Die Liebe der Charlotte Gray

 USA 2001

Charlotte Gray

Drama, Biografie 120 min.
film.at poster

Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett in der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers.

England, 1943. Die junge Charlotte Gray (Cate Blanchett) verliebt sich in den Luftwaffenpiloten Peter Gregory (Rupert Penry-Jones).
Als Peter zu einem gefährlichen Einsatz nach Frankreich geschickt wird, lässt sich Charlotte von der britischen Regierung für eine Mission zur Unterstützung der französischen Résistance im Untergrundkampf gegen die deutschen Besatzer ausbilden.

Sie wird in einem kleinen Dorf in der französischen Provinz als Nachrichtenkurier eingesetzt. Dort lernt sie den Résistancekämpfer Julien (Billy Crudup) kennen. Während sich die Anzeichen verstärken, dass Peter bei seinem Einsatz ums Leben gekommen ist, wird Charlotte mehr und mehr in die gefährliche Arbeit der Résistance hineingezogen - insbesondere in das Leben von Julien. Als Julien auf der Flucht vor der Gestapo das Dorf verlassen muss, beschließt Charlotte jedoch, ihm nicht zu folgen, sondern nach London zurückzukehren.

Erst nach dem Krieg wird Charlotte klar, wie sehr sie die Ereignisse verändert haben - und wohin ihr Herz gehört.

Details

Cate Blanchett, Billy Crudup, Michael Gambon, Rupert Penry-Jones, James Fleet, Lewis Crutch, Matthew Plato, Anton Lesser, Ron Cook, Jack Shepherd, Wolf Kahler, Helen McCrory, Rosana La Velle, Charlotte McDougall
Gillian Armstrong
Jeremy Brook

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Alles für England
    Der Originaltitel besteht nur aus ihrem Namen. Der deutsche Verleiher hat ihn etwas ergänzt, wobei sich dann die Frage aufdrängt ’Wen liebt die Lady hier eigentlich?’ Ihr Land oder die Männer oder beides…?
    Diese Kriegsromanze liefert Landschaftsbilder wie aus einem Postkartenidyll. Die Handlung enthält manch unglaubwürdige Szene oder überraschende Befreiung. In einem Film, in dem die Resistance eine Rolle spielt, kommt man spannungsmäßig gar nicht ohne Kontrollen und Verhaftungen aus. Hier ist nur eine Szene überzeugend: die Verhaftung der weiblichen Agenten im Bistro. In der zweiten Hälfte kommt dann durch die Judenverfolgung im Vichy-Frankreich doch so etwas wie leichte Spannung auf. Cate Blanchett versucht ihr Bestes und wurde noch nie so optisch aufpoliert in Szene gesetzt. Das Ganze erscheint wie eine Reise im Touristenexpress durch schöne Landschaften. Es kommt nicht viel Gehaltvolles rüber.