Die purpurnen Flüsse

 F 2000

Les rivières pourpres

Thriller, Krimi 106 min.
6.90
Die purpurnen Flüsse

Ein grausamer Mord scheint mit einer mysteriösen Grabschändung zusammenzuhängen. Zwei unterschiedliche Polizisten machen sich gemeinsam daran das Rätsel zu lösen, während immer mehr Leichen gefunden werden.

Inspektor Pierre Niémans (Jean Reno) untersucht einen grausamen Mord in einer abgelegenen Universitätsstadt in den Alpen. Die örtliche Polizei steht vor einem Rätsel. Gleichzeitig, aber 300 Kilometer weit entfernt, recherchiert Kommissar Max Kerkerian (Vincent Cassebpin Zusammenhang mit einer Friedhofsschändung. Das Grab eines Mädchens, das vor Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben kam, wurde gewaltsam geöffnet.

Es dauert nicht lange, bis die Wege der beiden gegensätzlichen Polizisten sich kreuzen. Inzwischen sind weitere Leichen aufgetaucht, die alle auf den selben Täter hindeuten. Die Wahrheit in diesem Fall scheint die wildesten Spekulationen zu übertreffen. An der Grenze des ewigen Eises eröffnet sich Niémans und Kerkerian schließlich das Geheimnis der purpurnen Flüsse.

Details

Jean Reno, Vincent Cassel, Nadia Farès, Dominique Sanda, Karim Belkhadra, Jean-Pierre Cassel, Didier Flamand
Mathieu Kassovitz
Bruno Coulais
Thierry Arbogast
Jean-Christophe Grangé, Mathieu Kassovitz
Tobis Studiocanal

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die 'Rose' heute
    Der Titel macht neugierig, denn er beschreibt ein Unding und die ekelerregenden Nahaufnahmen verstärken das noch. Zwei Polizisten ermitteln in zwei völlig unterschiedlichen Delikten: verstümmelte Leiche und Hakenkreuzschmierereien auf dem Friedhof und treffen sich vor malerischer Bergkulisse. Die äußerst komplexe Story folgt der Romanvorlage von Grangé, der auch am Drehbuch mitgearbeitet hat, was man an der Qualität der witzigen und teils geistreichen Dialoge merkt. Die Actionszenen sind wohl dosiert, die Fälle mysteriös. Manches mutet wie der ‘Name der Rose‘ an. Nur dass es heute spielt. Die Elite-Uni (‘der Tempel des Wissens‘) ähnelt in ihrer Abgeschiedenheit einem Kloster. Jean Reno und Vincent Cassel (auch sein Vater Jean-Pierre hat eine kleine Rolle) ergänzen sich vortrefflich und schenken sich nichts. Bei den oft harten Schnitten setzt der Soundtrack akustische Akzente, die voll reinhämmern. Und die Dorfpolizisten sorgen wie immer für Komik. Wenn man den Titel zu begreifen beginnt, ist man schon nahe an der Lösung, obwohl vorher bereits Hinweise auf Eugenik verstreut wurden. Und erst bei Anzeichen auf eine faschistoide Zuchtanstalt mit Menschen ahnt man die Lösung, die dann aber noch im spektakulären Showdown auf dem Gletscher durch die Zwillingsschwestern (Nadia Farès) getoppt wird. Das ist gut gemachte Spannung pur.

  • Kritik
    Purpurnen Flüße


    .
    Man sieht gleich von Anfang an irgendwie die Leiche und denkt sich sofort in das Schlaraffenland von
    ¿ Sieben ¿ und ¿ Anatomie ¿ Es sind natürlich nur einige Ähnlichkeiten. Wie die Maden herumkreisen, und man sieht am Körper der Leiche sehr viele Schnitte, was wirklich ungewöhnlich ist. Der Film fängt schon hammerhart an. Die Kamera fliegt weiterhin bis zur Stadt, wo man die Leiche in das Hiesige Obduktionskrankenhaus bringt. Freundin kriegt leichten Kotzanfall, ich beruhige sie mit Heisser fettiger Bratwurst mit Schlagobers. Der Direktor der Bibliothek der der Universität ziemlich oberhäuptig dasteht, fürchtet natürlich einen Skandal, und läßt das so gut wie möglich von den hiesigen Bullen erledigen, die aber aus Paris Hilfe anfordern. Inspektor PIERRE NIÈMANS ( Jean Reno ) wird nach Guernon beordert. Einem Kleinen Kaff in den Pyrenäen, südwestlich von Frankreich an der Grenze zu Island wo viele Straßen Kurvig sind, und viele Leute eigenartig. Das ist eine Universitätsstadt und liegt ziemlich hoch in luftiger Höhe. Polizisten haben unweit des Ortes mitten im Gemüse eine Leiche gefunden, so richtig angefault, von einige Maden durchwühlt. Es handelt sich um einen Studenten, REMY CAILLOIS. Er wird obduziert. Man stellt fest das ihm im Leben noch die Augen herausgeschnitten wurden, die Schnitte gleich danach zugehitzt wurden, damit er noch länger leidet. Man kann das gar nicht glauben. Zur gleichen Zeit, ca. 300 KM entfernt in dem Kleinen Kuhkaff Sarzac arbeitet MAX KERKERIAN ( Vincent Cassel ) an einem anderen Fall. Er wurde gerufen weil in dem hiesigen Friedhof eingebrochen wurde. Irgendwelche Wüstlinge habe ein paar Hakenkreuze auf eine Gruft gemalt, die der JUDITH HERAULT, einem Kleinen 10 Jährigen Mädchen das seit 1982 tod ist, 10 jährig gestorben, wie er vom Friedhofswärter erfährt, aber bevor er noch weiter forschen kann, muß er in die Schule fahren, denn dort wurde auch eingeschändet. Er kommt durch Zufall drauf, das gerade die Akten des Mädchens vom Friedhof verschwunden sind. Die Professorin ist genauso ratlos wie er.
    Gebannt klemmt sich Freundin auf Schenkel, und mein Schenkel auf Ihren und wir verschmelzen zu einer Gruselgrauenfürchtzitterkartoffeleinheit . Natürlich geht dem MAX nach, denn er ist genauso ein Einzelgänger wie PIERRE. Sie treffen sich kurz darauf bei einer alten Fabrik, dort wo ein Untäter sein Übeluntatwesen treibt.
    Der Hundeängstliche PIERRE entdeckt Hunde in Käfigen, und ein Labor das nur einem Verrückten gehören kann, einem der Hunde ausstopft. Wie in ¿ Mary Shelley´s Frankenstein ¿ kommt das einem vor, so richtig cool die Spannung, dazu die schneebedeckten Berge. MAX hört von einem Trainingsschuppen in dem er die Skins vermutet, die den Friedhof geschändet haben, und nach einigem Kurzem Gemangel a la
    ¿ Rumble in the Bronx ¿ hört er das es ein weißer Lada war, der beim Friedhof gesehen wurde. Dem jagt er nach und kommt eben in die Stadt wo PIERRE sich aufhält, nach Guernon. PIERRE inzwischen ist der Uni auf die Spur gegangen und in bester ¿ Suspiria ¿ Manier, findet er eben auch einen alten Augenarzt, DR. CHERNEZE ( Jean Pierre Cassel ), der an blinden Kindern arbeitet, an Kindern die Augenprobleme haben. Der Rat des Obduzenten war Gold wert, er sagt PIERRE auch das das Ausweiden der Augen, und das Abhacken der Hände eben die Identität des Opfers unmöglich mache. Die Spannung steigt, und man fühlt sich wie in einer Universitätsgeisterbahn. Es ist sehr intelligent gemacht was da geschieht. Die Leute sind sehr gut ausgewählt, die Charaktäre ziemlich genau gezeichnet, und man fühlt richtig die Liebende Federführung des Regisseurs des 102 Min. Thrillers. PIERRE forscht nach und macht Bekanntschaft mit FANNY FEIREIRA die ist Glaziologin, und kann ihm dabei helfen, warum 30 Jahre altes Regenwasser in den Augen des Opfers gefunden wurde, und er besteigt mit Ihr a la ¿ Vertica

  • Gut, Gut, Gut, Gut, Naja
    90 % des Filmes waren allerfeinstes Kino. Hiermit meine ich die ersten 90 % dieses Streifens. Spannend, emotionell, innovativ. Und dann kam - leider - der etwas hastige Schluß. Summa summarum aber ein überdurchschnittlich guter Krimi.

  • Grenzgenial und sauspannend !
    9 von 10 Punkte für diesen Film der - so finde ich - von der Atmosphäre an Sieben heranreicht.

    Unabhängig davon : Bin ich der einzige der sich ärgert wenn hier Leute sofort den Clou des Filmes herausschreien ? Es gibt sicher Leute die den Film gerne gehen würden ohne schon zu wissen worum es geht.

  • Endlich mal wieder ein...
    ... sehr guter französischer Film! War auch höchste Zeit, daß der amerikanische Einheitsbrei durchbrochen wird.
    Wer die Handlung des films aufmerksam verfolgt, der wird keine Probleme haben, die gesamte geschichte zu verstehen. Das Ende ist zwar ziemlich aprupt, doch paßt es zur Geschwindigkeit des Films. Er beginnt langsam, doch als die zwei Drehorte zu einem verschmelzen, beginnt eine Spirale, der man sich nicht mehr entziehen kann. Bravo, Mathieu Kassovitz!

  • france goes hollywood?
    Leider ja. Der Film zeigt gut ueberschaubar alle klassischen Fehler, die den Betrachter davon abhalten, in die gezeigte Geschichte einzutauchen. Von unsinnigen Kameratricks ueber unplausibel handelnde Akteure bis zu sich wiederholenden Ablenkungsmaneuvern der zu duennen Geschichte und dem schaurigen petit finale, alles wie im Lehrbuch der Filmmacherei. Eine Ausnahme, bleibt es zu hoffen.

  • Die purpurnen Füße
    Naja, Serienkiller-Stories hab ich in bereits wesentlich durchdachterer Form erlebt. Irgendwie kommt einem so ziemlich alles an den Haaren herbeigezogen vor. Die Schauspieler, leider auch Jean Reno, tun nicht mehr als das Notwendigste, und was bleibt, sind gerade einmal ein paar hübsche Landschaftsaufnahmen und einige nette Kamerastunts. Ansonsten .... außer Spesen nichts gewesen.

  • War doof!
    Tja ... DIE PURPURNEN FLÜSSE. Weil ich diesen Stumpfsinn gesehen habe, will ich auch noch was dazu schreiben. Der Film kommt aus Frankreich also spielt auch Jean Reno die Hauptrolle. Reno fährt in die Alpen um einen eingenartigen Mord aufzuklären und findet dort eine Universität in der ein vertrottelter Direktor sein Unwesen treibt. Einige schöne Leichen später wartet man sogar ein wenig gespannt auf die Aufklärung des Falles, die dann auch leider kommt. Zuerst habe ich vermutet, dass es sich dabei um einen dämlichen Gag oder eine lahme Vorbereitung auf ... wenigstens irgendwas handelt. Falsch gedacht. Nach diesem Nichts war einfach Schluß. War aber eh gut so! 2/10

  • Supi toll!
    Jo so ein toller Film wie das war das gibts sonst gar ueberhaupt ned. Das war echt ein suopi toller Film und den muessts euch alle anguckn gehn weil sonst habts was versaeumt wenns den ned anguckn gehts, weil das einfach ein film is den man gessehn haben muss weil ma sonst morgen ned mit reden kann wenns darum geht wer den film gestern gesehn hat. ok? gut dann schauts schoen alle brav den film heut noch an damits morgen die guten seits.

  • Supi toll!
    Jo so ein toller Film wie das war das gibts sonst gar ueberhaupt ned. Das war echt ein suopi toller Film und den muessts euch alle anguckn gehn weil sonst habts was versaeumt wenns den ned anguckn gehts, weil das einfach ein film is den man gessehn haben muss weil ma sonst morgen ned mit reden kann wenns darum geht wer den film gestern gesehn hat. ok? gut dann schauts schoen alle brav den film heut noch an damits morgen die guten seits.

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