Die Puppe des Gangsters

 I 1974

La pupa del gangster

Komödie, Krimi 95 min.
5.60
film.at poster

Die schöne Pupa hat keineswegs das "große Los" gezogen, als Syndikatsboss "Stehkragen-Charlie" sie zu seiner Geliebten macht. Denn der Gangster ist anstrengend. Gangsterfilmparodie mit Spohia Loren und Marcello Mastroianni

Pupa (Sophia Loren) verdient ihr Geld als Straßenmädchen. Deswegen ist die temperamentvolle Schöne entzückt, als der Syndikatsboss "Stehkragen-Charlie" (Marcello Mastroianni) sie vom Strich weg in einen seiner Nachtklubs holt. Schon bald findet der Ganove sie so aufregend, dass er sie fortan nur noch für sich allein beansprucht. Für Pupa wird das jedoch sehr anstrengend, denn erstens hat Charlie einen erotischen Tick und zweitens kann er sehr rabiat sein. Als Charlie versehentlich ein Mord unterläuft, soll sein Leibwächter "Chopin" (Aldo Maccione) eine falsche Spur legen. Pupa hingegen sieht eine günstige Gelegenheit, ihren lästigen Liebhaber loszuwerden. Sie sorgt kurzerhand dafür, dass Charlie hinter Gitter muss. Doch ihr Plan geht nicht ganz auf. Am Ende scheint auch Pupas letztes Stündchen geschlagen zu haben, als Charlie und sein Gorilla ihr auf die Schliche kommen. Zum Glück gibt es da aber noch einen Kommissar (Pierre Brice), der zum einen schon lange hinter Charlie her und zum andern in das Straßenmädchen verliebt ist. Er lässt sich einfach nicht abschütteln, als Charlie die aufmüpfige Schöne loswerden will.

Details

Sophia Loren, Marcello Mastroianni, Aldo Maccione, Pierre Brice, u.a.
Giorgio Capitani

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Charlies Puppa
    Obwohl bereits in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gedreht, kommt diese Komödie schwungvoll und immer noch knackig frisch daher. Sophia, die auch noch Pupa heißt und Marcello Charlie sind in Höchstform. Der machohafte Gangster ist die reinste Lachnummer: etwas zwanghaft und nicht besonders clever. Er wird nur noch von seinem Faktotum Aldo Maccione an Dämlichkeit übertroffen. Das ist Garantie genug für jede Menge Lacher. Beiden ist Sophia weit überlegen. Muss allerdings so viele Backpfeifen einstecken, wie in keinem anderen Film. Aber auch daraus ergibt sich eine eigene Komik. Und gleichzeitig entwickelt sich zwischen den dreien und Kommissar Pierre Brice ein sehr unterhaltsames Krimi-Lustspiel, in dem die Slapsticks sekundengenau getimt sind. Ein köstlicher Spaß von zeitloser Qualität, in dem alle Akteure vor Freude am Spiel brennen. Sie agieren in einem elegant gestylten Wohnambiente, das das Ganze atmosphärisch abrundet. Lediglich die ’letzte Fahrt’ mit dem Kommissar auf dem Autodach ist etwas zu lang geraten. Dafür wird man aber mit einer amüsanten Wendung am Ende entlohnt. Einfach Klasse.