbar innerhalb von nur einer Stunde. Sonst will er seine Geiseln erschießen - eine nach der anderen.

Während Ryder kalt und gnadenlos sein Ziel verfolgt, sucht der Fahrdienstleiter Walter Garber (DENZEL WASHINGTON) fieberhaft nach einer Möglichkeit, den Gangster zu stoppen. Das Problem: Garber ist Beamter der New Yorker Verkehrsbetriebe - er ist kein Cop und er ist für Verhandlungen mit Gangstern und Terroristen in keiner Weise ausgebildet. Dennoch besteht Ryder darauf, ausschließlich mit ihm zu sprechen. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine dramatische Verhandlung, bei der etliche Menschenleben auf dem Spiel stehen. Bei den Wortgefechten muss Garber unter Hochdruck lernen, auf den unberechenbaren Ryder zu reagieren. Die Zeit läuft. Und zwei Fragen stehen im Raum: Kann Garber die Geiseln retten? Und wie will es Ryder schaffen, aus dem hermetisch abgeschotteten unterirdischen Tunnelsystem zu fliehen ...?

Details

Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, Victor Gojcaj, Gbenga Akinnagbe u.a.
Tony Scott
Harry Gregson-Williams
Tobias A, Schliessler
Brian Helgeland
Sony Pictures
ab 14

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Müdes Tunnelduell
    Typisches Fließbandprodukt aus Hollywood. Wenn der Titel schon Inhaltsangabe ist, der jeden Misserfolg ausschließt, will keine rechte Spannung aufkommen. Auch die schnellen Schnitte akustisch begleitet von Zonk-Wam-Zoom greifen nur den Sehnerv an. Aus den gleichförmig gestalteten Figuren ragt nur der sympathische Denzel Washington heraus. Von ihm gibt es auch kurz angedeutet einen persönlichen Hintergrund. Sonst gibt es das nicht. Wir erfahren nicht einmal, warum John Travolta diese ‘Entführung‘ macht. Und der ballert und schreit lustlos um sich. Stattdessen dürfen wir aber ausgiebig auf die elektronische Anzeigetafel starren. Da kommt Freude auf, wenn sich etwas Menschliches regt und sei es nur dass Denzel sich Kaffee auf die Hose schüttet. Das Umfeld besteht nur aus Deltas – inklusive Bürgermeister. Wie gesagt: man weiß schon alles im Voraus, kann nichts von einem Reißer oder gar einem Psychoduell spüren. Ein schlichtes Gegenüber ist noch lange kein Duell. Glatt poliertes Oberflächenrelief bei dem selbst die zweite Dimension nur verschwommen aufblitzt. Meingott, Walter Matthau rotiert im Grabe vor Gram. K.V.

  • super Stars - Teil 1
    Der Alte Film war noch was mit Todesfahrt und Walter Matthau. Wie im alten Film geht es auch hier um die U Bahn, wieso die gerade 123 heißt, Na Ja keine Ahnung. Aber

    Die Handlung:

    Also da ist so eine U Bahn, die ist in Pelham, oder heißt Pelham ja egal, New York City, da spielt sich dass ganze im Jahr 2003 ab, ist ja schließlich ein Remake von Tony Scott der schon sehr gute Filme machte, und auch oft mit Denzel Washington mitspielte. Also die Insassen werden als Geiseln genommen. Der Anführer ist ein BERNARD RYDER, DENNIS FORD oder auch Mr. BLUE (John Travolta), und der will 10 Millionen US $ Lösegeld, ne ganze Menge. Und zwar in einer Stunde. Und wenn da nix kommt von der Knete, ja dann wird er pro Minute Verzögerung einen Passagier töten. So weit so gut die Handlung klingt spannend, Ich weiß und sehr sehr abwechslungsreich.

    Dann gibt es da aber den Fahrdienstleiter WALTER GARBER (Denzel Washington den ich echt mag), und der ist dann der Typ der mit ihm verhandeln muss. Doch dann passiert was, ein gewisser RAMOS wird abgeknallt der ist vom Team RYDER und der war der U Bahn Fahrer, ja er war eingeschleust, und jetzt gibt es ein Problem, Geld ist da, keiner fährt die U Bahn, und Denzel muss einspringen.

    Doch nach einer guten Stunde von den 106 Minuten Film kommen alle dahinter, he da steckt mehr dahinter als ein Geldrausch und ich erinnere mich wieder an Silverstein der für 3 Milliarden US $ dass World Trade Center vor den Anschläge versichert hat und nach dem Crash 4,5 Milliarden US $ reicher war.

    Infos und sonstiger Quak:

    Aus Zachary Garber im Originalfilm von 1974 wurde hier WALTER Garer, weil es eben so eine Art Erinnerung an den Herrn Matthau ist. Übrigens da John Travolta Breitling Uhr Fan ist, hat er im Film natürlich eine, er ist noch immer Scientologe, noch immer durchgeknallt und ist seit 1976 im Kino zu sehen. Im Film haben da beide einen Ohrring, Denzel links und Ryder auf der rechten Seite. Die 100 Millionen US $ Produktionskosten wurde nicht eingespielt, eh klar, Travolta hat auch an die 15 Mille wohl gekriegt. Für den Film „Pulp Fiction“ bekam er 140.000 US Gage, für „Im Feuer“ 20 Mille und hier auch wohl nicht so viel weniger. Travolta hat 6 Geschwister und ist Fliegerfan. Obwohl er nur über eine Privatpilotenlizenz verfügt, hat er u.a. Type Ratings für die Flugzeugmuster Boeing 707 und sogar Boeing 747 absolviert. Travolta besitzt fünf Flugzeuge, unter anderem eine Boeing 707-138B. Sein Haus hat eine Start und Landebahn, Geld genügend hat er ja. Ach ja, seine 1. Filmrolle war 1972. Wenn ich an Denzel denke ja den mag ich wirklich. Denzel Washington ist seit 1983 mit Pauletta Pearson (seitdem Pauletta Washington) verheiratet und Vater von vier Kindern. Ein Talent der Mann. Seit 1981 im Filmbusiness. Er hat 3 Oscar Nominierungen und 2 Oscars.

    Guter Film eigentlich - Teil 3
    Die Filmidee ist nicht neu, sondern stammt aus einem Roman John Godeys aus dem Jahr 1973, der dann eben 1974 ins Kino kam. Vergleicht man den neuen Film mit Joseph Sargents gleichnamigem Original, so fällt auf, dass jetzt im Remake die ganzen komplizierten soziopolitischen Auseinandersetzungen vom Originalfilm gar nicht mehr da sind. Denn im alten Film oder besser im Roman hat man viel mehr die Gangster streiten und diskutieren gehört, da gab es kein Notebook dass alles mitfilmt, Internetzugang im Tunnel, ja da war es etwas anders, da gab es Hintergründe wie Vietnam Scheiße, Rassismus, Sexistische Bemerkungen einfach so richtig realistisch nicht so einseitig wie hier wo der Hintergrund der Leute fehlt, dafür war ein Asiate ein Böser.

    Übrigens eine gute Verfolgungsjagd war hier nicht aber ein paar Mal ein guter Crash, die haben sich Anleihen aus „French Connection“ genommen, ich Liebe die 2 Teile. Ich hätte bei dem Film die Freeze Szenen weg gelassen mehr Geschimpfe über die USA und den Staat frei gegeben Vielleicht ein bisschen Verschwörungsgequake und noch mehr Sexismus, dafür ein bisschen mehr die Hintergründe beleuchtet und den Film auf 120 Minuten aufgeblasen.

    Ja gute 82,5 von 100 Punkten.

    Etwas von allem - Teil 2
    So jetzt mein Output:

    Ja ich muss sagen nach 106 Minuten die mich ziemlich an „Deja Vu“ erinnern, gleicher Regisseur mit Schauspieler muss ich sagen ja dass Remake ist besser als das Original, aber dafür ist dass Original nostalgischer und ruhiger, nicht so effektgeladen mehr Schauspielerische altmodische Leistung, einfach mehr TV Produktionsmäßiger besser, der neue ist dafür besser weil Top Besetzung, dafür sind die Nebendarsteller bis auf Turturro einfach unnötig, da man die nicht sieht, man sieht nichts von Vorbereitung nichts von Kampf, nichts von Intelligenter Buchführung mit Computern ja der ganze Mist den man sonst sieht wenn ein Banküberfall gemacht wird, ja da fehlt ne Menge. Sozusagen der Film ist ein bisschen einseitig. So eine Art ein bisschen ein Fachtrottel, und ich hätte mir auch mehr gewünscht weniger die Handkamera zu sehen weniger die Rundum Bewegungen 360 Grad, die sind unnötig und tun meinen Augen weh, weniger die Eingefrorenen Bilder, weniger diese realistischen Bilder, dafür war der Anfang gut vom 4:3 Bild auf 16:9 aufgeblasen ja dass war gut auf der großen Leinwand.

    Der Fokus den der Regisseur Tony Scott hier gezaubert hat, ist eindeutig ein Psychoduell zwischen Denzel und John. Die haben Ihre Sache gut gemacht, allerdings Action Schüße, Einsätze, davon sieht man wenig, auch von Turturro der den Schmierkomödianten abgelegt und einen echt netten Verhandler spielt, der war meiner Meinung nach ein bisschen unterfordert in seiner Rolle, ich hätte ihn gerne mehr in Komödien gesehen Also mehr lustigen Drehrollen aber macht nichts, es hat in den Film sich gut eingefügt was er gespielt hat. Lediglich der Paul Guzman der den Remus spielte, saß nur da, schimpfte, obwohl der Schauspieler eigentlich viel mehr am Kasten hat, da war er wenig zu sehen.

    Die Story an sich ist spannend, aber dass Denzel besser ist als Walter, ne nie und nimmer. Es fehlt einfach die Suspense vom Original, war auch klar denn ein 1974 er Original ist einfach oft nicht zu toppen dafür ist der Film mehr Action und Brutalolastiger. James Gandolfini ist fast nicht zu sehen nur in kurzen Rollen ja ich mag übrigens keine Bürgermeister, die wirken wie in dem Film so aufgesetzt, sind meistens immer so im Mittelpunkt und man merkt dass auch am Schluss vom Film, da hätten die sich was anderes einfallen lassen müssen da verkommt der Film zu einer Seifenoper.

    Was mir am Film gut gefallen hat, die Bösewichte und Gutewichte sind nicht nur einseitig von Ihren Charaktereigenschaften erkennbar, sondern wechseln sich von Logisch auf Unmoralisch, zur Unlogik und hin wieder zur Pseudokatholizismus, wie jeder 2. Taufscheinchrist auf der Welt. Man hat leider vergessen dem Film mehr Psychologische Tiefe zu eben.

  • Pelham 123
    Gleich vorweg sei gesagt dass die beiden Hauptdarsteller genial Ihre Rollen ausfüllen. Lediglich das Drehbuch sowie die Regie schwächeln dahin. Aber was mich persönlich stört, sind die vielen fäkalen Kraftausdrücke. Wahrscheinlich glauben die Filmemacher dass unsere Jugend so etwas nötig hat.
    Mfg Phoenix.

  • Durchschnittlich
    Fazit: „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ ist ein bisschen Fisch, ein bisschen Fleisch, nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Wer auf Tony Scotts glattpolierte Hochglanz-Action steht, wird nicht enttäuscht, aber den Vergleich mit Joseph Sargents grimmig-atmosphärischem Geiselnahme-Psychogramm verliert die 2009er Version deutlich.

    Mehr zum Film unter: www.snogels.info