Die Frauen von Stepford (2004)

 USA 2004

The Stepford Wives

Komödie, Science Fiction 93 min.
5.20
Die Frauen von Stepford (2004)

Black Comedy meets Sci-Fi-Horror mit überragender Starbesetzung!

Als Joanna und ihr Mann Walter in den kleinen und vornehmen Vorort Stepford ziehen, ahnen sie nicht, was sie dort erwartet. Denn nicht nur ein mysteriös wirkender "Männerclub", sondern auch die unnatürliche Art der auffällig schönen Frauen in der Nachbarschaft erwecken ihr Misstrauen. Mit ihrer neugewonnenen und einzig "normalen" Freundin Bobbie stellt Joanna Nachforschungen über die "roboterartigen" Frauen von Stepford an. Und sie entdecken das grauenhafte Geheimnis der Frauen von Stepford.
Nach der Romanvorlage von Ira Levin (Rosemaries Baby) meisterhaft in Szene gesetzt von Erfolgs-Regisseurund Produzent Scott Rudin (The Hours).

Details

Nicole Kidman, Matthew Broderic, Bette Midler, Christopher Walken, Glenn Close u.a.
Frank Oz
David Arnold
Rob Hahn
Paul Rudnick nach Ira Levin
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Cyborgs und Machos
    Über die Notwendigkeit eines Remakes kann man durchaus geteilter Meinung sein. Dieser Film von Frank Oz hat einfach einen anderen Ansatz. Die Spannung ist ähnlich wie bei der Erstverfilmung. Hier liegt die Betonung mehr auf flachem Klamauk. Hier werden technisch hochwertige Exponate und Spezialeffekte vorgestellt mit funkensprühender Elektrizität in einer quietschebunten Umwelt. Die Aufteilung der Gesellschaft in Macho-Männer und Ehefrauen als weibliche Sklavinnen ist ja ganz nett, aber das neu hinzugekommene Ehepaar Joanna (Nicole Kidman) und Walter (Matthew Broderick) besetzt einen Zwischenraum, von dem man nicht genau weiß, wo sie hingehören. Ist Joanna inzwischen auch ein Roboter oder nicht? Ebenso ist es mit Walter. Einzig und allein Betty Midler macht hier mal als Gegenpol eine klasse Figur. Glen Close traut sich was als irre Gehirnchirurgin, die die Roboter gebaut hat. Sie gibt ihren Part selten unsympathisch und bleibt doch unglaubwürdig. Da kommt Gatte Christopher Walken schon wenigstens etwas geheimnisvoller daher.
    So bleibt es bei der Eindimensionalität nach der Aufklärung der Verhältnisse und die klischeehafte Umkehr der Männerrolle: sie kaufen jetzt ein.
    Die Frage, die der Roman von Ira Levin in den Vordergrund stellt ist ‘Will man einen perfekten Menschen?‘ Den, den man liebt, der hat ja auch irgendwelche Macken. Ist es gut, wenn man die ausmerzt und nur ein perfektes, barbyähnliches Wesen anhimmelt, das ohne eigenen Willen und nichts als schön ist? Ira Levin verneint das natürlich. Hier gibt es aber Passagen, die den Machos durchaus gefallen (Nicht nur die Frau als Geldautomat!). Ebenso wie die Erinnerung, dass diese servilen Mädels vor ihrem Umbau zum Cyborg früher einmal eine große Nummer in der Wirtschaft und Politik waren. So tief reicht hier die spaßige Unterhaltung nicht. Chance vertan.

  • einfach süß - Teil 1
    Die Frauen von Stepford





    JOANNA EBERHARD (Nicole Kidman) ist Programmdirektorin bei EBS, die verdient so 2 ¿ 3 Millionen US $ im Jahr, ne Menge mehr als Ihr Gatte WALTER der Vizepräsident bei dem Sender ist, und seinen Job sofort kündigt, als seine Frau von der Chefin gekündigt wurde.



    Warum? Nun nach der neuen Show ¿Es geht auch besser¿ wo Ehepartner mit Prostituierten zusammen auf einer Insel sind und entscheiden können was besser ist, alt oder neu, kommt der Ehemann der gehörnte und versucht JOANNA öffentlich zu erschießen, und um einen Skandal zu entgehen wird JOANNA eben gekündigt.



    2 Kinder haben die 2, sind unglücklich, die Ehe ist bald am Ende, und die einzige Möglichkeit ist die am Nervenzusammenbruch geknickte JOANNA nach Stepford zu führen, in den Bundesstaat Connecticut wo sie die Möglichkeit suchen wieder neu zu sich zu finden, und in einem Haus wohnen das aussieht wie die Villa vom Mercedes Chef.



    Die Stadt ist ein wahres Schmuckjuwel, die Frauen dort sind gierig auf Einkaufen, putzen, Zusammenräumen, Staub wischen, Kinder versorgen, perfekt erzogene Ehefrauen, während die Männer abgeschieden wie es Ihrer Natur entspricht im Herrenhaus sind und Blödsinn reden.



    JOANNA kommt das ganze komisch vor, und da sie nicht die einzig neue ist verbündet sie sich mit der jüdischen Schriftstellerin BOBBY MARKOWITZ die mit Ihrem Ehemann DAVE dort Ihr sarkastisches Unwesen treibt. (Bette Midler und Jon Lovitz).



    Zu Ihnen gesellen sich bald die Immobilienmaklerin und Fast Bürgermeistergattin CLAIRE WELLINGTON die mit Ihrem Gatten MIKE dort die Fäden zieht. (Glenn Close und Christopher Walken).



    Sie merkt das da was nicht paßt und als bei einer Line Dance Veranstaltung ein Mädchen namens SARAH einen Unfall hat und Funken sprüht, versucht JOANNA, mit BOBBIE auf Gespensterjagd zu gehen.



    Der ganze Film fängt an mit einer Persiflage der amerikanischen Medienwelt. Alleine schon die Idee eine Serie zu produzieren die Untreu in der Ehe auf die Probe stellt, zeigt das es so was bald geben wird, und ähnliches gibt. In einer Tv-Welt die von Big Brother unproduktiv präventiv verseucht wurde, ist es nicht mehr weiter, Ehepartner mit anderen schlafen zu lassen auf einer einsamen Insel. Und das dann der gehörnte ein paar Morde begeht, die man nicht sieht, zeigt nur wie verwerflich die Gesellschaft mit dem Thema Gewalt umgeht, das schon so fix zum Thema TV, Kino und allem möglichen gehört, das es ein großes Kotzerama ergeben würde, wenn wir nicht so sehr auf unseren Mageninhalt aufpassen würden.



    Sehr gut zu Begin als sie die Kündigung aufnahm, ich hätte mir mehr Reaktion gewünscht, doch Ihr Tarzan ähnlicher Urschrei, dem leider keine ach so lustig ironische Geschichte folgt, ist eigentlich das beste an dieser Szene. Ständig bewahrt Joanna Ihre Contenance.



    Und dann beginnt eigentlich der wirkliche Wahnsinn, lustig, abenteuerlich, mystisch Akte X ähnlich der meiner Meinung nach zu kurz war, der Film hat 90 Minuten gedauert, und 30 Minuten zu wenig Stadt Stepford gezeigt, und viel zu oft unnötige Szenen gebracht. So erfuhr man z.B sehr wenig von der Vorgeschichte der Schriftstellerin Bobby, die fantastisch ist, einfach eine Traumfrau, also mal vom Witz und vom Charme her, vom Aussehen nicht so ganz, aber dafür gibt es ja die 50 er Jahre Kücken, die im ganzen Film mit einem grazilen Lächeln daherspringen wie ein Makeup süchtiges Känguruhgazellentier.



    Und man kann sich einfach nicht dem Eindruck erwehren den Wunsch zu vermindern, in diese Stadt zu wollen, auch wenn man eine glückliche Beziehung hat. Stepford ist das Paradies für Männer, nicht nur für Patriachische Machos, sondern für Männer um sich von Ihrem Geistig unproduktiven Arbeiten auszurasten, so z.B beim gegenseitigem Kampf der Küchenreinigungsroboter. Hahnenkämpfe sind einfach zu dreckig.



    Die Damen allesamt ein Geheimnis in sich, stolzieren so richtig wie Feen herum, einfach gigantisch, da paßt

    das alte war besser - Teil 2
    Leider ist der Film mein mystischer, kein lustiger, komödiantischer oder sonstwas Film, sondern ein wechselndes Sammelsurium.

    Trotzdem hat mir die Story gefallen, und auch wenn es ein eher langweiliger Kinobesuch war, ich war schlichtweg begeistert, nicht nur von der De Emanzipation der Frauen die ja auch mal schön wäre, sondern auch von den lustigen Dialogen.

    80,11 von 100

    Re:einfach süß - Teil 1
    Die Damen allesamt ein Geheimnis in sich, stolzieren so richtig wie Feen herum, einfach gigantisch, da paßt einfach jede Mimik, und schon wie ich das Einkaufen sah, alle so schön brav in Spalier wie beim Bundesheer, kaufen sie so richtig sauber und übertrieben ein, jeder ein volles Wägelchen als würden alle kurz vor dem 3. Weltkrieg stehen und der Supermarkt hat nur für kurze Zeit offen, und der was am meisten einkauft kriegt einen 3 Jahres Gutschein, einfach herrlich. Und die ganze Zeit habe ich freundlich meine Freundin in die Achseln gezwickt um Ihr zu verklickern, ich will dieses und Jenes Haus, Auto und alles andere mögliche, und nachdem sie 38 blaue Flecken hat, was ja auf eine Menge Geduld schließen läßt, hat diese ungeduldige leicht aufgebrachte Person mir einfach 318 Handschellen angelegt und ich konnte mich nicht mehr rühren, werden reden noch bewegen.

    Diese Femininität die von den Damen in Stepford dargestellt wurden sind allesamt so absolut unwirklich, das sie auch wieder wirklich sind, und ich bin sicher das es keinen Heterosexuellen Mann auf der Welt gibt der sich nicht so eine perfekte Frau wünscht, die sich Ihrer wahren Bestimmung bewußt ist, dem Mann dienlich zu sein, und vor allem die Kinder, die Ihren Mutterdrachen so richtig schön ausnehmen können, und die sich dann freut Geld und Rachen in die kleinen Drecksdrachen zu stopfen.

    Also Nicole Kidman ist eine herrliche Besetzung, Ihr netter alles verzeihender unwirklich geduldiger pantoffelheldiger Ehemann Broderick ist ein Glanzstück von Geduld, der hätte Priester werden können, und dann ist da noch Glenn Close, der weibliche Robert deNiro, eine absolut perfekte Schauspielerin, da paßt einfach jede Mimik und alleine Ihr Auftritt, obwohl die Story gar nicht so viel Schauspieltalent erfordert, läßt erahnen, das sie die Grand Dame des Filmes ist. Und das nicht nur als Vorahnung, sondern einfach als beruhigendes Wissen.

    Die Stadt Stepford und Ihre Frauen, die sind allesamt einfach vom schauspielerischen her unnötig, aber sie passen hervorragend in das amerikanische Sittenbild, das sich in den Rest der Welt reinfrißt, das einfach hervorragend gestylte und perfekt dem Mann dienende Frauen existieren, in einer kleinen Stadt in Connecticut, die abgeschirmt von jeder Presse ist, sonst würden jeder hier Urlaub machen wollen.

    Und hier ist auch der kränkelnde Punkt des Filmes, alleine durch die viel zu wenig auftretenden Schönheiten Kidmann und Close, wie auch Jon Lovitz und Broderick, keine Vorgeschichte, viel zu wenig Hintergrundbeleuchtung und eine lieblos schnell abgedrehte Story, Drehbuch und Regie inbegriffen, verformt sich die ansonst so gute Geschichte zu einem teilweise Langweiler, der bisweilen von sehr witzigen Dialogen durchzogen ist, die seinesgleichen suchen, und die dann im Kinosaal, zumindestens von meiner Ecke her, ein kleines mittelvietnamesisches Hängebauchsweine Erdbeben ergeben hat, aber das dauerte nur ein paar kurze Sekundenbruchteile an.

    Dann bleibt da noch die Frage, kann ein Ehemann, der wirklich gütig ist, der unter seiner Frau steht, da dieses Tier viel mehr verdient, intelligenter ist, was leider real und wirklich ist, und der viel freundlicher und nicht so kompliziert, gestreßt und workaholicmässig reagiert, es aushalten mit einer Frau sein Dasein zu fristen, ständig zur Vergebung bereit bis er nicht mehr kann, und bis der Zeitpunkt eintritt den man als normaler Mensch schon hat wenn man 3 Tage mit so einer Karrieregeilen Frau zusammen ist, oder kann man sich noch zusammenreden wenn es so streng ist? Das wird leider unzulänglich beantwortet und auch nicht gerade stark beleuchtet.

    Der ganze Film erinnert mich auch frappant an so Tim Burton Märchen, aber leider ist dieser Effekt des Märchens viel zu kurz gekommen, die Musik gefällt mir nicht so sehr, und es sind auch keine mitsummende Ohrwürmer dabei, und so konnte ich im Kino gar nicht laut singen, zur Erholung von 30 anderen Zusehern.

    Leider ist der Film mein mystischer

  • Oje
    Mein Eindruck nach dem Kinogang: Womit haben Bette Midler und Nicole Kidman das verdient! Der Film ist weder lustig, noch macht er irgendeinen Sinn. Der einzige Grund sich dies anzutun ist die wahrhaft 'überragende Starbesetzung'!

  • nicht so schlecht
    Also ich dachte mir zuerst, der Film sei en bißchen gruselig, aber dem war nicht so. Aber im Großen und Ganzen fand ich ihn nicht so schlecht, er ist witzig und keine Sekunde langweilig.

  • schwachsinn? hmm...
    Ich fand den Film erfrischend anders... mit einer gesunden Dosis Selbstironie und schwarzem Humor, nicht so zwanghaft pseudologisch wie die meisten Hollywoodfilme. Die Anspielungen und Wortwitze sind sehr geschickt eingebaut, vielleicht kommen die in der Deutschen Übersetzung nicht so gut rüber, im Original sind sie äußerst amüsant.
    Nicht der beste Film, den ich je gesehen habe, aber durchaus gut gemacht und witzig, halbwegs geistreiche Unterhaltung.
    7 von 10 Fernbedienungen! :-)

  • ned so schlecht
    Also ich fand ihn nicht so schlecht. Ist ziemlich lustig und auch nicht dumm. Obwohl vielleicht das Original da noch besser ist, aber das kann ich nicht beurteilen, da ich es nicht gesehen habe. Und Nicole Kidman wird immer besser.

  • Unsinnig
    Hollywood übertrifft sich mal wieder im Schwachsinn!! Eine ausgesprochen wert- und anspruchslose Komödie, das sein Geld nicht wert war! Obwohl ja das Thema insgesamt gar nicht so uninteressant wäre ¿

  • Nicht sehenswert
    Wie schon jemand gesagt hat: Der Film erstickt an seiner Spießigkeit und Sinnlosigkeit. Auch die beste Besetzung kann aus diesen Drehbuch nichts mehr machen. Ein Scharrn der Klasse 1.

  • Nicht sehenswert
    Wer Nicole Kidman sehen will, dann ist der Film gut, da kommt es nicht auf den Inhalt und die Aussage des Films an. Sonst ist der Film sehr schwach: eine Mischung aus Komik, Blödsinn, Robotern die von Schauspielern gespielt werden, Klamauk. Nicht zu empfehlen. C

  • Mager Film
    Die Werbung für diesen Film hält nicht was er ist. Mit diesem Film verschwendet man 90 Mituten & etwa Eu 10.=. 90 Minuten Werbung im ORF sind unterhaltlicher und spannender. MF

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