Dredd

 USA/GB/Indien 2012
Thriller, Krimi, Science Fiction, Action 16.11.2012 95 min.
7.00
Dredd

In diesem futuristischen Actionfilm verkörpert Karl Urban den unerbittlichen Judge, der sein Gesicht nie ganz enthüllt und als Personalunion von Richter und Vollstrecker für Ordnung sorgt.

Mega City One - eine gigantische Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen inmitten des düsteren und zerfallenen Amerikas. Die Bewohner leiden: Eine Art Drogenseuche sucht sie heim, die sie die Realität in extremer Zeitlupe erleben lässt. Einzig und allein die "Judges" können gegen die Verbrechen in ihrer Stadt ankämpfen, nur sie haben die Macht als Richter und Vollstrecker für Recht und Ordnung zu sorgen.
Dredd (Karl Urban), als oberster "Judge" gefürchtet, will die Stadt von dieser Plage befreien. Zusammen mit seiner neuen Rekrutin, Cassandra Anderson (Olivia Thirlby), nimmt er den Kampf gegen Ma-Ma (Lena Headey) auf, eine Drogenbaronin, die eiskalt über den größten Slum der Stadt herrscht. Als Dredd und Anderson einen Handlanger aus ihrem skrupellosen Clan zu fassen kriegen, entfacht Ma-Ma einen erbitterten Krieg, in dem sie vor nicht zurückschreckt, um ihr Imperium zu schützen. Die Zahl der Todesopfer steigt und auch Dredd und Anderson müssen in diesem erbarmungslosen Kampf an ihr Äußerstes gehen, um am Leben zu bleiben...

Details

Karl Urban, Olivia Thirlby, Lena Headey
Pete Travis
Paul Leonard-Morgan
Anthony Dod Mantle
Carlos Ezquerra, Alex Garland
Constantin/Universum

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • übertrieben - 1

    Mir schwant übles, ein Remake, das habe ich schon bei „Total Recall“ nicht unbedingt gemocht und nun kommt wieder ein Film der einen Klassiker neu zeigt.

    Seit 1977 kamen wöchentlich viele Comichefte in England raus, lange vor dem Manga Wahn. Die Serie hieß 200 AD. Eine Menge Autoren haben an der Geschichte gefeilt, sehr viele sogar. Judge Dredd war eine Schöpfung der Autoren, die bis heute bestanden hat.

    Wenn ein 50 Millionen US $ Budget da sind, müsste man meinen dass der Film gut ist. Er dauert 95 Minuten oder so hat 15 Mille in den USA eingespielt, hat verheerende Kritiken und ist einfach eine Geschichte über Mord und Totschlag in der Zukunft.

    Damals gab es einen Film mit Stallone, der war wirklich gut hatte 'ne Super Story und man hatte so richtig das Gefühl man ist in der Zukunft, alles hat gepasst, super Dialoge, also erwartet man dass man hier ähnliches hat.

    Ich sage es gleich, die Antwort ist Nein.

    Die Story ist nicht übel. Zukunft, wieder einmal, 1 Milliarde Menschen in Mega City 1, der Hauptstadt der Welt oder der USA, alles voller Drogen, 800 Millionen in Slums 80 – 90 % Arbeitslosenrate, die Leute hinter Gittern, in Häusern voller Beton, mit alter Musik, hin und wieder gibt es ein STG 77 Gewehr, das wohl die Jahre gut überdauert hat.

    Dredd ist eine Mischung aus Super Cop, besser als Robocop, härter als Rambo, kriegerischer als ein Warlord, besser bewaffnet als Agent Anderson aus Matrix, er hinteraßt mehr Leichen als ein Massenmörder, und in der Neufassung gibt es auch mehr Tote als sonst.

    Naja, 30 hat er selber umgebracht in den ersten 30 Minuten, dann kamen noch weitere 20 hinzu, das was die Bösen Jungs, angeführt von Super Schlampe Madeleine Madrigal, genannt Man-Man, ja das dürften an die 200 Leute sein, in einem Wohnblock, 1 Km hoch, 200 Stockwerke, Platz für 70.000 Menschen davon gibt es in der Super Stadt an die 200 oder so.

    Naja man sieht nur kurz 'ne kleine Perspektive. So gesehen ist tja der Film nicht übel, er bietet halt nicht viel Neues. Schlampe führt Drogenring, Schlampe ist brutal, Schlampe tötet alles und jeden Schlampe war früher 'ne Schlampe und tötet Zuhälter und übernimmt seine Geschäfte, eliminiert vom Dach Ihres Appartements alle Drogenbosse in dem Super Hochhaus Peach Trees, 1 Km hoch, 200 Stockwerke, ach ja das hatten wir schon.

    Das geht so, du hast 50 Stockwerke für dich, produzierst 'ne neue Superdroge namens Lomo, das fickt dein Gehirn so kaputt das alles 100 x so lange dauert. Wie das logisch gehen soll weiß ich nicht aber Leute die dann da vom Haus fliegen sollen alles 100 x so lange erleben was natürlich Blödsinn ist.

    Egal, Mord und Totschlag, sind hie vorherrschend nicht so wie in der Bubi Version von 1995, wo Stallone mit seinem Kumpel, einem netten Typen ums Überleben kämpft, nein hier geht es um militärischen Häuserkampf, Dredd mit Super Ausrüstung, verzogenem Mundwinkeln, stets aggressiv gereizt, sarkastisch antwortend und in wenigen Worten erklärt er die Welt, ja wie Charles Bronson oder Kurt Russell in einem meiner Lieblingsfilme „Soldier“.

    Nun Supersoldaten gibt es viele, Super Schlampen auch wie Man-Man (gespielt von Lena Headey, gewöhnlich, brutal aber irgendwie interessant und abartig), aber das hier ist etwas ganz neues, denn die Menge der Gewalt und der Drogen, der Action und der Ideen wurde einfach gesteigert. Remake heißt ja in jüngster Zeit, teurer, höher weiter und was weiß ich, Handlung passt aufs Klopapier eines Pygmäen Kindes, die Action Effekte kosten sicher 'ne Menge, bestehen aber nur aus CGI und wilden Herumgeballere, die einzige Megageile Szene ist als Ma-Ma

    Action pur - 3
    Der Film ist so ähnlich wie der aus Indonesien, „The Raid“ der war super. Ja 95 Minuten Hochhaus, Action, Killer und am Anfang wird Dredd kurz vorgestellt beim Einsatz. Er hat einen Chef oder Chefin, ja also hat der Film doch 'ne weibliche Seite, die ist natürlich kurz zu sehen. In so einer harten ungerechten Männerwelt wie im 22. Jahrhundert sind Frauen eigentlich überflüssig.

    Karl Urban mit seiner 2,5 Gesichts Mimik Fresse passt gut für den Film, er muss nur den Mund bewegen und langsam reden, ein neuer Steven Seagal ist geboren, Michael Biehn wollte die Rolle auch, die Figur ist übrigens von Dirty Harry inspiriert, die Figur von Dredd im Remake ist von „Frankensteins Todesrennen“ inspiriert, ursprünglich war Ma-Ma 'ne alte Frau aber Lene Headey die ja die Rolle wollte hat sich dafür eingesetzt das die Rolle als junge Frau mit 40 oder so geschrieben wird. Mit dem Original hat der Film nichts zu tun und wer das gesehen hat, Judge Hershey kommt hier nicht vor.

    Ja der Film ist nicht übel, zu viel Action, zu brutal, zu viel Blut, zu viele Oneliner, coole Klamotten aber irgendwie geil, dennoch mehr als 81 von 100, nein sicher nicht.

    Ich glaube wenn man dem Film mehr Charakter gegeben hätte, mehr Spannung rein gebracht hätte, weniger Action gefilmt hätte, lustigere Dialoge gemacht hätte wo man sich was vorstellen kann, nicht das ganze so einseitig gemacht hätte, mehr Logik rein gebracht hätte, die Leute mehr gut reden hätte lassen, das Ganze nicht so düster hätte aussehen lassen wäre der Film gut geworden.

    Original war besser - 2
    mit Ihren 30 wilden Jungs 3 Minuten lange mit Rattle Guns schießt, 1.000 Schuss in der Minute, gleich 3 Stück davon, frisch vom Militär, hochgefährlich, 1 Million Schuss in 3 Minuten oder so, 100 Tote, auch 'ne gute Idee um einen Polizisten zu fangen.

    Das mit 3 D, ja das war Mist, das ist übertrieben, 3 D Effekte die einen Sinn haben gibt es 5 oder 6, das war es, die Action wirkt dank 3 D gut, die Brutalität ist hier gesteigert, Bluteffekt sind hier zu sehen, Aufschlitzen, häuten, ja das in kleinem Maße, aber was alles so im Bereich Schusswunden fällt, naja da hätte ich mir nicht gedacht dass das so viel ist.

    Die Droge Slo-mo verlangsamt die Leistungsfähigkeit des Gehirns, so dass die Abhängigen alles um sich herum in Zeitlupe wahrnehmen und jede Bewegung einfach viel länger wahrnehmen, 100 so langsam oder so.

    Die Droge bringt Geld, Ma-Ma will Geld, sie will expandieren und ist höchst Brutal. Ihr kleiner Helfer, der Computer Fuzzi, keine Ahnung wie er heißt, dem hat sie die Augen rausgerissen und nun hat er Computeraugen die das ganze Haus überwachen dafür muss er 24 Stunden am Tag arbeiten und muss alles überwachen und seiner neuen Herrin stets Gehorsam leisten.

    Sicher hat der Film lustige Szenen, so nach dem Motto, ein Bettler, das bedeutet 3 Wochen Isolationshaft, wenn wir da sind bist du weg, Dredd ist da, der Bettler auch, eine Panzertüre rast runter, zerquetscht den Armen Bettler, einen von 100 Millionen und man kann sich ein makabres Lachen nicht verkneifen.

    Die Stadt ist eigentlich Kapstadt in Südafrika, darüber hat man einfach neue Häuser mit dem Computer gemacht, der Film ist ironisch, Dredd wird ja in ein Haus gerufen also in einen Supersektor, so ein Super Hochhaus, weil 3 Tote da sind, die vom Stock flogen nachdem sie gehäutet wurden und mit der Drogen vollgepumpt worden, daneben gibt es die Zwischenhandlung dass die neue an seiner Seite 'ne Frau ist, Anderson heißt und ein Mutant ist, einer mit Telepathischen Fähigkeiten, sie kann sich gut einfühlen sieht das was andere denken und fühlt das was andere fühlen.

    Das Mädchen ist 'ne Bereicherung und ist auf Probe hier, wenn sie die ganze Sache schafft in dem Dienst, dann darf sie Judge werden ja da ist klar wir das Ende ist.

    Der Film hat 0 Liebe, wenig Komik und Mega viel Action, viel mehr als man sich vorstellen kann, Scheiss auf die Handlung hier geht es nur ums Ballern und ein bisschen Ironie.

    Dredd hat dauernd den Helm auf, egal ob verraucht, kalt und warm, hell oder dunkel, egal ob hier im Haus alles abgeschottet wird oder nicht, niemand schwitzt, niemand hat Migräne, niemand muss aufs Klo, hat Durst und dauernd ist Munition da.

    Die einzigen Charakter Akzente setzt Headey, wie immer sind es die Bösen die den Film heben, ja 'ne Super Schlampe sage ich ja, die ist wirklich arg, allerdings zu übertrieben.

    Von den Effekten her und Musik ist der Film gut, nur eines ist blöd, dauernd Action wenig Handlung, ja das ist nicht gerade gut für einen Kinofilm und dann noch das blöde 3 D, wieso ich mir den Film anguckte? Nun er ist so gedreht worden leider ja meine Sucht nach Filmen ist wohl größer gewesen.

    Wie hat das meiner Alten gefallen? Gar nicht, wenig eigentlich, ja gestöhnt, geschlafen hat sie nicht, ich dachte die frisst meinen Kinosessel auf als Frust, ja ist halt kein Frauenfilm aber er war dann doch nicht so übel.