Ein perfekter Platz

 F 2006

Fauteuils d'orchestre

Romanze, Komödie 01.09.2006 105 min.
6.80
Ein perfekter Platz

Jessica, eine junge Frau aus der Provinz, zieht spontan nach Paris und trifft dort auf eine Reihe faszinierender Menschen.

Jessica (Cécile de France), eine junge Frau aus der Provinz, zieht spontan nach Paris - quasi auf den Spuren ihrer geliebten Großmutter, die ihr Leben lang als Toilettenfrau in Pariser Luxushotels gearbeitet hat. Jessica ist voller Optimismus, Begeisterung und platzt vor Tatendrang.

Doch in der Hauptstadt Arbeit und Unterkunft zu finden, gestaltet sich schwieriger als erwartet. Sie ergattert schließlich einen Job als Aushilfskellnerin in einem kleinen Bistro in der luxuriösen Avenue Montaigne, das in unmittelbarer Nachbarschaft eines Theaters, eines Konzertsaals und eines Auktionshauses liegt.

Dort lernt Jessica in den folgenden Tagen eine Hand voll faszinierender Menschen kennen: eine hysterische Schauspielerin (Valérie Lemercier), die von anspruchsvollen Rollen träumt; einen Konzertpianisten (Albert Duponteb| der des Klassik-Zirkus überdrüssig ist; einen reichen Kunstsammler (Claude Brasseur), der sich von seinen Schätzen trennen will, und dessen Sohn (Christopher Thompson), der mit dem Vater einige Rechnungen offen hat. Und nicht zuletzt eine patente Theater-Concierge (Dani), die kurz vor der Rente steht und die naive, unbekümmerte Provinzlerin unter ihre Fittiche nimmt.

Zufallsbegegnungen, die nicht nur Jessicas Leben prägen und verändern werden, sondern auch das Leben der Anderen...

Details

Cecile De France, Valerie Lermercier, Claude Brasseur, Sydney Pollack, u.a.
Daniele Thompson
Daniele Thompson, Christopher Thompson
Tobis

Kritiken

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User Kritiken

  • Orchestersessel
    Das Leben ist wie ein Zuschauerraum im Theater, in dem jeder versucht, den besten Platz zu bekommen. So formuliert ein Darsteller die Philosophie, die hier dahinter stecken könnte. Im Grunde ist es ein lockerer, flockiger Ausschnitt aus dem Alltag von Paris. Alle Figuren - oft Prominente - haben so ihre kleinen Problemchen und sind doch am Ende glücklich. Man kann sich das alles anschauen, so ganz ohne Anspruch auf Sinn. Ein netter Film, dem es auf die Dauer so ergeht wie dem Liebhaber von Streuselkuchen: jeden Tag das Leib- und Magengericht ist letztendlich dann doch fade und ermüdend. Der Anblick von Cécile de France hält einen am Bildschirm. Und die Rahmenhandlung mit der lieben Omi ist auch ganz nett.

  • Die Freiheit der Kunst
    Ich fand: Ein feiner, charmanter Film mit Fokus auf Dialog und Charakterzeichnung. Die den Film tragenden Personen sind wunderbare Schauspieler, sehr glaubwürdig (im Sinne dessen, dass darüber eine Ich-sehe-dennoch-einen-Film-Folie darüberliegt). Im weitesten Sinne geht es um a liabes französisches Madl, das in einem Café in der Nähe eines Theaters in das Leben verschiedener Künstler (Pianist, Schauspielerin) und in einen Vater-Sohn Konflikt gerät und dabei eine Art Bindeglied-Funktion übernimmt. Doch der wahre Stoff dieses Schauspiels widmet sich der Befreiung der Kunst. Das Ablegen von Gekünsteltheit, nicht hinterfragten Traditionen und Upper Class Verhalten, das eine Beziehung mit der Kunst und Kultur beanspruchte. Kunst soll für jeden potentiellen Liebhaber dieser zugänglich sein und nicht durch ein künstlich geschaffene (oder durch Vermögen abgrenzbare), gesellschaftliche Hierarchie in Etagen unterteilt werden. Und die Aussage find¿ ich gut! ;-) Einziger Kritikpunkt: Der Film baut, wie viele französische Filme, den Paris-Bezug samt seiner Klischees zu oft ein (z.B. die Musik) und: die Hauptperson hatte mir zu wenig Persönlichkeit bzw. wusste ich nicht um ihre Motive, Beweggründe oder Abssichten.

  • zum einschlafen - Teil 1
    Handlung und Gedanken über den Film:

    Klar das der Film so heißt, denn es ist ein 95 Min. langer Konzertfilm, wo es dauern darum geht das irgendwer irgendein Problem löst, und der Mensch ist ein Neurotiker, dann irgendwas vom Theater, irgendwas von einem Regisseur aus Amerika, ein Theaterstück, etwas Shakespeare, der Rest ist ¿Before Sunset¿ dann dazu ein bisschen ¿Jet Lag oder wo die Liebe hinfliegt¿ wo es auch um langweilige Liebe geht, oder einschläfernd wie der Französische Film ¿Haus der Lüste¿., oder hat der Film gar 100 Minuten gedauert? Keine Ahnung, ich habe von dem Film nicht viel mit bekommen. Im Original heißt er Fauteuils d´orchestre, und das klingt wie Orchestersessel.

    Cecile de France spielt JESSICA. Die lebt wie alle in Paris, arbeitet als Kellnerin in einem Lokal an der Rue Montaigne, oder war es eine Avenue? Egal, beide sind lange und aus Beton. Jedenfalls es ist ein Bistro. Also so was wie ein teurer Mac Donald in Frankreich. Daneben ist ein Theater wo sie manchmal vorbeischaut, ein Auktionshaus das sie interessiert, und ein Konzertsaal, JESSICA mag moderne Musik doch ein bisschen. In dem hat sie sich mal verirrt, nicht in einem Instrument, sondern im Haus, in dem Konzertsaal.

    Mit CATHERINE VERSEN freundet sie sich in Gedanken an. Die Alte will Schauspielerin werden, in der Zwischenzeit ist ein Bild für 3,9 Millionen Euro verkauft worden über Telefon, und JESSICA will unbedingt mit CATHERINE Kontakt aufnehmen, denn sie spielt in einer TV Serie, a la ¿Reich und Schön¿ auf französisch.

    Eines Tages lernt CATHERINE den US ¿ Regisseur BRIAN SOBINSKI kennen (Sydney Pollack spielt ihn), der den Film ¿Taxi Driver¿ machte, natürlich nur in diesem Film hier. In der Geschichte aber, es ist so ne Art langweiligere Version von ¿Magnolia¿ spielt auch JEAN-FRANÇOIS LEFORT mit, der ist ein Pianist und selber ein gefeierter Star, verspielt sich selten und will immer der beste sein.

    Dann spielt noch JACQUES GRUMBERG mit, der will seinen ganzen Kunstdreck verkaufen, keine Kaffeemaschinen, so Typen die aus Frankreich sind, so Renoir Typen oder so, der JACQUES Typ hat so Bilder und die will er los werden, er hat nämlich ne Junge Geliebte, und ja JACQUES hat einen Sohn der die junge Geliebte kennen lernt, die er aber nicht mag, und er ist traurig das Vater nicht mit ihm redet die junge geile Tussi aber vögelt, ja klar, die hat ja auch mehr Brustoberweite, und wegen dem Angebot zum Verkaufen, doch er zieht es dann zurück, warum habe ich vergessen, aber dafür habe ich mir gemerkt, das SOBINSKI die CATHERINE für einen Film will, genau davon hat die Möchtegern Soap Opera Schauspielerin immer geträumt.

    JESSICA hat eine Oma. Madame ROUX, die ist eine Luxuskuh, und mit der hat sie auch Troubles, denn JESSICA ist natürlich wie Amelie im Film und braucht keinen Luxus, aber nur wie soll man einer 80 Jährigen Dame das ausreden? Nun die Oma macht es einfach, die arbeitet als Klofrau oder Putzfrau, ist eh dasselbe, in einem 5 Sterne Hotel. Die Oma ist aber nicht dement, sie ist eine Träumerin. Die Enkelin liebt aber Ihre Oma. Ihre Eltern sind tot, vom Hebammenkurs flog sie raus wegen versuchter Vergewaltigung, den Typen hat sie die Eier poliert und nun ja ist sie Kellnerin und träumt selber von allen Leuten die sie traf, was sie machten, und wie sie darinnen in dem Job wäre.

    CLAUDIE ein Typ von der Gosse, so ein gut gesitteter trifft sie auch, der ist nett, und verliebt sich in Sie. Ob wohl JESSICA auch zusagt?



    Ein bisschen Meinung von mir und Infos über den Film:

    Ja das erfährt man im Film wenn man nicht einschläft. Meine Alte hat was von Komödientragödie gefaselt und hat sich mit dem Film an mir gerächt für die unzähligen blöden Horror, Action und Eastern Filme im Kino die sie nicht mehr sehen will, ja wie Frauen halt sind, geben alles und wollen auf einmal das der Mann auch was macht für sie, Frechheit, blöde Emanzipation, dumme Marmorkuchenwerbung.

    Re:zum einschlafen - Teil 1
    Zitat Tuvok "schade das da kein Zombiefilm gelaufen ist. Wie gesagt, das ganze ist eher ein anspruchsvoller Film für Frauen, die kapieren so einen Film, wir Männer sind doch eher AK 47 bezogen"

    Du vielleicht. Nicht jeder Mann ist aber so arm.

    Re:zum einschlafen - Teil 1
    was ich dich immer schon mal fragen wollte, tuvok: bist du ein vollkommener depp oder nur sexuell frustriert? denn was in deinen kommentaren alles misogyne durchschimmelt, ist wirklich bedenklich. ist dein sexuelles unvermögen tatsächlich so ein großes problem? versuch´s mal mit psychotherapie.

    Re:zum einschlafen - Teil 1
    "meine alte"? ich empfehle deiner "alten", sich sofort von dir zu trennen. wer seine frau/freundin so bezeichnet, sollte lieber als single durchs leben weinen.

    vergesst es - Teil 2
    CLAUDIE ein Typ von der Gosse, so ein gut gesitteter trifft sie auch, der ist nett, und verliebt sich in Sie. Ob wohl JESSICA auch zusagt?



    Ein bisschen Meinung von mir und Infos über den Film:

    Ja das erfährt man im Film wenn man nicht einschläft. Meine Alte hat was von Komödientragödie gefaselt und hat sich mit dem Film an mir gerächt für die unzähligen blöden Horror, Action und Eastern Filme im Kino die sie nicht mehr sehen will, ja wie Frauen halt sind, geben alles und wollen auf einmal das der Mann auch was macht für sie, Frechheit, blöde Emanzipation, dumme Marmorkuchenwerbung.

    Catherine spielt die Rolle als hysterische Kuh recht nett, sie ist ja auch irgendwie so eine, ne richtige Pariserin halt, und ja der Pianist Typ spielt ja auch gut. Der hat mir gefallen denn der war ohne Starallüren, sein Wunsch nach dem Spielen vor Leuten die nicht so reich sind ja das war ne nette Idee, aber er war halt nicht so spannend wie ich es mir erwartet habe.

    Kamera, Technik, ja ganz nett, Musik, eben so Chanson, die mag ich nicht, der Film der war meiner Meinung nach langweilig. Jessica gefiel mir ganz gut, die schrullige, lebensechte, nette nicht fragende und akzeptierende Art, die ist echt süß die alte, und sie ist zerbrechlich, ja ein kleines Goldstück, deswegen bekommt der Film auch ein paar Punkte mehr, den Rest vom Film, ja da bin ich eingeschlafen. Einen Film zu sehen 100 Minuten oder so, wo man sieht wie eine Frau viele Dinge und Leute erlebt, wie sie mit dem umgeht, ja das ist anspruchsvoll, aber das ist nicht so mein Ding.

    Meine Alte hat gemeint, Kunst, Komödie und Kritik, das alles in einem Film, aber ich sah davon nichts und ich bin ehrlich enttäuscht, denn so ein Abend im Kino kann oft rausgeschmissenes Geld sein, schade das da kein Zombiefilm gelaufen ist. Wie gesagt, das ganze ist eher ein anspruchsvoller Film für Frauen, die kapieren so einen Film, wir Männer sind doch eher AK 47 bezogen.

    48 von 100

  • Ein Genuss!
    Ein wunderbarer Film mit sehr guten Charakterdarstellern, die in ihren Rollen beste Unterhaltung liefern! Der Film lotet die Realitäten und Träume der Personen aus, die in ihrem Leben, selbst wenn sie einen guten Platz erreicht haben, sich nicht immer dort befinden wo sie gerne wären oder eben umgekehrt. Regisseur Sydney Pollack tritt in "alte Fußstapfen" und ist wieder einmal als Schauspieler tätig - in er Rolle eines Regisseurs ;-). Alles in allem: Intelligente, unterhaltsame Komödie.