Die Kameliendame (1978)

 D 1978
Drama, Literaturverfilmung 99 min.
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Der unvermutet große Erfolg seines Romans Die Kameliendame, in dem er 1848 teilweise autobiografische Erfahrungen verarbeitete, veranlasste Alexandre Dumas, den Stoff zu einem Bühnendrama umzuarbeiten

Der unvermutet große Erfolg seines Romans Die Kameliendame, in dem er 1848 teilweise autobiografische Erfahrungen verarbeitete, veranlasste Alexandre Dumas, den Stoff zu einem Bühnendrama umzuarbeiten, das - nach mehrfacher Behinderung durch die Zensur wegen »moralischer Bedenken « - 1852 in Paris uraufgeführt wurde. Auch auf der Bühne verdiente die Salonkurtisane Marguerite Gautier ihre Tantiemen; 1853 entstand Giuseppe Verdis Opernvariation des Stoffes La Traviata, und ab 1880 sorgte Sarah Bernhardts Interpretation der Titelrolle für weltweite Bekanntheit des Sujets. Bernhardt spielte 1911 auch in der ersten Verfilmung, 1936 prägte Greta Garbo die Figur neu. Auch das Theater verlor nie ganz das Interesse an dem Stück mit dem zugkräftigen Titel und zahlreiche Aktricen suchten nach ihrer persönlichen Auslegung der Rolle, darunter auch Erika Pluhar, von der die Inszenierung in der Erinnerung »eine schöne Produktion« genannt wird. (gk)

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Erika Pluhar, Klaus Hoffmann, Friedrich von Thun, Tatjana Iwanow, Sky Dumont, Gert Westphal, u.a.
Tom Toelle
Tom Toelle nach dem Theaterstück La dame aux camélias von Alexandre Dumas Sohn

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