Dirty Weekend

 Italien / Frankreich 1973

Mordi e fuggi

Thriller, Krimi, Tragikomödie 107 min.
7.40
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Drei junge Menschen, die ihre Gesellschaftskritik durch strategischen Einsatz von Gewalt aktiv formulieren, erleichtern "das Kapital" um eine beträchtliche Summe.

Fabrizio, Raoul, Silvia: Junge Menschen, die ihre Gesellschaftskritik durch strategischen Einsatz von Gewalt aktiv formulieren, erleichtern "das Kapital" um eine beträchtliche Summe. Durch die zeitlich begrenzte, zwangsweise Einschränkung der Bewegungs-freiheit ­eines Pharma-Industriellen und seiner Geliebten glauben sie, ihre Flucht vor der Rachsucht des militärisch-industriellen Komplexes ­absichern zu können, und damit auch das Warten auf die Erfüllung ­einiger "fordernd artikulierter Bitten". Aber den Machthabern sind die Leben der Kidnapper wie der Gekidnappten frontal egal.

Risis finstere Vision vom forcierten Zerfall Italiens als Folge der "Strategie der Spannung" und des damit beginnenden bewaffneten Kampfs: Die Radikalen sind so verzweifelt wie intellektuell verbaut, während sich die Bourgeoisie in ihrem Überlebenskampf für nichts zu schade ist. Hier werden keine Gefangenen gemacht. (O.M.) (filmmuseum)

Details

Marcello Mastroianni, Oliver Reed, Carole André, Lionel Stander, Bruno Cirino, u.a.
Dino Risi
Ruggero Maccari, Dino Risi, Bernardino Zapponi

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