Die Frau vom Hafen

 Mexiko 1934

La mujer del puerto

Drama, Literaturverfilmung 76 min.
7.20
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Erzählt wird die traurige Geschichte vom Schicksal der armen Rosario, die sich aufopfernd um ihren kranken Vater kümmert und nach dessen Tod absteigt in die Welt der Käuflichen.

Arcady Boytler: cinéaste très maudit, als solcher ein Angehöriger derselben Familie wie Werner Hochbaum und Jean Grémillon. Seine Karriere war so erratisch wie elliptisch: Komödien zur Zarenzeit, Flucht nach der Oktoberrevolution, Filme in Deutschland, Ein-Film-Zwischenstopp in Chile, Endstation Mexiko, wo er zum Pionier des Tonfilms wurde - und zum Freund-Vertrauten von Sergej Eisenstein, als der 1930 "Qué viva México!" drehte. La mujer del puerto ist Boytlers Meisterwerk: ein Film zwischen Expressionismus und Realismus mit würzig gezimmerten Montagen im sowjetischen Stil - und wie so viel Großes aus der Zeit des frühen Tonfilms von irr-verwegen-brüchiger Poesie. Erzählt wird die traurige Geschichte vom Schicksal der armen Rosario, die sich aufopfernd um ihren kranken Vater kümmert und nach dessen Tod absteigt in die Welt der Käuflichen, wo ein wunderschöner Seemann sie findet und zu retten versucht. (R.H.) (filmmuseum)

Details

Andrea Palma, Domingo Soler, Joaquín Busquets, Consuelo Segarra, Elisa Soler, u.a.
Arcady Boytler, Raphael J. Sevilla
Max Urbán
Alex Phillips
Antonio Guzmán Aguilera, Carlos de Nájera, Raphael J. Sevilla, nach Erzählungen von Guy de Maupassant und Leo Tolstoj

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