Dressed to Kill

 USA 1980
Thriller, Krimi 105 min.
7.10
Dressed to Kill

Die Edel-Prostituierte Liz Blake wird Zeugin einer grausamen Bluttat. Kultiger Thriller von Brian De Palma.

Eine Duschszene wie aus Hitchcocks Psycho: Vor der Leere ihrer Ehe flüchtet sich Kate (Angie Dickinson) im Badezimmer in Tagträume voller Erotik und Gewalt. Ihr Psychiater Dr. Robert Elliott (Michael Caine) rät ihr diese Phantasien auszuleben. Doch die prickelnde Begegnung mit einem Unbekannten nimmt ein schreckliches Ende: Kate wird mit einem Rasiermesser ermordet. Einzige Zeugin der Tat ist die Edelprostituierte Liz (Nancy Allen) die sich gemeinsam mit Kates halbwüchsigem Sohn auf die Suche nach dem Mörder macht. Wieso stammt das Messer ausgerechnet aus Dr. Elliotts Praxis?

Details

Michael Caine, Angie Dickinson, Nancy Allen, Keith Gordon, Dennis Franz, u.a.
Brian De Palma
Peter Ilardi
Ralf Bode
Brian De Palma

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der Perückenmörder
    Whow! Was für eine Eröffnung! Nie war Angie Dickinson hüllenloser und lasziver wie hier. Diese Eingangsszene unter der Dusche (am Ende folgt noch eine mit Nancy Allen) ist nicht nur eine Hommage an Alfred Hitchcock, es ist eine höchst genussvolle Überhöhung von dessen Szene. Ohne Worte sehen wir eine längere Passage. Das baut Spannung auf, unterstützt durch einen Soundtrack der einer akustischen Folter gleichkommt wie bei De Palmas Idol.
    Eine Zeitlang bleibt man gefangen, weil man auch nicht ganz genau sieht, wer da was wo tut und Blut fließt ohnehin genug. Das Verhör durch Detective Marino (Dennis Franz) geht mit lockeren Sprüchen frei weg von der Lippe und erheitert noch etwas. Aber dann bricht die Spannung weg, man ahnt, wer die Mörderin in blonder Langhaarperücke ist und ist sich immer sicherer je mehr mögliche Aspiranten wegfallen. Auch der kleine Schocker auf der Krankenstation bleibt ein Strohfeuer, denn man weiß ja inzwischen wer’s war. Und wenn am Ende die Edelnutte Liz (Nancy Allen) nur alles als Albtraum erlebt haben soll… Na ja.
    Die Masche ‘Sex and Crime sells‘ scheint hier eine gewisse Zeit hinzuhauen. Zumal wenn es handwerklich gut gemacht ist. Doch mit so einer Caféhaus-Lösung versandet die Spannung frühzeitig. Ein Beispiel wie man durch eine Kombination von Optik und Musik spannend unterhalten kann. Vorübergehend.