Die sieben Samurai

 J 1954

Shichinin no Samurai

Drama, Abenteuer 160 min.
8.70
Die sieben Samurai

Seit langem leidet ein Dorf unter der Tyrannei von Banditen, die Jahr für Jahr einfallen, um den Dorfbewohnern den Ertrag ihrer Ernte zu nehmen. Auf Beschluss des Dorfältestenrates werden sieben Samurai engagiert, für einen geringen Lohn die Räuber zu vertreiben. Die Samurai begegnen anfangs nur Argwohn unter den Dorfbewohnern und lehren sie aber mühevoll in Selbstverteidigung, bis es schließlich zur Auseinandersetzung mit den Räubern kommt.
"Kurosawas faszinierendes Samurai-Epos ist packendes Abenteuerdrama, episches Gedicht und philosophische Meditation zugleich." (Lexikon des int. Films)

Details

Toshirô Mifune, Takashi Shimura, Keiko Tsushima u.a.
Akria Kurosawa
Fumio Hayasaka
Asakazu Nakai
Akira Kurosawa, Shinobu Hashimoto

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Sieger sind die Bauern
    Dieser zeitlose Klassiker des Altmeisters des japanischen Films, Akira Kurosawa, mit seiner allgemeingültigen Thematik begeistert noch nach über 50 Jahren. Es geht um Gewalt und Ausbeutung und um gerechtfertigten Widerstand gegen gesetzlose Herrschaft. Schon in der Eingangsszene wird in wenigen, präzisen Sätzen die Ausgangssituation genau beschrieben. Es folgt ein streng formalistischer Aufbau in klassischen drei Akten: die Anwerbung der Samurai, dann die Vorbereitung der Verteidigungsmaßnahmen und schließlich die furiose finale Auseinandersetzung: der Kampf von Fußvolk gegen Reiter, von Feuerwaffen gegen Schwerter und Bogenschützen. Das Ganze in unvergessliche Regenbilder getaucht, was die Dramatik noch wesentlich erhöht. Obwohl es eigentlich ein reiner Männerfilm ist, ist noch Platz für eine unschuldige Love Story mit Standesunterschieden. Hier kommt eine romantische Komponente ins Spiel: in diesem s/w Film glaubt man fast die Farben der Blumenwiese sehen.