Die Erde von oben

 F 2004

La terre vue du ciel

Dokumentation 26.10.2006 67 min.
film.at poster

Ein Portrait unseres Planeten: ein episches Werk über das ebenso schöne wie zerbrechliche Antlitz der Welt.

Angelehnt an die biblische Schöpfungsgeschichte ist der Film in sieben Kapitel gegliedert: Genesis, Mensch, Sinne, Babel, Das Chaos und die Ordnung, Zivilisation und Terra Incognita. Beginnend mit dem Motiv des Herzen von Voh in einem Mangrovengebiet in Neukaledonien geht die Reise über Kamelkarawanen in der Afrikanischen Wüste, über die Wolkenkratzer der Millionenstadt Tokyo, den Seenpalast von Rajasthan, die pfeilförmigen Minarette der Hagia Sophia in Istanbul bis hin zu der vierhundert Jahre alten Eiche von Vezelay. Der Vater und sein Sohn unternehmen nicht nur eine geographische, sondern auch eine historische und philosophische Weltreise, die zu den Ursprüngen unserer Kultur zurückführt.

Schritt für Schritt ist der Film dem Gegensatz "Mensch" und "Natur" auf der Spur. Der Dialog zwischen den Erzählern verdeutlicht dem Betrachter, wie verletzlich unsere Welt ist und wie groß letztlich auch die Verantwortung jedes Einzelnen für das Fortbestehen unseres Planeten.

Im Film werden die beeindruckenden Bilder von der wunderbaren Musik von Armand Amar untermalt und belebt, der zwei Jahre an den Kompositionen zum Film arbeitete. Dabei ließ er sich von den Musiktraditionen der verschiedensten Länder inspirieren und lässt so den Zuschauer neben der visuellen Reise auch eine musikalische erleben.

Details

Renaud Delourme
Armand Amar
Renaud Delourme, Patrick Vanetti

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • sehr enttäuschend ...
    einfach nur die fotos zu zeigen ist wohl das alleraller einfallsloseste, was man hier machen kann (von den texten garnicht zu sprechen...).

    besser das kinoticket sparen und das buch kaufen, die fotos sind nämlich genial!

  • Enttäuschend
    Wer die Bilder der Ausstellung "Earth from above" z.B. Museumsquartier/Wien gesehen hat, der wird vom Film enttäuscht sein.
    Wer die Ausstellung nicht gesehen hat: Beeindruckende Bilder, durchaus sehenswert.

    Allerdings leidet durch das Hineinzoomen in die Fotos die Bildqualität auf der Leinwand (körnige Struktur)
    Beim Text hat man sich bemüht - das Ergebnis ist "mittelprächtig"